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Mittwoch, 31. Juli 2019

Ein paar Impressionen aus dem GaiaZoo Kerkrade

Der Frühling ist immer eine besonder schöne Zeit für Zoobesuche. Man kann dabei wunderbar die ersten warmen Tage genießen und den Tieren dabei zuschauen, wie sie das gleich tun. Außerdem ist es natürlich die Zeit des Nachwuchses bei den Tieren, was auch immer wieder eine Freude ist.

Mich verschlug es Anfang Mai einmal wieder in den nah gelegenen GaiaZoo im niederländischen Kerkrade. Ausführlicher beschrieben habe ich den Zoo bereits bei einem vorherigen Besuch (s. hier), darum belasse ich es heute auch bei ein paar Frühlingsimpressionen - auch wenn es zugegebenermaßen doch ein eher regnerischer Frühlingstag war ;)  

Frühlingsgefühle bei den Halsbandsittichen
Die Kamele genießen die Sonne
Dem Uhu war es noch zu früh am Tag

Sonntag, 30. Oktober 2016

Herbstbesuch im GaiaZoo Kerkrade

So, da wäre ich wieder - und das nur knapp eine Woche später als angekündigt. Ich verspreche lieber nie wieder, mich am nächsten Tag wieder zu melden, das bringt offenbar Unglück. :P

Aber heute gibt es dafür wirklich mal wieder einen neuen Beitrag, und zwar zu einem schönen Ausflug, den ich bereits Anfang des Monats mit meiner Mutter unternommen habe. Gemeinsam sind wir nämlich in den GaiaZoo nach Kerkrade in die Niederlande gefahren und haben dort einen wundervollen Tag verbracht!

Als Tag für den Ausflug in den Zoo kurz hinter der niederländischen Grenze hatten wir uns den Samstag ausgesucht. Dies war der einzige Tag weit und breit, an dem der Wetterbericht keinen strömenden Regen prophezeite. Tatsächlich zeigte sich der Tag sogar ziemlich mild und mitunter auch sonnig. Nachdem wir uns mit dem Auto auf diesem eigentlich sehr kurzen Weg (Kerkrade ist unsere niederländische Nachbarstadt...) aufgrund der zahlreichen Baustellen und Umleitungen tüchtig verfahren hatten, erreichten wir den Zoo dank der Wegbeschreibung eines freundlichen Niederländers schließlich doch noch und konnten unsere Tour beginnen.

Für mich war es der zweite Besuch im GaiaZoo, für meine Mutter der erste. Doch obwohl mein letzter Besuch noch kein ganzes Jahr her war, hatte sich schon wieder einiges getan in dem noch recht jungen Zoo und einige Baustellen deuteten darauf hin, dass ich auch bei meinem nächsten Besuch wieder das eine oder andere neue Gehege zu sehen bekommen werde.

Richtig toll fanden wir bei unserem Besuch die begehbare Vogelvoliere, in der man unter anderem mit den unglaublich quirligen Zebrafinken auf Tuchfühlung gehen konnte.

Neugieriger Zebrafink

Auch das Gehege der Hausmäuse zählte wie schon beim letzten Mal zu den Highlights. Die kleinen Nager haben im GaiaZoo ein ganz wunderbares Gehege, das aussieht wie eine alte, limburgische Bauernkate. Dort kann man sie auf dem Bratenteller im Ofen, auf dem Küchentisch oder dem Regal umherhuschen sehen. Dies ist wirklich eines der kreativsten und liebevoll gestaltetsten Zoogehege, die ich jemals in einem Zoo gesehen habe!

