Montag, 22. Juni 2026

Frohes Mittsommerfest!

Kinder, wie die Zeit vergeht! Ich war tatsächlich etwas schockiert, als ich festgestellt habe, dass wir uns schon wieder den längsten Tagen des Jahres nähern. Das Leben fließt gerade nur so dahin, und gefühlt reicht die Zeit nie für all die Dinge, die man gerne tun möchte. Zu meiner großen Schande ist mein Blog noch immer nicht wieder auf dem neusten Stand - dafür hält mich mein Manga-Instagram ganz schön auf Trab. Gegründet mit dem Hintergedanken, mich mit Gleichgesinnten zu verbinden und endlich wieder ans Schreiben zu kommen, erfordert es doch ganz schön viel Aufmerksamkeit. Der Austausch ist dafür auch wirklich lohnend. Es macht Spaß, neue Mangas zu entdecken und mit anderen darüber zu reden.

Auch in Sachen Videospiele bin ich ganz schön beschäftigt. Gerne würde ich auch darüber ein bisschen mehr schreiben, doch ich habe noch kein geeignetes Format entdeckt. Kommt Zeit, kommt Rat würde ich da mal sagen.

Andere Hobbies stehen bei so viel Beschäftigung natürlich manchmal etwas hinten an. Ich liebe die Mittelalter- und Folkszene noch immer, und gerne möchte ich mich hier auch wieder mehr damit beschäftigen, aber es fällt gar nicht so leicht. Bei vielen ist das Interesse während der Corona-Zeit weggebrochen, und auch meine Freunde und ich haben uns zum größten Teil neue Schwerpunkte gesucht. Außerdem ist die Anzahl an Veranstaltungen schon massiv gesunken, ganz zu schweigen von den immer weiter steigenden Kosten für das, was noch übrig ist. Hinzu kommt mein ganz persönliches Problem, dass dieser Blog mittlerweile eine Ansammlung an Themen umfasst, die halt leider nur für mich zusammenpassen, während Blogger eine thematische Aufteilung aber quasi unmöglich macht. Vielleicht wird es doch einmal Zeit, über den großen Wechsel zu einem Anbieter mit mehr Möglichkeiten nachzudenken...

 

Aber zurück zum eigentlichen Thema des Beitrags: Mittsommer! Tatsächlich habe ich dieses Jahr nicht groß gefeiert, weil ich unterwegs war - mehr dazu in einem separaten Post.

Ein bisschen Mittsommer-Feeling gab es dann aber doch noch, denn ich habe das Wochenende mit meiner Mutter und unserem Kater im heimischen Garten ausklingen lassen. Durch die Hitze hatte man ohnehin kaum das Bedürfnis, sich zu bewegen - perfekt also für eine lange Lesesession! Meine Mutter hatte dafür die perfekte Lektüre aufgetan: "Die Magie der Sonnenwenden" von Wolf-Dieter Storl. Der Ethnobotaniker gibt darin einen spannenden Einblick in das Brauchtum verschiedener Kulturen rund um die Sonnenwenden und stellt zahlreiche Pflanzen vor, die mit diesen Festen in Verbindung gebracht werden. Ich habe dabei wirklich viel Neues gelernt und hatte besonders an den zahlreichen Mythen, die sich um bestimmte Pflanzen ranken, große Freude. Den zweiten Teil des Buchs, der sich mit der Wintersonnenwende beschäftigt, habe ich mir natürlich für die Zeit in einem halben Jahr aufgehoben.

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