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Montag, 20. Juli 2020

Sackpfeifen am Affenfelsen: Das Mittelalter Spectaculum im Osnabrücker Zoo

Am Tag nach dem Heidevolk-Konzert ging es zu einer Freundin nach Münster, und von dort war es am Sonntag nur noch ein Katzensprung nach Osnabrück, wo zum wiederholten Male ein Mittelalter Spectaculum stattfand. 


An mehreren Stellen im Zoo wurde zu diesem Zweck ein kleiner Mittelaltermarkt aufgebaut und es gab ein Programm mit Musikern und Gauklern. Beim Standort der Bühne war natürlich darauf geachtet worden, dass diese nicht zu nah an den Tiergehegen stand. Diese wurden also keinem übermäßigen, zusätzlichen Stress ausgesetzt. Die Konzerte fanden zudem auch unverstärkt statt. Zu unserer großen Freude zählten zum musikalischen Programm auch wieder Obscuratis, deren Auftritte wir am Tag unseres Besuches natürlich fleißig besuchten. 

Heimspiel im Zoo: Obscuratis aus Osnabrück

Doch natürlich verbrachten wir nicht den gesamten Tag auf dem Mittelaltermarkt, sondern nutzen auch die Gelegenheit, einen ausgiebigen Rundgang durch den Osnabrücker Zoo zu unternehmen, den wir zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile nicht mehr besucht hatten. Eigentlich eine Schande, denn es handelt sich um einen wirklich schönen Zoo, der auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist.

Hier gibt es jetzt eigentlich auch gar nicht mehr so viele Worte zu erzählen, stattdessen lasse ich abschließend lieber ein paar Impressionen aus dem Zoo für sich sprechen:

Wunderschön: Paradieskranich

Schlummernder Polarfuchs - wie niedlich kann man denn bitte im Schlaf aussehen? ♥

Die Hudson Bay Wölfe beim Mittagschlaf

Neugieriges Rußköpfchen

Zeit fürs Mittagessen

Auch ohne den Mittelaltermarkt wäre es sicher kein Problem gewesen, den ganzen Tag im Osnabrücker Zoo zu verbringen, denn es gab viel zu entdecken. Die Gehege der Tier waren geräumig und vielseitig gestaltet und - wie man sieht - oftmals auch sehr fotofreundlich gestaltet. Wir hatten jedenfalls viel Spaß bei unserem Besuch.

Montag, 4. Mai 2020

Weil's so schön war: der nächste Ausflug in den Allwetterzoo nach Münster

Ziemlich tiefenentspannt (und vielleicht auch ein klitzekleines bisschen übermüdet) machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg in den Allwetterzoo in Münster. Da ich schon mehrfach über diesen Zoo berichtet habe, möchte ich auch gar nicht so viele Worte verlieren. Obwohl unser Besuch an einem Sonntag stattfand, war es relativ ruhig und nicht zu voll im Allwetterzoo. Auch die Tiere zeigten sich sichtlich entspannt. Hier einfach mal noch ein paar Bilder von jenem Besuch:

Vergnügtes Zebra beim Sandbad
Familie Otter hält Mittagschlaf
Auch bei den Affen scheint man eher verschlafen zu sein
Nur der Gepard erweckte den Anschein, ein wenig wach(sam) zu sein.

Wenn das mal keine chilligen Impressionen sind? ;) Schon relativ früh am Nachmittag übermannte uns dann aber doch die Müdigkeit und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Damit ging ein weiteres erlebnisreiches August-Wochenende zu Ende. Das folgende Wochenende war mein einziges Off-Wochenende in diesem Monat, aber am danach folgenden, letzten Wochenende stand noch ein weiteres, lang erwartetes Highlight auf dem Plan. Doch dazu mehr im nächsten Post.

Montag, 6. Januar 2020

Ein märchenhafter Parkspaziergang: El Mundo Fantasia in Landgraaf

Kaum aus dem Urlaub zurück stand auch schon das nächste Event vor der Tür. Am 07. Juli war es wieder Zeit für einen kleinen Sprung über die niederländische Grenze zum El Mundo Fantasia

Das schöne Park- und Gartengelände von Mondo Verde in Landgraaf verwandelte sich an diesem ersten Juliwochenende erneut in ein phantastisches Szenario für Fans von Fantasy, Steampunk und Cosplay. Neben wunderschönen Fotospots für die vielfältigen, kreativen Kostüme gab es an den zwei Tagen auch einiges zu entdecken, was man sonst nicht in den Gärten der Welt findet. 