Im Haus der Hausmäuse

Auch der Wald der Totenkopfäffchen lud wieder zu einem längeren Verweilen ein. Man könnte den kleinen Äffchen stundenlang dabei zusehen, wie sie über die Köpfe der Besucher hinweghuschen - oder aber ebenso lange damit zubringen, ein gutes Foto von den flinken kleinen Gesellen zu erwischen! :P

Obwohl im GaiaZoo auch zahlreiche öffentlichen Fütterungen angeboten werden und man den Plan mit deren Zeiten beim Einlass in die Hand gedrückt bekommt, waren wir an diesem Tag nur einmal zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle, nämlich als die Waschbären und Stinktiere gefüttert wurden. Das machte aber gar nichts, denn die meisten Tiere bekam man auch außerhalb der Fütterung zu Gesicht. Die Gehege der Tiere sind größtenteils von verschiedenen Stellen einsehbar, so dass man mit etwas Geduld meistens einen Blick auf die Tierart seiner Wahl erhaschen kann. Nur bei den Wölfen hatten wir kein Glück, die zogen sich dezent zurück, nachdem sich eine Familie mit einem ziemlichen Schreihals von Sohn zu uns an den Ausguck gesellte. Wir schlossen uns den schlauen Tieren an und traten ebenfalls den Rückzug an. ;)

Irgendwann wurde es dann Zeit für eine Pause. So ein Zoobesuch ist anstrengend und da ist es gut, dass man sich an mehreren Stellen im Zoo stärken kann. Für mich gab es ein Eis - Calippo mit Kaugummigeschmack, leuchtend rosa und geschmacklich eine Kindheitserinnerung an die guten, alten Digimon-Kaugummis für 10 Pfennige. Sollte man in Deutschland eindeutig auch mal einführen, die Sorte. :D

Gut gestärkt konnte es dann weitergehen, zum Beispiel mit den afrikanischen Wildhunden, die irgendwie auch gerade ihr Mittagessen zu erwarten schienen.

Worauf die afrikanischen Wildhunde wohl warten?

Für Begeisterung sorgten auch die Wasserschweine oder Capybaras. Die gab es an diesem Tag in schier allen Größen zu bewundern, und dann stellten sie sich auch noch auf wie fürs Familienporträt. Ich bin ja sowieso ein Fan dieser knuffigen Tiere, deren Verwandtschaft mit den Meerschweinchen man trotz ihrer beachtlichen Größe so deutlich erkennen kann! ♥

Familienfoto der Wasserschweine

Am späten Nachmittag hatten wir dann alle Gehege des Zoos mindestens einmal besucht, manche auch mehrmals. So langsam waren wir auch ziemlich fußlahm und so entschieden wir uns, uns auf den Heimweg zu machen. Vorher stand aber noch ein Besuch im Zooshop an (ja, ich liebe Zooshops). Für meine Mutter gab es dort einen Regenschirm mit Geparden-Print, für mich ein Buch über Wölfe ("Wolven - jagers van het noorden") und eine Medomaille, ebenfalls mit einem Wolf. Wem das nichts sagt: Das sind diese gepressten 5 Cent Münzen, die man an vielen touristischen Stätten machen kann. Recht sinnlos eigentlich, aber irgendwie doch auch schöne und bezahlbare Andenken.

Auch nach meinem zweiten Besuch kann ich wirklich nur sagen, dass sich ein Besuch im GaiaZoo lohnt. Von Aachen aus ist es auch nur ein Katzensprung bis dorthin. Sollte man wirklich mal besucht haben, wenn man in der Nähe ist!

Der Klippschliefer wird seinem Namen gerecht

Mittwoch, 4. November 2015

Auf Kurzbesuch in den Niederlanden - Der GaiaZoo in Kerkrade

Hoppla, da ist es doch mal wieder ganz schön lange still gewesen auf diesem Blog. Das liegt gar nicht mal daran, dass nichts passiert wäre oder es nichts mehr zu erzählen gäbe, sondern eher daran, dass das Semester wieder angefangen hat und darum auch andere Dinge als die Freizeit vermehrt meiner Aufmerksamkeit bedürfen. Ich werde mir trotzdem Mühe geben, keine so langen Pausen mehr entstehen zu lassen.

Vor zwei Wochen habe ich mal wieder einen schönen Ausflug unternommen. Zusammen mit einer Freundin und deren Freund habe ich den GaiaZoo in Kerkrade in den Niederlanden besucht. Obwohl es den Zoo seit über 10 Jahren gibt und wir quasi um die Ecke wohnen, war ich noch nie dort gewesen. Dabei ist es, wie sich herausstellte, ein total schöner Zoo!

