Posts mit dem Label Wurmtal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wurmtal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Mai 2023

Kleiner Spaziergang durch Rimburg

 Hach ja, so viel zu meinem guten Vorsatz, wieder regelmäßig zu bloggen und dabei meinen Rückstau einzuholen, gefasst im vergangenen Jahr und sofort wieder ignoriert... 😆

Egal, neues Jahr, neuer Versuch. Wir befinden uns bericht-technisch noch immer im Jahr 2020, quasi mitten im Corona-Lockdown, und der Urlaub fiel entsprechend lokal und bescheiden aus. 

Ein weiterer Ausflug führte darum in Form eines kleinen Spaziergangs in die direkte Nachbarschaft, wo es überraschenderweise noch so einiges zu entdecken gab.

Zu Fuß ging es an der Wurm entlang in Richtung Niederlande ins kleine Örtchen Rimburg, wobei auf dem Weg regelmäßig und weitgehend unbemerkt zwischen den beiden Ländern hin-und hergesprungen wurde.

Hier mal ein paar Impressionen:


Beginnen wir mit dem Friedensmonument, welches sich direkt an der deutsch-niederländischen Grenze befindet. Es handelt sich dabei um ein Denkmal, welches in mahnender Erinnerung an den 2. Weltkrieg errichtet wurde, dessen Zeichen in der Gegend bis heute ziemlich gegenwärtig sind. Das Monument umfasst Stelen, auf denen in zehn Sprachen (die hier gezeigten sind nur ein Teil des gesamten Werks),  jeweils die Zeile "Wisset, die euch den Hass lehren, erlösen euch nicht", ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach, zu lesen ist.


Direkt daneben auf der Grenzbrücke über die Wurm findet sich das nächste deutsch-niederländische Kunstwerk in Form von zwei Schildkröten, die einander langsam entgegenkommen. Sie sollen Dauerhaftigkeit und das stete Aufeinanderzustreben symbolisieren. Umso schandhafter ist es, dass das Kunstwerk vor einigen Jahren bereits einmal gestohlen wurde...


Ebenfalls nur einen Katzensprung entfernt fanden wir uns an Schloss Rimburg wieder, dessen dokumentierte Geschichte bis in das 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Gegend war jedoch schon lange zuvor besiedelt - das Schloss liegt direkt an der römischen Heerstraße Via Belgica. Das Wasserbeschloss befindet sich heute in Privatbesitz und kann deswegen nur von außen betrachtet werden.


Der nächste Punkt auf unserem Spaziergang war ein echter Geheimtipp. Unweit von Schloss Rimburg, versteckt im Wald und nur durch einen kleinen Trampelpfad zu erreichen, finden sich die Überreste des Mausoleums, welches einst zum Schloss gehörte. Heute ein richtiger Lost Place, wurde das Mausoleum wohl noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt, und bis vor relativ wenigen Jahren befand sich sogar noch eine Kapelle darauf, die dann vorsichtig versetzt wurde. Dies alles war mir lange völlig unbekannt, obwohl ich in unmittelbarer Nähe wohne. Wer das Ganze genauso spannend findet wie ich, wird in diesem interessanten Beitrag der Urbex Crew Feel This Moment fündig, durch den auch ich erst auf diese Ruine aufmerksam wurde: Klick


Zum Abschluss noch ein Blick in das Innere des verwaisten Mausoleums. Wie man unschwer erkennen kann, wird das Gebäude wohl gerne von der lokalen Jugend für Treffen genutzt, und es gibt bedauerlicherweise immer wieder Schmierereien, die sich wirklich von selbst verbieten sollten. Trotzdem handelt es sich hier wirklich um einen interessanten Ort, dem ich seit meiner Entdeckung immer wieder gerne einen Besuch abstatte.

Montag, 2. Januar 2017

Schnee!

Das war heute Morgen beim Aufwachen eine schöne Überraschung. War ich am Abend zuvor noch bei Regen eingeschlafen, hatte sich dieser über Nacht doch heimlich, still und leise in den ersten Schnee des Winters verwandelt. Klar, dass ich da gleich einen schönen Winterspaziergang machen musste, schließlich ist die weiße Pracht bei uns eine ziemlich seltene und flüchtige Angelegenheit. Ob in den kommenden Tagen noch ein bisschen Schnee nachkommen wird? Mich würde es unheimlich freuen. ♥

Freitag, 22. Januar 2016

Ein kleines bisschen Winter

Ich gebe es ja zu: ein klein wenig neidisch machen mich all die schönen Schnee-Bilder aus dem ganzen Land schon. Denn hier, nahe Aachen, haben wir vom Winter noch fast gar nichts zu sehen bekommen. Am Montag fielen die Temperaturen erstmals in den frostigen Bereich, doch der angekündigte Schnee blieb auch da wieder weitestgehend aus.

Dienstag morgen habe ich mich dennoch mit meiner Kamera im Gepäck auf den Weg gemacht, die leicht frostige Landschaft zu erkunden. Was ich dabei so entdeckt habe, möchte ich hier gerne zeigen:

An der Wurm in Marienberg

Im Naherholungsgebiet

Ein winter-plustriges Rotkehlchen

 Letzte Nacht war es nochmal ein bisschen frostig, aber für den Rest des Monats sind wieder Temperaturen im Plusbereich angesagt. Nicht gerade so, wie man sich den Winter eigentlich vorstellt...

Freitag, 16. Mai 2014

Frühling im Wurmtal

Alle Jahre wieder zieht es mich im Frühling mit meiner Kamera in den zwischen Übach-Palenberg und Geilenkirchen gelegenen Abschnitt des Wurmtals. In dem Gebiet tummeln sich eine Vielzahl verschiedener Vogelarten. Sogar Eisvögel gibt es dort, wovon ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit eigenen Augen überzeugen durfte (auch wenn ich ausgerechnet an dem Tag natürlich ohne Kamera unterwegs war...seufz).

Der Grund, warum es im Frühling für mich im Wurmtal am schönsten ist, ist ein ganz simpler: Es ist Kükenzeit! Ich liebe es einfach, die kleinen, flauschigen Vogelkinder zu beobachten und zu fotografieren :)

Bei meinem heutigen Ausflug sind mir dabei Küken von Kanada- und Nilgänsen sowie von Höckerschwänen begegnet. Hier ein paar Impressionen:

Höckerschwan mit Küken

Kanadagans Küken

Nilgans Küken