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Dienstag, 26. Mai 2026

Buchvorstellung: Mad Dogs Band 1 von v-0-3

Noch dreimal schlafen, dann heißt es wieder: Die Dokomi öffnet ihre Pforten! Weil die Vorfreude gerade schon so ein bisschen steigt, habe ich mir überlegt, in den kommenden Tagen ein paar Künstler (bzw. ihre Werke) vorzustellen, die dort zu finden sein werden. Den Anfang macht heute eine meiner absoluten Lieblinskünstlerinnen v-0-3 mit ihrem Manga "Mad Dogs". Ihr findet sie am Wochenende in Halle 1 am Stand H51.
 

Worum es geht: 

Der rebellische Caleb ist Detetkiv mit einer besonderen Fähigkeit: er kann für eine Weile die Zeit kontrollieren. Eines Tages geht in der Agentur, in der er arbeitet, ein mysteriöser Fall ein. Ein Frau stirbt, doch niemand hat etwas gesehen, und am nächsten Tatort verschwindet ein möglicher Verdächtiger spurlos. Caleb merkt schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt und vermutet einen Zusammenhang mit dem Tod seines Bruders. Gut, dass er bei seinen Ermittlungen nicht allein ist, sondern Lynn an seiner Seite hat, einen jungen Mediziner, der ihn nicht nur unterstützt, sondern auch immer wieder auf den Boden zurückholt, wenn sein Temperament mit ihm durchgeht.

Meine Meinung:

Ein extrem cooler Protagonist, rätselhafte Begebenheiten und eine sich anbahnende Liebesgeschichte - was kann man sich mehr wünschen von einem Auftakt? "Mad Dogs" von v-0-3 bietet all das in einer detalliert herausgearbeiteten Cyberpunk-Welt.

Im ersten Band lernen wir Caleb, Lynn und ihre Kollegen kennen, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie irgendwer sie nicht gleich ins Herz schließen könnte. Auf den ersten Blick vor allem rebellisch und vielleicht manchmal ein ganz klein wenig chaotisch, merkt man beim Lesen doch schnell, dass Caleb seine ganz eigenen Sorgen mit sich trägt - was auch immer mit seinem Bruder passiert ist, scheint das Verhältnis zwischen ihm und seinem einflussreichen Vater nachhaltig beeinträchtigt zu haben, und auch seine besondere Fähigkeit scheint nicht spurlos an seinem Körper vorbeizugehen. Lynn wirkt da erst einmal wie das komplette Gegenteil, ruhig und vernünftig. Doch auch wenn Caleb (als einziger, wenn man sich in der Agentur umhört) offensichtlich nichts davon bemerkt, hat auch er eindeutig ein Herz für seinen auffälligen Kollegen und scheint durchaus bereit, für ihn auch einmal vom Protokoll abzuweichen.

Neben der spannenden Story und den liebenswerten Charakteren sind für mich bei "Mad Dogs" aber auch Zeichnungen einfach herausragend. Die Cyberpunk-Ästhetik finde ich einfach extrem ansprechend, actionreiche Szenen wirken sehr dynamisch und die Charaktere sind bis ins letzte Detail perfekt ausgearbeitet und verfügen über wirklich lebhafte Mimik und Gestik.

Mich hat der erste Band in jedem Fall auf ganzer Linie überzeugt, und ich freue mich sehr, dass die Fortsetzung mittlerweile ebenfalls erschienen ist. Wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt: auf der Seite zum Werk (https://maddogscomic.com/) kann man reinlesen. Dort lohnt sich auch ein Blick in das Portfolio der Künstlerin, welches neben ihren OCs auch Fanart zu Titeln wie Genshin Impact oder Witch Hat Atelier sowie einen Einblick in ihre Arbeit als Illustratorin der polnischen Ausgabe von Heaven Official's Blessing beeinhaltet. Da ich mich persönlich immer wieder neu in ihre Bilder verliebe (Die Farben! Die Details!) verliebe, geht da wirklich meine allerwärmste Empfehlung raus.

Mad Dogs Band 1 | v-0-3 | Selfpublished | Genre: Science Fiction, Boys Love | Empfohlen ab 18 Jahren | Originalpreis: 25,00€ | Link zum Buch

Samstag, 31. Dezember 2016

Unterwegs: Ein Tag auf der German Comic Con in Dortmund

Hallo liebe Leser! Nein, ich bin nicht vom Weihnachtsbaum erschlagen wurden oder sonst irgendwo über die Feiertage verschütt gegangen. Wie so oft gab es um das Weihnachtsfest herum einfach so viel zu erledigen, dass ich nicht zum Bloggen gekommen bin. Das Haus wollte dekoriert, Plätzchen gebacken, Geschenke ausgesucht und eingepackt werden - ihr kennt das ja bestimmt. Nun ist es aber gar nicht so, dass ich in dieser Zeit nicht auch die eine oder andere Sache unternommen hätte, und nun hinke ich mal wieder hoffnungslos mit dem Bloggen hinterher.

