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Samstag, 13. Juli 2019

Babyzeit im Tierpark Aachen

Egal, wie alt man ist - ein Ausflug in Zoo oder Tierpark an einem sonnigen Tag ist immer wieder eine schöne Sache. Besonders im Frühling, der Zeit der Tierbabys, machen meine Freunde und ich gerne solche Ausflüge. Um Ostern herum verschlug es uns in diesem Jahr in den Aachener Tierpark. Wir besuchten die Ziegen im Streichelzoo, genossen die Wärme bei einem Eis am parkeigenen See und hatten einfach eine tolle Zeit. Da ich schon einmal recht ausführlich über den Aachener Tierpark geschrieben habe (siehe hier), belasse ich es heute bei diesen wenigen Worten und lasse nun lieber die Bilder sprechen. Hier also ein paar Impressionen aus dem Tierpark:

Zunächst waren da natürlich die entzückenden Jungtiere:

Immer wieder herzallerliebst: kleine Ziegen

Auch flauschige Küken fand man schon

Dieser kleine Kerl lebte sogar in einem österlich dekorierten Gehege

Aber natürlich besuchten wir auch die erwachsenen Tiere wieder von Herzen gern

Einige von ihnen präsentierten sich an jenem Tag wie gemalt

Ich schätze mich wirklich glücklich, so nah an dem Ort, an dem ich lebe, einen so schönen Tierpark und damit ein tolles Ziel für spontane Ausflüge zu haben. Natürlich ist es dort an schönen Wochenendetagen voll, aber man findet eigentlich immer auch Ecken, an denen man seine Ruhe haben kann. Besonders der See eignet sich dafür hervorragend. Ein Spaziergang um diesen ist immer sehr schön, und da es entlang des Weges um ihn herum nur wenige Gehege gibt, ist es dort in der Regel eher leer.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Gefiederter Besuch

Eines Tages im Mai wurde ich doch tatsächlich für einige Stunden zur Enten-Pflegemutter. Ich wollte eigentlich nur kurz den Müll rausbringen, als ich unseren jungen Kater ganz aufgeregt in einer Ecke unseres Gartens entdeckte. Neugierig, was ihn so aufgeschreckt haben könnte, ging ich hin und entdeckte ein Entenküken. Ich bekam einen riesigen Schreck, ist unser Kater doch ein passionierter Jäger. Also schnappte ich mir das protestierende Katzentier und sperrte es kurzerhand im Haus ein um mir das arme Entchen etwas genauer ansehen zu können. Es sah ziemlich mitgenommen aus, und außerdem war es mir schleierhaft, wo es hergekommen war. Seine Familie war auch nirgends aufzufinden.

Das Erstbeste, was mir in dieser Situation einfiel, war das Küken zu schnappen und zu unserer Tierärztin zu bringen. Draußen konnte ich es schlecht alleine sitzen lassen, schließlich war es nass und kalt dort und eine der zahlreichen Katzen hätte es in kürzester Zeit geschnappt. Die Tierärztin stellte zum Glück keine Verletzungen fest und nach einer Zeit Ruhe und Wärme unter der Rotlichtlampe erwachten auch seine Lebensgeister recht schnell wieder.


Die Frage, die sich dann stellte, war allerdings: was nun? Am besten natürlich die Mutter des Kükens finden, doch das war ja zunächst einmal leichter gesagt als getan. Also wurde das arme kleine Tier wieder mit nach Hause genommen und dort provisorisch mit einem Haufen Handtüchern in einen alten Meerschweinchenkäfig unter Rotlicht gesetzt. Zu meinem großen Glück trank es zumindest ein wenig Wasser, aber Essen wollte es nicht. Und es fiepte, sobald man es aus den Augen ließ - so ein kleines Entchen ist das Alleinsein natürlich nicht gewöhnt. 

Ein bisschen ratlos war ich dann aber schon, wie es nun weitergehen sollte. Doch wie durch ein Wunder löste sich dieses Problem nur etwa eine halbe Stunde später ganz von allein: Plötzlich fing das Küken wie verrückt an zu fiepen, und ich hörte draußen einen in unserer Straße ungewöhnlichen Laut: den Ruf einer erwachsenen Ente!

Schnell schnappte ich mir das Küken und lief mit ihm auf die Straße, wo ich dann tatsächlich die kleine Entenfamilie entdeckte. Die Mutter hatte die Suche nach ihrem verlorenen Küken offenbar nicht so schnell aufgegeben, und so konnte es an diesem Nachmittag dann doch noch eine glückliche Familienzusammenführung geben. Zu meiner Erleichterung nahm die Mutter das Kleine auch sofort wieder an (das ist ja nun immer eine heikle Angelegenheit, wenn man als Mensch seinen Gestank an ein junges Tier geheftet hat!). Die Familie machte sich daraufhin laut schnatternd auf den Heimweg in das nah gelegene Naherholungsgebiet. 

Obwohl es nur ein paar Meter waren, starb ich auf dem Weg doch ungefähr tausend Tode, führte die Mutter ihre Küken doch unbeschwert über Gullideckel und galt es auch eine vielbefahrene Straße zu queren (ich habe mich dann mal als Entenlotse betätigt). Am Ende konnte ich dann aber erleichtert zuschauen, wie sie alle ihrer Wege Richtung Fluss zogen. Danach hatte ich dann auch eindeutig genug Aufregung für einen Tag gehabt. :D

Ein Gespräch mit den Nachbarn brachte dann auch noch Klärung, was es mit dem Entenbesuch auf sich hatte. Dahinter steckte nämlich eine ziemlich dramatische Geschichte. Offenbar hatte am Rand des Naherholungsgebiets ein Hund die kleine Entenfamilie aufgemischt und dabei eines der Küken erwischt und mitgenommen. Der Rest der Familie folgte dem Hund in das nahgelegene Wohngebiet. So landete das Entchen dann wohl in unserem Garten, aus dem es selbstständig nicht mehr herauskam. Doch am Ende gab es ja zum Glück doch noch ein Happy End.

Freitag, 16. Mai 2014

Frühling im Wurmtal

Alle Jahre wieder zieht es mich im Frühling mit meiner Kamera in den zwischen Übach-Palenberg und Geilenkirchen gelegenen Abschnitt des Wurmtals. In dem Gebiet tummeln sich eine Vielzahl verschiedener Vogelarten. Sogar Eisvögel gibt es dort, wovon ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit eigenen Augen überzeugen durfte (auch wenn ich ausgerechnet an dem Tag natürlich ohne Kamera unterwegs war...seufz).

Der Grund, warum es im Frühling für mich im Wurmtal am schönsten ist, ist ein ganz simpler: Es ist Kükenzeit! Ich liebe es einfach, die kleinen, flauschigen Vogelkinder zu beobachten und zu fotografieren :)

Bei meinem heutigen Ausflug sind mir dabei Küken von Kanada- und Nilgänsen sowie von Höckerschwänen begegnet. Hier ein paar Impressionen:

Höckerschwan mit Küken

Kanadagans Küken

Nilgans Küken