So ging es im Steampunkbereich stilvoll und gemütlich daher und es lohnte sich, ein wenig zu verweilen um die bis ins kleinste Detail liebevoll gestalteten Zelte und die nach bester Jules Verne-Manier erdachten, futuristischen Fahrzeuge zu bewundern. 

Nichts ist unmöglich: Hagrid im Jurassic Park

Großer Beliebtheit erfreute sich aber auch das reiche Angebot an Sehenswürdigkeiten für Harry Potter-Fans, so zum Beispiel das Auto, mit dem Ron und Harry sich einmal auf den Weg nach Hogwarts machten - Vogelkäfig für Hedwig auf der Rückbank inklusive.

Da schlägt das Harry Potter-Fanherz höher

Und auch interessante Details aus anderen Fandoms ließen sich finden. So konnte man beispielsweise Han Solo in Carbonit betrachten oder die abenteuerlichen Gefilde von Jurassic Park besuchen. Auch an Merchandise gab es natürlich für so ziemlich jeden Geschmack etwas zu erwerben.

Plunder eroberten das Publikum im Sturm...

... und die Sassenachs brachten einen Hauch von Schottland in die Limburger Provinz

Wem der Sinn mehr nach Musik stand, der konnte unter anderem Plunder sowie die Sassenachs spielen sehen und wem alles mal zu bunt wurde, der fand auf dem weitläufigen Gelände immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen.

Märchenhafte Pause 

Auch dort, wo sich keine fatastischen Wesen breitgemacht hatten, lohnte ein Gang durch den Park. Neben den Gärten, die zu diesem Zeitpunkt schon recht arg unter der anhaltenden Trockenheit gelitten hatten, verfügt Mondo Verde auch über eine beachtliche Anzahl an Tieren, die wir natürlich bei unserem Besuch nicht einfach links liegen ließen. Besonderes Highlight war dabei wie bei jedem Besuch das begehbare Katta-Gehege. ♥


Doch natürlich freuten sich auch die anderen Tiere über einen Besuch. 


Dabei möchte ich auch lobend (und um unbegründeter Kritik zuvorzukommen) erwähnen, dass laute Veranstaltungen wie die Konzerte nicht in der unmittelbaren Nähe der Tiergehe stattfanden.


So wirkten die Tiere trotz der Sonderveranstaltung ebenso entspannt wie an einem Tag mit regulärem Parkbetrieb.

Zwar reichte El Mundo Fantasia auch im vierten Jahr noch lange nicht an die Größe anderer, artverwandter Veranstaltungen wie der Elf Fantasy Fair heran, zog jedoch diesmal dennoch schon erfreulich viele Besucher in aufwendigen Kostümen an, die das wirklich schöne Gelände belebten. Wenn der Trend sich so fortsetzt - was ich sehr hoffe - hat diese Veranstaltungen in der Zukunft noch wirklich großes Potenzial. Der Termin für die fünfte Edition steht jedenfalls schon fest: Am 4. und 5. Juli soll es so weit sein.

Dienstag, 27. August 2019

Feiertag unter Tieren - Pfingstmontag im Brückenkopf Zoo Jülich

Das Tolle am Epochenfest in Jülich (Bericht hier) ist, dass man gleichzeitig auch noch Eintritt in den Zoo des Brückenkopfparks bekommt. Ein Abstecher war da natürlich Pflicht, zumal der Zoo in diesen Tagen mit der Chance lockte, ein Wolsjunges zu Gesicht zu bekommen. Was das anging, hatten wir bei unserem Besuch leider Pech, aber gelohnt hat sich der Ausflug natürlich trotzdem. Hier ein paar Impressionen:

Die Frischlinge genossen den milden Tag

Eigentlich wirkten alle Tiere sehr entspannt

Und da wundere sich nochmal einer, dass Erdmännchen immer Publikumslieblinge sind ♥

Auch die frechen, kleinen Ziegen erfreuten sich natürlich größter Beliebtheit

Obwohl sich der Zoo im Brückenkopfpark Jülich von der Größe und dem Angebot an verschiedenen Tierarten natürlich nicht mit den Großstadtzoos messen kann, ist er meiner Ansicht nach trotzdem immer wieder einen Besuch wert. Er ist weitläufig, verfügt über ansprechende, große Gehege für die Tiere und man kann dort gut und gerne mehrere Stunden verbringen. Es gibt auch einige längere Spazierpfade durch den Wald, bei denen man selbst an gut besuchten Tagen noch verhältnismäßig viel Ruhe findet.

