Montag, 22. Juni 2026

Auf den Spuren der Vergangenheit - Der Geschichtsmarkt an der Grube Adolf in Merkstein

Man kann es zumindest den älteren Beiträgen auf diesem Blog entnehmen: ich habe ein Faible für Geschichte. Im Grunde gilt dabei: je älter, desto interessanter, doch auch lokale Geschichte, mit der ich selbst etwas verbinden kann, zählt dazu. Kein Wunder also, dass es mich gefreut hat, als sich in diesem Jahr die Möglichkeit ergeben hat, den Geschichtsmarkt in Merkstein zu besuchen.

 

Auf dem Gelände rund um die Grube Adolf hatten sich zu diesem Zweck am 21. Juni zahlreiche Geschichts- und Heimatvereine aus der Region versammelt und einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Entsprechend der Vergangenheit der Gegend, stand dabei oft der Bergbau im Fokus, doch auch andere Themen wurden abgedeckt. Von Alltagsgegenständen aus der Vergangenheit über das frühere Schulleben bis hin zum reginal großen Thema der Bockreiter war für jedes Interesse etwas dabei. Besonders spannend fand ich dabei, dass sich Vertreter sowohl von der deutschen, als auch von der nahen niederländischen Seite zusammengefunden hatten, die das Gesamtbild noch einmal erweiterten. Alle Teilnehmer waren zudem sehr motiviert und offen, und es war leicht ins Gespräch über alles mögliche zu kommen.

 

Da ein Großteil des Marktes im Fördermaschinenhaus stattfand, konnte man auch gleich die Gelegenheit nutzen, einen Einblick in die alte Technik zu gewinnen, was ebenfalls sehr spannend war.

 

Da ich mittlerweile leider nicht mehr in der Gegend lebe, weiß ich nicht, ob ich häufiger die Möglichkeit haben werde, solche Veranstaltungen dort zu besuchen. Umso schöner war es, dass es in diesem Jahr geklappt hat und so einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Generell habe ich den Eindruck, dass in der Region aktuell viel in Sachen Geschichte passiert. Neben dem archäologischen Projekt "Rimburg Graaft!", an dem ich selbst teilnehmen konnte sowie einer Ausstellung zu den alten Zechenhäusern in Übach-Palenberg, die vor einiger Zeit im CMC stattfand, gab es in jüngster Vergangenheit auch einige spannende Vorträge. Da diese leider unter der Woche stattfanden, hatte ich jedoch keine Möglichkeit, selbst hinzugehen. Meine Mutter hat mir jedoch davon erzählt und war sehr angetan, und in Form von Schriften und Büchern, die sie mitgebracht hatte, konnte ich doch noch ein wenig teilhaben. Mich würde es auf jeden Fall freuen, wenn diese interessante Entwicklung anhält und es so weiterhin die Möglichkeit für Interessierte gibt, neue Einblicke in die Region rund um Aachen und Heinsberg zu erhalten. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.