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Montag, 6. Januar 2020

Ein märchenhafter Parkspaziergang: El Mundo Fantasia in Landgraaf

Kaum aus dem Urlaub zurück stand auch schon das nächste Event vor der Tür. Am 07. Juli war es wieder Zeit für einen kleinen Sprung über die niederländische Grenze zum El Mundo Fantasia

Das schöne Park- und Gartengelände von Mondo Verde in Landgraaf verwandelte sich an diesem ersten Juliwochenende erneut in ein phantastisches Szenario für Fans von Fantasy, Steampunk und Cosplay. Neben wunderschönen Fotospots für die vielfältigen, kreativen Kostüme gab es an den zwei Tagen auch einiges zu entdecken, was man sonst nicht in den Gärten der Welt findet. 

So ging es im Steampunkbereich stilvoll und gemütlich daher und es lohnte sich, ein wenig zu verweilen um die bis ins kleinste Detail liebevoll gestalteten Zelte und die nach bester Jules Verne-Manier erdachten, futuristischen Fahrzeuge zu bewundern. 

Nichts ist unmöglich: Hagrid im Jurassic Park

Großer Beliebtheit erfreute sich aber auch das reiche Angebot an Sehenswürdigkeiten für Harry Potter-Fans, so zum Beispiel das Auto, mit dem Ron und Harry sich einmal auf den Weg nach Hogwarts machten - Vogelkäfig für Hedwig auf der Rückbank inklusive.

Da schlägt das Harry Potter-Fanherz höher

Und auch interessante Details aus anderen Fandoms ließen sich finden. So konnte man beispielsweise Han Solo in Carbonit betrachten oder die abenteuerlichen Gefilde von Jurassic Park besuchen. Auch an Merchandise gab es natürlich für so ziemlich jeden Geschmack etwas zu erwerben.

Plunder eroberten das Publikum im Sturm...

... und die Sassenachs brachten einen Hauch von Schottland in die Limburger Provinz

Wem der Sinn mehr nach Musik stand, der konnte unter anderem Plunder sowie die Sassenachs spielen sehen und wem alles mal zu bunt wurde, der fand auf dem weitläufigen Gelände immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen.

Märchenhafte Pause 

Auch dort, wo sich keine fatastischen Wesen breitgemacht hatten, lohnte ein Gang durch den Park. Neben den Gärten, die zu diesem Zeitpunkt schon recht arg unter der anhaltenden Trockenheit gelitten hatten, verfügt Mondo Verde auch über eine beachtliche Anzahl an Tieren, die wir natürlich bei unserem Besuch nicht einfach links liegen ließen. Besonderes Highlight war dabei wie bei jedem Besuch das begehbare Katta-Gehege. ♥


Doch natürlich freuten sich auch die anderen Tiere über einen Besuch. 


Dabei möchte ich auch lobend (und um unbegründeter Kritik zuvorzukommen) erwähnen, dass laute Veranstaltungen wie die Konzerte nicht in der unmittelbaren Nähe der Tiergehe stattfanden.


So wirkten die Tiere trotz der Sonderveranstaltung ebenso entspannt wie an einem Tag mit regulärem Parkbetrieb.

Zwar reichte El Mundo Fantasia auch im vierten Jahr noch lange nicht an die Größe anderer, artverwandter Veranstaltungen wie der Elf Fantasy Fair heran, zog jedoch diesmal dennoch schon erfreulich viele Besucher in aufwendigen Kostümen an, die das wirklich schöne Gelände belebten. Wenn der Trend sich so fortsetzt - was ich sehr hoffe - hat diese Veranstaltungen in der Zukunft noch wirklich großes Potenzial. Der Termin für die fünfte Edition steht jedenfalls schon fest: Am 4. und 5. Juli soll es so weit sein.

