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Dienstag, 24. April 2018

Weihnachten auf Schloss Merode

So, nun wird es aber Zeit, endlich die extrem verspätete Berichterstattung aus dem Vorjahr zu beenden. Dieses Jahr ist auch schon wieder einiges passiert, und es kommt gerade so richtig in Fahrt. Da nervt es schon etwas, sich noch so hartnäckig mit den "Altlasten" herumschlagen zu müssen. Aber ich habe mir nunmal vorgenommen, möglichst lückenlos zu berichten, und nur weil sie länger her sind, sind diese Aktivitäten ja nicht blöder sondern haben mir zu ihrer Zeit auch Spaß gemacht. Außerdem ist ein Ende der stockenden Blogbetreibung abzusehen: diese Woche soll es sich endlich begeben, dass ich meine Hausarbeit für die Uni, die mich seit einer ganzen Weile beschäftigt, fertig bekomme. Dann habe ich auch endlich wieder mehr Zeit zum Bloggen!.

Nun aber zum letzten Erlebnis aus 2017. Ich habe nämlich tatsächlich auch einen nicht-mittelalterlichen Weihnachtsmarkt besucht. Und es hat mir gut gefallen!

Mein Weg führte mich dafür mit Familienbegleitung nach Langerwehe ins schöne Schloss Merode. Dort findet in jedem Jahr der Romantische Weihnachtsmarkt statt, der sich mittlerweile weithin einen sehr guten Ruf erworben hat. Und das ganz zu Recht: das Gelände rund um Schloss Merode bietet sich wirklich für eine solche Veranstaltung an. Die hübschen Holzbuden, die Abends beleuchtet werden und rund um Schloss und Graben aufgestellt sind, bieten einen wirklich hübschen Anblick.

Schloss Merode zur Weihnachtszeit

Wie es nun einmal der eigentliche Sinn eines Marktes ist, gab es auch beim romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode die unterschiedlichsten Dinge zu erstehen. Von traditioneller Weihnachtsdeko über Feuerkörbe bis hin zu  Räucherstäbchen war wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Auch hungrig oder durstig musste man natürlich nicht bleiben. So gab es beispielsweise Backfisch, leckere gefüllte Brote oder auch nostalgische Süßigkeiten zu probieren.

Auch ein Programm gab es. So konnte man unter anderem Fahnenschwinger bei der Arbeit beobachten oder Harfenklängen lauschen. Im Schloss selbst gab es außerdem eine Krippenausstellung, in der es zum Beispiel ganz entzückende Mini-Krippen zu bestaunen gab.

Die Atmosphäre war während meines Besuchs auf Schloss Merode durch und durch entspannt. Nun muss ich aber auch gestehen, dass wir unseren Ausflug extra auf die Mittagszeit gelegt hatten, da es sich schon herumgesprochen hatte, dass der Markt gegen Abend ziemlich überlaufen werden kann. So verpassten wir zwar die weit gerühmte Beleuchtung, konnten aber den Markt an sich genießen. Mich stressen Veranstaltungen, bei denen man vor lauter Leuten kaum noch treten kann ja meist mehr, als dass sie mich erfreuen, so schien das einfach die bessere Lösung. Aber das ist wohl einfach eine Geschmacksfrage.

Das später sicher noch hereinbrechende Chaos zeichnete sich dann aber auch schon ab, als wir den Weihnachtsmarkt am Nachmittag wieder verließen. Im näheren Umkreis war da weit und breit kein Parkplatz mehr zu finden. Soweit ich weiß, ist die Veranstaltung darauf jedoch mit einem Park & Ride System eingerichtet.

Alles in allem hat mir der romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode jedenfalls sehr gut gefallen. Das Ambiente war sehr schön, die Stimmung angemessen weihnachtlich. Und vielleicht ringe ich mich ja doch irgendwann einmal dazu durch, zu späterer Stunde wiederzukommen, um mir die romantische Beleuchtung anzusehen.