Mittwoch, 31. Juli 2019

Ein paar Impressionen aus dem GaiaZoo Kerkrade

Der Frühling ist immer eine besonder schöne Zeit für Zoobesuche. Man kann dabei wunderbar die ersten warmen Tage genießen und den Tieren dabei zuschauen, wie sie das gleich tun. Außerdem ist es natürlich die Zeit des Nachwuchses bei den Tieren, was auch immer wieder eine Freude ist.

Mich verschlug es Anfang Mai einmal wieder in den nah gelegenen GaiaZoo im niederländischen Kerkrade. Ausführlicher beschrieben habe ich den Zoo bereits bei einem vorherigen Besuch (s. hier), darum belasse ich es heute auch bei ein paar Frühlingsimpressionen - auch wenn es zugegebenermaßen doch ein eher regnerischer Frühlingstag war ;)  

Frühlingsgefühle bei den Halsbandsittichen
Die Kamele genießen die Sonne
Dem Uhu war es noch zu früh am Tag

Montag, 24. Juni 2019

Weltreise im Tagesformat: Der Erlebnis-Zoo Hannover

Das neue Jahr begann mit einem Tagesausflug nach Hannover. Uns hatte mal wieder die Lust überkommen, einen neuen Zoo zu entdecken. NRW haben wir diesbezüglich schon seit Jahren abgegrast (obwohl wir natürlich auch die dortigen Zoos gerne mehrmals besuchen), und so fiel unsere Wahl auf die niedersächsische Landeshauptstadt. Diese war von unserem Startpunkt in Münster aus noch bequem als Tagestrip mit dem Zug zu erreichen, und der Zoo dort wirkte auch wie ein reizvolles Ziel.

Der Erlebnis Zoo Hannover verspricht seinen Besuchern eine Weltreise an einem Tag. Entsprechend ist der Zoo in verschiedene Regionen gegliedert. Die Kontinente der Welt lassen sich dabei ebenso erkunden wie die niedersächsische Landschaft. In den Sommermonaten lockt auch noch die Sambesi-Bootsfahrt, auf die wir im Januar natürlich leider verzichten mussten. Allerdings ließ sich Afrika natürlich auch wunderbar zu Fuß erkunden.

Im Zoo gab es allerhand weite Landschaften zu erkunden

Für mich persönlich war ein besonderes Highlight der Besuch Yukon Bays. Liebevoll wie eine kleine, kanadische Hafenstadt arrangiert, fand hier auch die Robbenshow statt, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen.

Bei der Robbenshow 
 
Aber auch insgesamt fiel die Gestaltung der Gehege und Wege sehr positiv auf. Überall gab es liebevolle Details zu entdecken, die Tiere hatten große und abwechslungsreiche Lebensräume. Es gab überall Punkte, von denen aus man die Gehege gut einsehen und ohne störende Gitter fotografieren konnte, die Tiere hatten aber natürlich auch immer Rückzugsmöglichkeiten. Also alles ganz so, wie man es sich von einem modernen Zoo wünscht! 

Entspannter Wolf

Von der Größe her war der Zoo in Hannover für uns ziemlich perfekt. Er war weder zu groß noch zu klein, man konnte an einem Tag alles sehen, ohne irgendwann in Hektik ausbrechen zu müssen. Einzig für einen Besuch des 360° Panoramas Amazonien von Yadegar Asisi, welches zur Zeit neben dem Zoo gastiert und wofür man auch Kombitickets hätte erwerben können, blieb uns am Ende keine Zeit mehr.

Doch nun genug der Worte, einen Zoo sollte man anschauen - darum gibt es hier abschließend lieber noch ein paar Impressionen von meinem Zoobesuch:

Auch die einheimische Tierwelt wurde angemessen präsentiert - Bauernhof-Feeling bei den Schafen

Ich liebe es, Vögel zu fotografieren - und in Hannover ging das vielerorts auch ohne Profi-Equipment ganz wunderbar!

Die beiden Gesellen hatten sich einen etwas ungewöhnlichen Lieblingsplatz ausgesucht


Bleibt abschließend nur zu sagen, dass wir einen sehr schönen Tag im Erlebnis Zoo Hannover hatten und ganz sicher gerne wiederkommen werden!