Dienstag, 18. September 2018

Gärtnerische Weltreise an einem Tag - Mondo Verde in Landgraaf

Weiterhin zog es eine Freundin und mich zu Beginn dieses langen und schönen Sommers erstmalig nach Mondo Verde. Um Pfingsten herum schnappten wir uns unsere Fahrräder und radelten gemütlich ins nahegelegene niederländische Landgraaf, wo sich besagter Park befindet. Gleich nachdem wir den Eingang für Radfahrer gefunden hatten (ein kleines, verstecktes Törchen links neben der großen, für Radfahrer gesperrten Einfahrt - wir hatten da echt ganz schön Mühe beim Suchen des Weges), begannen wir unsere Entdeckungsreise.

Wem der Name Mondo Verde noch nichts sagt: es handelt sich dabei um einen großen Park im niederländischen Landgraaf, ganz nahe der deutschen Grenze bei Aachen, direkt neben dem GaiaZoo und dem Veranstaltungsort des großen jährlichen Pinkpop-Festivals. Im Gegensatz zu beiden genannten Orten, scheint sich Mondo Verde jedoch - zumindest in Deutschland -  noch nicht so weit als lohnendes Ausflugsziel herumgesprochen zu haben. Und das ist, wie wir an diesem Tag feststellen durften, wirklich zu schade!

Was lauert denn da im Wald?

Eigentlich läuft Mondo Verde unter dem Begriff "Wereldtuinen" - also so etwas wie "Gärten der Welt". Doch das beschreibt im Grunde nur unszureichend, was man dort als Besucher alles vorfindet. Das weitläufige Gelände ist in verschiedene Bereiche und Kontinente gegliedert. Um während des Besuchs einen guten Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, gleich beim Eintritt an der Kasse eine Geländekarte zu erwerben, denn anders als in vielen Zoos hängen hier keine großen, öffentlichen Karten aus. Zwar gibt es Wegweiser, aber da es keinen festgelegten Rundgang durch den ganzen Park gibt, verpasst man sonst sicher das eine oder andere.

Wir landeten gleich nach unserem Eintritt erst einmal im Tropenhaus mit seiner beeindruckenden, kunterbunten Flora. Auch allerhand Tiere gab es dort zu entdecken, vor allem verschiedene exotische Vögel. Besonders gut gefallen hat mir dort, dass sogar die Papageien frei im ganzen Haus herumfliegen konnten. Jedes Papageienpaar hatte dabei anscheinend seinen festen Baum, denn an den Bäumen, an denen die entsprechenden Infoschilder angebracht waren, fand man dann in aller Regel auch die Vögel.

Flora im Tropenhaus

Als wir das Tropenhaus verließen, standen wir plötzlich mitten in Italien mit seinen sehr formellen Gärten und denn zahlreichen Statuen im antiken Stil, nur um kurz darauf durch einen roten Torbogen zu schreiten und Asien zu betreten. In Asien fanden wir viel Wasser und entsprechend auch kleinere und größere Brücken vor, und es gab Kraniche zu sehen und zu hören. Lediglich der ziemlich versteckte Steingarten wirkte etwas traurig und sehnte sich sichtlich nach etwas verstärkter gärtnerischer Zuneigung.

Panorama in Asien

Nach einer kleinen Stärkung in Form vom Eiscreme im asiatischen Kiosk, ließen wir den Kontinent hinter uns und betraten Australien. Dort gab es Wallabys und Kakteen, und kaum dass man sich versah, stand man plötzlich im Vogelparadies, einer riesigen, begehbaren Voliere.

Bald darauf entdeckte ich meinen persönlichen Lieblingsort in Mondo Verde, den Skulpturenwald. In diesem eher ruhigen und dunklen Fleckchen des Parks gibt es mehrere Nachbildungen berühmter Skulpturen zu entdecken, und ganz am Ende des Weges taucht pötzlich und wie aus dem Nichts eine riesige Gestalt zwischen den Bäumen vor einem auf: der Riese der Apenninen. Einfach nur gewaltig!