Montag, 12. Juni 2017

Ein Hauch von England auf Schloss Merode - Zu Besuch bei der British Flair

Vom 21. bis zum 23. April gastierte auf dem schönen Schloss Merode in Langerwehe erstmalig eine neue Veranstaltung. Die British Flair warb damit, verschiedenste Facetten der britischen Kultur mitzubringen. Das klang vielversprechend. Klar, dass ich mir das einmal näher anschauen musste!

Schloss Merode

Noch relativ klein, aber durchaus fein gestaltete sich dieses erste britische Gastspiel. Rund um den Wassergraben von Schloss Merode hatten verschiedenste Händler ihre Stände aufgebaut. Da gab es beispielsweise wunderschöne Mode aus Großbritanien (für meinen schmalen Studenten-Geldbeutel leider größtenteils unerschwinglich *seufz*), aber auch allerhand kulinarisches zu entdecken. Beim Fudge Shop drehte sich alles um die leckeren Süßigkeiten in den unterschedlichsten Geschmacksrichtungen (sehr zu empfehlen: mit Meersalz!), an anderer Stelle gab es Brotaufstriche und Konfitüren. Vieles konnte auch vor Ort getestet werden. Ich selber kam nicht umhin, mir am Ende eine Tüte englische Chips mit Marmite-Geschmack mitzunehmen. Dieses für uns doch recht fremdartig anmutende Produkt hatte ich ohnehin schon lange mal testen wollen, und zumindest von der Chips-Variante war ich auch durchaus angetan.

Natürlich konnte man auf der British Flair aber nicht nur Geld ausgeben, essen und trinken. Nein, es gab auch ein ansehnliches Programm. Besonders interessant fand ich persönlich dabei dir Highland Games. Diese ursprünglich schottischen Sportwettkämpfe erfreuen sich ja auch hierzulande zunehmender Beliebtheit, und auf Schloss Merode konnte man mal einen kleinen Einblick in Disziplinen wie Hammerwurf oder Baumstammwurf erhalten - Ausprobieren und Fragen stellen ausdrücklich erwünscht! Mit dem Land Rover Schottenrock-Rennen gab es zudem noch einen unterhaltsamen Sonderwettkampf.

Highland Games

Neben den Highland Games gab es auch Hütehunde-Vorführungen, eine Greifvogelshow sowie eine Theateraufführung des allseits bekannten Silvester-Hits Dinner For One. Wer wollte, konnte sich auch im Gummistiefelweitwurf versuchen oder ganz in die Betrachtung britischer Oldtimer versinken.

Auch Musik durfte auf einer solchen Veranstaltung natürlich nicht fehlen. Neben Irish Folk waren da natürlich die schottischen Dudelsackklänge ganz groß vertreten. Hierfür verantwortlich zeigte sich Ken McKinney mit seinen Mannen.

Feinste Dudelsackklänge

Alles in allem hatten wir einen wirklich schönen Tag bei dieser ersten Auflage der British Flair auf Schloss Merode, auch wenn die Veranstaltung in einigen Punkten noch ein wenig ausbaufähig erschien. So hatte, wer vor Ort typisch britisch essen wollte, eigentlich nur einen Fish & Chips Stand zur Auswahl. An sich kein Problem, wenn man wie ich Fish & Chips mag - nur stürzten sich natürlich alle auf diesen Stand, weswegen wir dort fast eine Dreiviertelstunde anstehen mussten. Auch gab es noch den einen oder anderen Aspekt britischer Lebensart, der ein wenig unterrepräsentiert schien. Wie schön wäre es doch beispielsweise gewesen, vor Ort eine schöne englische Tea Time machen zu können. Aber sowas sind natürlich ganz individuelle Vorstellungen, die man sich im Vorfeld gemacht hatte, und wer weiß - vielleicht wächst das Ganze ja im nächsten Jahr sogar noch und wird so ganz von selbst um den einen oder anderen interessanten Punkt erweitert? Eine zweite Auflage im kommenden Jahr ist jedenfalls allem Anschein nach angedacht. Mich würde es freuen und ich würde gerne wieder vorbeischauen.