Wir betraten den GaiaZoo bei wunderschönem Herbstwetter an einem Samstag, weswegen ich befürchtet hatte, dass es sehr voll sein würde. Er war auch gut besucht, durch seine Größe jedoch zum Glück nicht überlaufen. 

Zunächst orientierten wir uns und fanden heraus, dass der Zoo in vier verschiedene Gebiete aufgeteilt ist: Limburg - das ist die niederländische Provinz, in der der Zoo sich befindet, Taiga, Savanne und Regenwald. Sinnigerweise findet man in jedem der Gebiete die Tiere, die dort auch in der Natur vorkamen. 

Eigentlich wollten wir dann auch Gebiet für Gebiet erkunden, aber irgendwie gelang es uns dank unseres mäßigen Orientierungssinnes nicht so gut, und wir landeten mal hier, mal dort. :D Ein Abgleich mit der Karte ergab am Ende, dass wir trotzdem die meisten Tiere gesehen hatten.

Ziemlich zu Anfang begegneten uns die Luchse, die das schöne Wetter nach Katzenart nutzten, um in der Sonne zu schlummern.
Im Anschluss landeten wir irgendwie in Limburg, dessen Gestaltung mir persönlich sehr gut gefiel. Es sah dort ein bisschen aus wie in einem von Tieren bewohnten Freilichtmuseum, in dem alte, niederländische Bauerngehöfte standen. Besonders das "Gehege" der Mäuse war herzallerliebst: Die kleinen Nager waren in einem kleinen Häuschen untergebracht, das innen wie eine nostalgische Küche eingerichtet war. Zum Fotografieren war es dort leider etwas dunkel, also müsst ihr es schon selbst besuchen um es zu erleben! ;)

Sehr sehenswert in Limburg waren auch die alten Haustierrassen wie der Flämische Riese (ein Kaninchen, das seiner Bezeichnung alle Ehre macht) oder das Altholländische Mövchen (eine Taube).

Richtig viel zu sehen gab es auch im Regenwald. Dort trafen wir unter anderem die Wasserschweine.


Auch hielten wir uns sehr lange im wirklich großartigen, begehbaren Affengehege auf, wo man quirligen kleinen Äffchen dabei zusehen kann, wie sie direkt über dem eigenen Kopf herumturnen.

In der Taiga trafen wir auf mein persönliches Lieblingstier, den Wolf. Dieser ließ sich durch Scheiben beoabachten und dabei sogar relativ gut fotografieren.


Als die Dämmerung so langsam hereinzubrechen drohte, beendeten wir unseren Zoobesuch. Sicher hätten wir noch länger dortbleiben können, da der Zoo an diesem Tag sogar bis 22 Uhr geöffnet gewesen wäre! Aber wir waren müde genug nach mehreren Stunden umherlaufen und hatten ja auch schon wirklich viel gesehen. 

Neben den Tieren konnte man an vielen Stellen im Zoo auch noch Kunst betrachten und auch hungrig musste man nicht bleiben. Die Auswahl an Essen und Trinken kam mir im Vergleich mit deutschen Zoos riesig vor. Es gab ein Selbstbedienungs-Restaurant, einen Waffelstand, einen Grill und sogar warme Chocomel.

Der GaiaZoo in Kerkrade ist wirklich ein sehr schöner Zoo, in dem man ohne Probleme vom frühen Morgen bis zum späten Abend Beschäftigung findet. Für die, die sich in den Niederlanden nicht so gut orientieren können, sei gesagt, dass der Zoo von Aachen aus sehr schnell zu erreichen ist.

Die Infotafeln im Zoo sind alle auf Niederländisch, Deutsch und Englisch verfügbar und die Tierfütterungen lohnen sich natürlich auch, wenn man die niederländischen Ansagen der Pfleger nicht versteht.

Ich werde den Zoo sehr gerne mal wieder besuchen!


Infos zum GaiaZoo gibt es hier (auf deutsch):