Der Riese der Apenninen

Als wir den Skulpturenwald schließlich doch noch verließen, freute ich mich, gleich darauf auf meine Lieblingstiere zu stoßen. In einem großen, ruhigen Gehege am Rande des Waldes findet sich nämlich eine Gruppe Timberwölfe, die sich zu meiner großen Freude auch noch super fotografieren ließ. 

Timberwolf

Unsere Gartenreise führte uns im Anschluss noch weiter nach England, wo sich sogar ein kleines Cottage fand sowie nach Portugal mit seinen Azulejos und nach Marokko sowie in die Wüste. In letzterer machten wir ebenfalls einen längeren Zwischenstopp, denn dort gab es neben den Publikumslieblingen eines jeden Zoos - den Erdmännchen - auch noch zwei sehr sympathische Kamele, die sich über Besuch und Aufmerksamkeit freuten.

Englische Parklandschaft

Irgendwann waren wir dann mit den Gärten durch und landeten im turbulenten Vergnügungsbereich des Parks. Dieser erfreute sich bei den Besuchern mit seinen Fahrgeschäften wie beispielsweise einer Wasserbahn und einem Autoscooter zwar großer Beliebtheit, konnte uns aber nicht so begeistern. Wir besuchten da dann doch lieber die Tiere in den umliegenden Gehegen - Raubkatzen und Affen zum Beispiel. Ganz zum Schluss entdeckten wir dann aber doch noch ein etwas versteckt liegenden Highlight, denn auf einer kleinen Insel hinter dem Vergnügungspark leben die Kattas, und auch sie scheuen den Kontakt zu Menschen nicht. So endete unser Besuch in Mondo Verde auf Tuchfühlung mit diesen putzigen Lemuren.

Mir persönlich hat es an diesem Tag in Mondo Verde ausgesprochen gut gefallen und ich kann jedem nur raten, dem Park mal einen Besuch abzustatten. Es gibt dort eigentlich für jeden etwas zu entdecken: vielfältige Parklandschaften, Kunst und Gebäude in den unterschiedlichsten Stilen, Tiere, und sogar Fahrgeschäfte wie im Vergnügungspark. Eine wahrlich ungewöhnliche Mischung, die ich so noch nirgendwo anders gesehen habe, die es aber sicher durch den gleich angrenzenden Zoo nicht ganz leicht hat. Auch Essen kann man natürlich vor Ort, und im Kassenbereich gibt es einen kleinen Pflanzenverkauf. Der Eintritt ist zwar nicht ganz günstig, dafür ist man aber auch den ganzen Tag beschäftigt, wenn man wirklich alles sehen möchte. Für mich jedenfalls sind die Gärten der Welt in Landgraaf wirklich einen Besuch wert!

Mittwoch, 8. August 2018

Spaziergang im Dohmenpark

Da hat es heute Nacht doch tatsächlich gewittert und sich ein wenig abgekühlt, sodass ich mich nun endlich wieder in mein Zimmer und an den Computer wagen kann, ohne mich wie in der Sauna zu fühlen! 

Am Anfang dieser unglaublich langen Hitzeperiode, im Mai, war ich mit meiner Kamera im Dohmenpark spazieren. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es dort nach der monatelangen Trockenheit aussieht, im Mai war es jedenfalls wunderbar dort. Der Park ist auch tatsächlich einer der sehr wenigen Gründe, warum auch hin und wieder Menschen von außerhalb das verschlafene Übach-Palenberg besuchen.

Für alle, die sich nach dem Anblick von etwas Grün sehnen, habe ich hier mal ein paar Impressionen gesammelt:






Wie man unschwer erkennen kann, hinke ich nun mal wieder ordentlich hinterher mit meinen Berichten. Zwar habe ich es dieses Jahr verhältnismäßig ruhig angehen lassen, doch in einem Vierteljahr haben sich doch einige Erlebnisse angesammelt, über die es sich zu berichten lohnt. Mal schauen, wie lange ich brauchen werde, um das wieder aufzuholen. Aber so einen Sommer verbringt man nunmal nicht freiwillig vor dem Computerbildschirm. ;)