Dienstag, 18. September 2018

Gärtnerische Weltreise an einem Tag - Mondo Verde in Landgraaf

Weiterhin zog es eine Freundin und mich zu Beginn dieses langen und schönen Sommers erstmalig nach Mondo Verde. Um Pfingsten herum schnappten wir uns unsere Fahrräder und radelten gemütlich ins nahegelegene niederländische Landgraaf, wo sich besagter Park befindet. Gleich nachdem wir den Eingang für Radfahrer gefunden hatten (ein kleines, verstecktes Törchen links neben der großen, für Radfahrer gesperrten Einfahrt - wir hatten da echt ganz schön Mühe beim Suchen des Weges), begannen wir unsere Entdeckungsreise.

Wem der Name Mondo Verde noch nichts sagt: es handelt sich dabei um einen großen Park im niederländischen Landgraaf, ganz nahe der deutschen Grenze bei Aachen, direkt neben dem GaiaZoo und dem Veranstaltungsort des großen jährlichen Pinkpop-Festivals. Im Gegensatz zu beiden genannten Orten, scheint sich Mondo Verde jedoch - zumindest in Deutschland -  noch nicht so weit als lohnendes Ausflugsziel herumgesprochen zu haben. Und das ist, wie wir an diesem Tag feststellen durften, wirklich zu schade!

Was lauert denn da im Wald?

Eigentlich läuft Mondo Verde unter dem Begriff "Wereldtuinen" - also so etwas wie "Gärten der Welt". Doch das beschreibt im Grunde nur unszureichend, was man dort als Besucher alles vorfindet. Das weitläufige Gelände ist in verschiedene Bereiche und Kontinente gegliedert. Um während des Besuchs einen guten Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, gleich beim Eintritt an der Kasse eine Geländekarte zu erwerben, denn anders als in vielen Zoos hängen hier keine großen, öffentlichen Karten aus. Zwar gibt es Wegweiser, aber da es keinen festgelegten Rundgang durch den ganzen Park gibt, verpasst man sonst sicher das eine oder andere.

Wir landeten gleich nach unserem Eintritt erst einmal im Tropenhaus mit seiner beeindruckenden, kunterbunten Flora. Auch allerhand Tiere gab es dort zu entdecken, vor allem verschiedene exotische Vögel. Besonders gut gefallen hat mir dort, dass sogar die Papageien frei im ganzen Haus herumfliegen konnten. Jedes Papageienpaar hatte dabei anscheinend seinen festen Baum, denn an den Bäumen, an denen die entsprechenden Infoschilder angebracht waren, fand man dann in aller Regel auch die Vögel.

Flora im Tropenhaus

Als wir das Tropenhaus verließen, standen wir plötzlich mitten in Italien mit seinen sehr formellen Gärten und denn zahlreichen Statuen im antiken Stil, nur um kurz darauf durch einen roten Torbogen zu schreiten und Asien zu betreten. In Asien fanden wir viel Wasser und entsprechend auch kleinere und größere Brücken vor, und es gab Kraniche zu sehen und zu hören. Lediglich der ziemlich versteckte Steingarten wirkte etwas traurig und sehnte sich sichtlich nach etwas verstärkter gärtnerischer Zuneigung.

Panorama in Asien

Nach einer kleinen Stärkung in Form vom Eiscreme im asiatischen Kiosk, ließen wir den Kontinent hinter uns und betraten Australien. Dort gab es Wallabys und Kakteen, und kaum dass man sich versah, stand man plötzlich im Vogelparadies, einer riesigen, begehbaren Voliere.

Bald darauf entdeckte ich meinen persönlichen Lieblingsort in Mondo Verde, den Skulpturenwald. In diesem eher ruhigen und dunklen Fleckchen des Parks gibt es mehrere Nachbildungen berühmter Skulpturen zu entdecken, und ganz am Ende des Weges taucht pötzlich und wie aus dem Nichts eine riesige Gestalt zwischen den Bäumen vor einem auf: der Riese der Apenninen. Einfach nur gewaltig!

Der Riese der Apenninen

Als wir den Skulpturenwald schließlich doch noch verließen, freute ich mich, gleich darauf auf meine Lieblingstiere zu stoßen. In einem großen, ruhigen Gehege am Rande des Waldes findet sich nämlich eine Gruppe Timberwölfe, die sich zu meiner großen Freude auch noch super fotografieren ließ. 