Den Anfang meiner Aufholjagd mache ich nun heute Abend mit einem kleinen Bericht zur German Comic Con in Dortmund, die ich am 03. Dezember besucht habe. Ja, ich weiß, das ist mittlerweile verdammt lange her, aber da es doch so schön war...

Die Convention fand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in der Dortmunder Westfalenhalle statt, es war jedoch mein erster Besuch dort. Um dem in der Regel zu erwartenden Ansturm zur Eröffnung zu entgehen (und um trotz längerer Anfahrt halbwegs ausschlafen zu können), hatten meine Freundin und ich uns entschlossen, den Tag erst etwas später zu beginnen. Unser Plan ging gut auf und wir konnten die Hallen ohne Wartezeit betreten und uns gleich ins Getümmel stürzen.

Überblick über eine der Veranstaltungshallen

Wie es halt bei Conventions so ist, gab es in erster Linie mal wieder viele, viele Stände, an denen man viel Geld lassen konnte um seinem Fansein zu frönen. Das Spektrum war dabei auf der German Comic Con ziemlich breit. Nicht nur Fans amerikanischer Comics kamen auf ihre Kosten, auch in Bereichen wie Manga/Anime, Science Fiction oder Fantasy wurde einiges geboten. Vom Doctor Who Schallschraubenzieher-Pizzaschneider (mit Sound!) bis zum Bausatz verschiedener Star Trek Raumschiffe, kam wohl jeder Nerd auf seine Kosten.

So ging auch ich nicht mit leeren Taschen, dafür aber mit ziemlich leerem Geldbeutel nach Hause. Beim Schallschraubenzieher blieb ich stark, dafür erweiterte ich jedoch meine zugegebenermaßen noch winzig kleine Amuse-Plüschtiersammlung um ein weiteres Exemplar. Außerdem gab es noch einen kleinen Molang-Schlüsselanhänger.

Molang

Neu in meiner kleinen Amuse-Familie: Baby Wooly

Ansonsten wurde ich dieses Mal vor allem bei den Postern schwach. Gleich zwei Werke der wunderbaren niederländischen Künstlerin Skarbog zieren nun Wand und Tür meines Zimmers. Desweiteren wurde ich bei einem Poster von Loonaris schwach. Am Stand von Soulhuntress kam dann noch ein wunderbares Lesezeichen hinzu.

Ein Teil der neuen Poster: Links oben das Motiv von Loonaris, rechts oben das von Skarbog

Doch natürlich haben wir nicht den ganzen Tag nur mit Shoppen verbracht. Zwar hatte keiner von uns die Neigung, sich bei einem der anwesenden Stargäste für ein Autogramm anzustellen, aber im Vorbeigehen erhaschten wir dann doch einen kurzen Blick auf Daniel Portman (Podrick Payne, Game Of Thrones) und Clive Standen (Rollo, Vikings).

Interessant zu sehen waren auch die Fahrzeuge, die das DeLorean Time Machine Team mit nach Dortmund gebracht hatte. Sowohl der DeLorean, wie er bekannt ist aus Zurück in die Zukunft, als auch der Batman Tumbler waren beliebte Fotohintergründe und damit auch ein super Platz, um die zahlreichen anwesenden Cosplayer einmal in Action zu erleben.

Zurück in die Zukunft

Natürlich gab es auch ein volles Bühnenprogramm, aber dieses ging, wie ich zugeben muss, ziemlich an uns vorbei. Um auf einer Convention wirklich alles mitzunehmen, ist ein Tag eben nicht einmal annährend genug. Außerdem spielten wir uns gegen Ende der Veranstaltung ein wenig fest, nachdem wir endlich einen Platz an dem Tisch ergattert hatten, an dem man das gute alte Mario Kart 64 spielen konnte. Da wir unbedingt alle Cups fahren wollten und die Zeit bei diesem Spiel einfach wie im Fluge vergeht, musste man uns am Ende förmlich aus der Halle kehren. Dabei waren wir so in das Spiel vertieft gewesen, dass wir gar nicht bemerkt hatten, wie der Abbau um uns herum bereits angefangen hatte. Die Klassiker sind halt eben doch die Besten. :D

So endete jedenfalls ein sehr schöner Sonntag auf der German Comic Con in Dortmund. Gut möglich, dass es mich im nächsten Jahr wieder dorthin zieht. 

Damit beende ich nun meinen letzten Blogeintrag im Jahre 2016 und trage so ungewollt viele Blog-Rückstände mit nach 2017, aber was solls. Ich wünsche allen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Hoffen wir, dass es ein gutes Jahr wird, welches uns allen viele schöne Momente beschert. :)