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Montag, 20. Juli 2020

Sackpfeifen am Affenfelsen: Das Mittelalter Spectaculum im Osnabrücker Zoo

Am Tag nach dem Heidevolk-Konzert ging es zu einer Freundin nach Münster, und von dort war es am Sonntag nur noch ein Katzensprung nach Osnabrück, wo zum wiederholten Male ein Mittelalter Spectaculum stattfand. 


An mehreren Stellen im Zoo wurde zu diesem Zweck ein kleiner Mittelaltermarkt aufgebaut und es gab ein Programm mit Musikern und Gauklern. Beim Standort der Bühne war natürlich darauf geachtet worden, dass diese nicht zu nah an den Tiergehegen stand. Diese wurden also keinem übermäßigen, zusätzlichen Stress ausgesetzt. Die Konzerte fanden zudem auch unverstärkt statt. Zu unserer großen Freude zählten zum musikalischen Programm auch wieder Obscuratis, deren Auftritte wir am Tag unseres Besuches natürlich fleißig besuchten. 

Heimspiel im Zoo: Obscuratis aus Osnabrück

Doch natürlich verbrachten wir nicht den gesamten Tag auf dem Mittelaltermarkt, sondern nutzen auch die Gelegenheit, einen ausgiebigen Rundgang durch den Osnabrücker Zoo zu unternehmen, den wir zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile nicht mehr besucht hatten. Eigentlich eine Schande, denn es handelt sich um einen wirklich schönen Zoo, der auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist.

Hier gibt es jetzt eigentlich auch gar nicht mehr so viele Worte zu erzählen, stattdessen lasse ich abschließend lieber ein paar Impressionen aus dem Zoo für sich sprechen:

Wunderschön: Paradieskranich

Schlummernder Polarfuchs - wie niedlich kann man denn bitte im Schlaf aussehen? ♥

Die Hudson Bay Wölfe beim Mittagschlaf

Neugieriges Rußköpfchen

Zeit fürs Mittagessen

Auch ohne den Mittelaltermarkt wäre es sicher kein Problem gewesen, den ganzen Tag im Osnabrücker Zoo zu verbringen, denn es gab viel zu entdecken. Die Gehege der Tier waren geräumig und vielseitig gestaltet und - wie man sieht - oftmals auch sehr fotofreundlich gestaltet. Wir hatten jedenfalls viel Spaß bei unserem Besuch.

Donnerstag, 24. Mai 2018

Eröffnung der Marktsaison 2018 - der 10. Mittelaltermarkt in Ostercappeln-Venne

Neues Jahr, neue Mittelaltermarktsaison! Und diese fing am 21. April endlich mit dem 10. Mittelaltermarkt in Ostercappeln-Venne bei Osnabrück an.

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Münster gestaltete sich dabei als recht langwierig, aber nicht unmöglich. Zwar dauerte die Busfahrt von Osnabrück bis nach Venne eine ganze Weile (knapp eine Dreiviertelstunde immerhin), aber sie bot ganz nebenbei quasi eine kleine Rundfahrt auf einem Teil der Straße der Megalithkultur, was ja durchaus nett war.

Der Bus spuckte meine Freundin und mich schließlich fast direkt vor den Toren des Mittelaltermarktes aus. Zeit für einen Rundgang blieb uns zunächst nicht, da wir zunächst die Bühne suchen wollten, auf der wenig später Obscuratis spielen sollten. Die Bühne war dann auch schnell gefunden, das Konzert ließ aber wegen einiger organisatorischer Schwierigkeiten doch noch eine Weile auf sich warten. Dann aber wurde es eine sehr schöne musikalische Eröffnung unserer Marktsaison.

Der eine oder andere wird es vielleicht schon mitbekommen: Obscuratis ist das Alter Ego von Reliquiae, wenn sie mit ihrem Marktset aus traditionellen Stücken und nicht mit ihren eigenen Songs auftreten. Entsprechend gab es also dudelsacklastige Marktmusik gespielt von sympathischen Menschen. Schöne Sache das!

Svea von Obscuratis

Im Anschluss an diesen ersten Auftritt fanden wir dann auch endlich die Zeit, uns den Markt einmal genauer anzusehen. Dieser hatte eine angenehme Größe und Weitläufigkeit. Außerdem gab es Stände, Heerlager und Programmpunkte, die man nicht überall zu sehen bekommt. So konnte man beispielsweise seine Fähigkeiten beim Rattenwerfen beweisen oder einer Hexenprobe beiwohnen. Die Heerlager waren liebevoll gestaltet und die Leute offen und freundlich, sodass man schnell ins Gespräch kommen konnte.

Eine Hexe wartet auf die Vollstreckung ihres Urteils

Auch an Essen und Trinken gab es eine große Auswahl. Wir entschieden uns im Laufe des Tages für ein mit Käse und Speck gefülltes Brot und das wohl unauthentischste Essen weit und breit: Kartoffelspalten mit Nacho-Analog-Käsesauce. Ungesund, nicht mittelalterlich, aber verdammt noch mal so lecker! xD

Neben Obscuratis schauten wir uns natürlich auch die anderen Bands an, unter anderem die ebenfalls super-sympathischen Des Wahnsinns Fette Beute. Außerde, gerieten wir durch Zufall mitten in ein heißes Gefecht zwischen Wikingern und Kindern.

Warten auf den Kinder-Ansturm

Wurde einem das Treiben mal zu bunt, gab es auch immer Orte, an die man sich zurückziehen konnte. So verbrachten wir einen entspannten Teil des Tages im Gras sitzend am Rande des Wassergrabens um die Museumsinsel, der zu Teilen den natürlichen Rahmen für den Markt bildete. Das Wetter war ausgezeichnet, hinter uns hörte man die Geräusche vom quirligen Markt und vor uns beobachteten wir mit einiger Hingebung die Fische.

Blick über den weitläufigen, entspannten Lagerteil des Marktes

Ganz bis zum Ende bleiben konnten wir aufgrund der langen Rückreise und der Busverbindung natürlich nicht, aber das machte eigentlich nichts. Es war insgesamt ein schöner Tag, wir haben viel gesehen und großen Spaß gehabt. Der Mittelaltermarkt zu Venne hat sich als richtig toller Markt erwiesen, den ich jederzeit gerne auch ein weiteres Mal besuchen würde.