Timberwolf

Unsere Gartenreise führte uns im Anschluss noch weiter nach England, wo sich sogar ein kleines Cottage fand sowie nach Portugal mit seinen Azulejos und nach Marokko sowie in die Wüste. In letzterer machten wir ebenfalls einen längeren Zwischenstopp, denn dort gab es neben den Publikumslieblingen eines jeden Zoos - den Erdmännchen - auch noch zwei sehr sympathische Kamele, die sich über Besuch und Aufmerksamkeit freuten.

Englische Parklandschaft

Irgendwann waren wir dann mit den Gärten durch und landeten im turbulenten Vergnügungsbereich des Parks. Dieser erfreute sich bei den Besuchern mit seinen Fahrgeschäften wie beispielsweise einer Wasserbahn und einem Autoscooter zwar großer Beliebtheit, konnte uns aber nicht so begeistern. Wir besuchten da dann doch lieber die Tiere in den umliegenden Gehegen - Raubkatzen und Affen zum Beispiel. Ganz zum Schluss entdeckten wir dann aber doch noch ein etwas versteckt liegenden Highlight, denn auf einer kleinen Insel hinter dem Vergnügungspark leben die Kattas, und auch sie scheuen den Kontakt zu Menschen nicht. So endete unser Besuch in Mondo Verde auf Tuchfühlung mit diesen putzigen Lemuren.

Mir persönlich hat es an diesem Tag in Mondo Verde ausgesprochen gut gefallen und ich kann jedem nur raten, dem Park mal einen Besuch abzustatten. Es gibt dort eigentlich für jeden etwas zu entdecken: vielfältige Parklandschaften, Kunst und Gebäude in den unterschiedlichsten Stilen, Tiere, und sogar Fahrgeschäfte wie im Vergnügungspark. Eine wahrlich ungewöhnliche Mischung, die ich so noch nirgendwo anders gesehen habe, die es aber sicher durch den gleich angrenzenden Zoo nicht ganz leicht hat. Auch Essen kann man natürlich vor Ort, und im Kassenbereich gibt es einen kleinen Pflanzenverkauf. Der Eintritt ist zwar nicht ganz günstig, dafür ist man aber auch den ganzen Tag beschäftigt, wenn man wirklich alles sehen möchte. Für mich jedenfalls sind die Gärten der Welt in Landgraaf wirklich einen Besuch wert!

Montag, 30. Oktober 2017

Wilde Tiere hautnah - ein sommerlicher Besuch im Kölner Zoo

An einem herrlich sonnigen Julitag verschlug es mich nach Jahren einmal wieder in den Kölner Zoo. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten (kein Parkplatz weit und breit bescherte uns ein paar Ehrenrunde durch Köln, Geldschein-verweigernde Parkautomaten kosteten uns unsere Einkaufswagen-Euro-Stücke), kamen wir dann aber gegen Mittag doch noch an unser Ziel und konnten einen wunderschönen Tag im Zoo verbringen. Dieser hatte seit meinem letzten Besuch anscheinend einiges investiert und erstrahlte in ganz anderem Glanz, als ich es in Erinnerung hatte. Natürlich habe ich auch fleißig geknipst, und so will ich gar nicht mehr viele Worte verlieren, sondern lieber ein paar Impressionen für sich sprechen lassen:






Der Besuch hat sich definitiv einmal wieder gelohnt, und ein Tag reichte eigentlich kaum aus, um sich alles ausführlich anzusehen. Fürs Aquarium blieb uns am Ende kaum noch Zeit, was sehr schade war. Zum Glück ist Köln ja nicht unerreichbar und aus der Welt, also hoffe ich mal, dass es mich in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht noch einmal dorthin verschlagen wird.

Samstag, 1. Juli 2017

Alles ist erleuchtet - Chinesische Lichter im Allwetterzoo Münster

Vom 17. März bis zum 30. April hatte man im Allwetterzoo in Münster die Möglichkeit, ein ganz besonderes Event zu erleben. In diesem Zeitraum gastierten dort nämlich die Chinesischen Lichter. Der Zoo konnte während dieser Veranstaltung bis in die späten Abendstunden hinein besucht werden. Die meisten Tiere hatten sich zu dieser Zeit schon in ihren wohl verdienten Feierabend in ihre Ställe zurückgezogen, dafür gab es für die Besucher etwas anderes zu sehen. Vierzig Lichtinstallationen mit unzähligen Einzelfiguren im chinesischen Stil machten den späten Zoorundgang zu einem ganz speziellen Erlebnis.

Unsere erste Runde drehten wir bei unserem Besuch, als es noch hell war. Schon da waren die gezeigten Installationen beeindruckend zu betrachten. Nashörner, Vögel, Blumen und noch vieles mehr aus buntem Stoff und Draht gab es da zu entdecken.  Manche der Instalationen sahen ganz natürlich aus, andere waren mehr im niedlichen Comicstil gehalten. Zu gefallen wussten sie jedenfalls alle. Ich persönlich war ja ganz begeistert von den chinesischen Tigern, dem Spielplatz der Pandabären sowie der chinesischen Tierkreiszeichen.

Im hellen betrachtet: Die Ratte als chinesisches Tierkreiszeichen

Richtig wunderschön wurde es dann mit Einbruch der Dunkelheit. Da wurde der zweite Rundgang richtig atmosphärisch und die Installationen entfalteten einen richtigen Zauber. Besonders beeindruckend war da natürlich der 6 Meter hohe und 40 Meter lange chinesische Drache, der auch ein klares Besucherhighlight ausmachte.

Der gewaltige chinesische Drache

Zu den Chinesischen Lichtern gab es auch ein passendes Rahmenprogramm. Bei einer Bühnenshow zeigten chinesische Akrobaten zu traditionellen asiatischen Klängen ihr Können. Außerdem gab es ein kleines Angebot an chinesischer Handwerkskunst, darunter Zuckermalerei. Hier wurden aus erhitztem, flüssig gemachten Zucker kleine, filigrane Kunstwerke geschaffen.



Der Besuch der Chinesischen Lichter im Allwetterzoo Münster war für mich jedenfalls ein auf ganzer Linie gelungenes Erlebnis. Der Eintritt war - zumindest in Münster - nicht ganz ohne und hat Kommentaren im Internet nach auch den einen oder anderen von einem Besuch abgehalten (die Kosten lagen bei 16 Euro pro Erwachsenen nur für die Installationen oder als Kombiticket mit dem regulären Zoobesuch für 29 Euro). Meiner Meinung nach war die Veranstaltung dieses Eintrittsgeld aber auch vollkommen wert.


Ich meine gelesen zu haben, dass auch schon andere deutsche Zoos Interesse daran angemeldet haben, die Installationen bei sich zu zeigen. Sollten euch also Infos dazu begegnen, so rate ich euch: nichts wie hin!

Sonntag, 30. Oktober 2016

Herbstbesuch im GaiaZoo Kerkrade

So, da wäre ich wieder - und das nur knapp eine Woche später als angekündigt. Ich verspreche lieber nie wieder, mich am nächsten Tag wieder zu melden, das bringt offenbar Unglück. :P

Aber heute gibt es dafür wirklich mal wieder einen neuen Beitrag, und zwar zu einem schönen Ausflug, den ich bereits Anfang des Monats mit meiner Mutter unternommen habe. Gemeinsam sind wir nämlich in den GaiaZoo nach Kerkrade in die Niederlande gefahren und haben dort einen wundervollen Tag verbracht!

Als Tag für den Ausflug in den Zoo kurz hinter der niederländischen Grenze hatten wir uns den Samstag ausgesucht. Dies war der einzige Tag weit und breit, an dem der Wetterbericht keinen strömenden Regen prophezeite. Tatsächlich zeigte sich der Tag sogar ziemlich mild und mitunter auch sonnig. Nachdem wir uns mit dem Auto auf diesem eigentlich sehr kurzen Weg (Kerkrade ist unsere niederländische Nachbarstadt...) aufgrund der zahlreichen Baustellen und Umleitungen tüchtig verfahren hatten, erreichten wir den Zoo dank der Wegbeschreibung eines freundlichen Niederländers schließlich doch noch und konnten unsere Tour beginnen.

Für mich war es der zweite Besuch im GaiaZoo, für meine Mutter der erste. Doch obwohl mein letzter Besuch noch kein ganzes Jahr her war, hatte sich schon wieder einiges getan in dem noch recht jungen Zoo und einige Baustellen deuteten darauf hin, dass ich auch bei meinem nächsten Besuch wieder das eine oder andere neue Gehege zu sehen bekommen werde.

Richtig toll fanden wir bei unserem Besuch die begehbare Vogelvoliere, in der man unter anderem mit den unglaublich quirligen Zebrafinken auf Tuchfühlung gehen konnte.

Neugieriger Zebrafink

Auch das Gehege der Hausmäuse zählte wie schon beim letzten Mal zu den Highlights. Die kleinen Nager haben im GaiaZoo ein ganz wunderbares Gehege, das aussieht wie eine alte, limburgische Bauernkate. Dort kann man sie auf dem Bratenteller im Ofen, auf dem Küchentisch oder dem Regal umherhuschen sehen. Dies ist wirklich eines der kreativsten und liebevoll gestaltetsten Zoogehege, die ich jemals in einem Zoo gesehen habe!

Im Haus der Hausmäuse

Auch der Wald der Totenkopfäffchen lud wieder zu einem längeren Verweilen ein. Man könnte den kleinen Äffchen stundenlang dabei zusehen, wie sie über die Köpfe der Besucher hinweghuschen - oder aber ebenso lange damit zubringen, ein gutes Foto von den flinken kleinen Gesellen zu erwischen! :P

Obwohl im GaiaZoo auch zahlreiche öffentlichen Fütterungen angeboten werden und man den Plan mit deren Zeiten beim Einlass in die Hand gedrückt bekommt, waren wir an diesem Tag nur einmal zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, nämlich als die Waschbären und Stinktiere gefüttert wurden. Das machte aber gar nichts, denn die meisten Tiere bekam man auch außerhalb der Fütterung zu Gesicht. Die Gehege der Tiere sind größtenteils von verschiedenen Stellen einsehbar, so dass man mit etwas Geduld meistens einen Blick auf die Tierart seiner Wahl erhaschen kann. Nur bei den Wölfen hatten wir kein Glück, die zogen sich dezent zurück, nachdem sich eine Familie mit einem ziemlichen Schreihals von Sohn zu uns an den Ausguck gesellte. Wir schlossen uns den schlauen Tieren an und traten ebenfalls den Rückzug an. ;)

Irgendwann wurde es dann Zeit für eine Pause. So ein Zoobesuch ist anstrengend und da ist es gut, dass man sich an mehreren Stellen im Zoo stärken kann. Für mich gab es ein Eis - Calippo mit Kaugummigeschmack, leuchtend rosa und geschmacklich eine Kindheitserinnerung an die guten, alten Digimon-Kaugummis für 10 Pfennige. Sollte man in Deutschland eindeutig auch mal einführen, die Sorte. :D

Gut gestärkt konnte es dann weitergehen, zum Beispiel mit den afrikanischen Wildhunden, die irgendwie auch gerade ihr Mittagessen zu erwarten schienen.

Worauf die afrikanischen Wildhunde wohl warten?

Für Begeisterung sorgten auch die Wasserschweine oder Capybaras. Die gab es an diesem Tag in schier allen Größen zu bewundern, und dann stellten sie sich auch noch auf wie fürs Familienporträt. Ich bin ja sowieso ein Fan dieser knuffigen Tiere, deren Verwandtschaft mit den Meerschweinchen man trotz ihrer beachtlichen Größe so deutlich erkennen kann! ♥

Familienfoto der Wasserschweine

Am späten Nachmittag hatten wir dann alle Gehege des Zoos mindestens einmal besucht, manche auch mehrmals. So langsam waren wir auch ziemlich fußlahm und so entschieden wir uns, uns auf den Heimweg zu machen. Vorher stand aber noch ein Besuch im Zooshop an (ja, ich liebe Zooshops). Für meine Mutter gab es dort einen Regenschirm mit Geparden-Print, für mich ein Buch über Wölfe ("Wolven - jagers van het noorden") und eine Medomaille, ebenfalls mit einem Wolf. Wem das nichts sagt: Das sind diese gepressten 5 Cent Münzen, die man an vielen touristischen Stätten machen kann. Recht sinnlos eigentlich, aber irgendwie doch auch schöne und bezahlbare Andenken.

Auch nach meinem zweiten Besuch kann ich wirklich nur sagen, dass sich ein Besuch im GaiaZoo lohnt. Von Aachen aus ist es auch nur ein Katzensprung bis dorthin. Sollte man wirklich mal besucht haben, wenn man in der Nähe ist!

Der Klippschliefer wird seinem Namen gerecht