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Sonntag, 26. April 2015

Konzertbericht: Faun in Wuppertal

Letzten Sonntag war es so weit: Faun gastierten im Zuge des zweiten Teiles ihrer Luna-Tour wieder in erreichbarer Nähe, dieses Mal in Wuppertal. Selbstverständlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen!

Schon auf dem Bahnhof in Wuppertal traf ich auf andere Besucher, denen ich mich ganz spontan auf dem Weg zur historischen Stadthalle anschloss. Bei Faun-Konzerten lernt man einfach immer nette Menschen kennen! Irgendwann fand ich dann auch meine Leute und wir traten gemeinsam den Weg in die Halle an. Kurz vor Beginn des Konzertes mussten wir uns dann aber auch schon wieder trennen, da ich zu meinem Sitzplatz musste, während die anderen sich Plätze zum Fotografieren suchten. Bei Konzerten mit nummerierten Plätzen ist es ein klarer Nachteil, im Gegenteil zu seiner Begleitung kein Fotograf zu sein. Zum Glück ging es aber recht bald los.

Mein Sitzplatz war dieses Mal ein totaler Kontrast zu dem, den ich letztes Mal in Bielefeld hatte. Saß ich dort ganz vorne, hatte es dieses Mal nur für ein Ticket für Reihe 30 (von 32) gereicht. Das kommt davon, wenn man sich zu spät um sein günstiges Ticket kümmert, obwohl man weiß, dass einem die Tickets für die vorderen Reihen zu teuer sind :D [Anmerkung: Um Missverständnisse zu vermeiden - der Preis für die vorderen Reihen ist, wenn man bedenkt, was einem geboten wird, nicht unangemessen. Ich habe nur ganz einfach nicht so viel Geld! xD]
Dennoch konnte ich dem Sitzplatz einiges positives abgewinnen. Zunächst einmal hatte man von dort aus nicht nur die Bühne im Blick, sondern zusätzlich noch die ganze historische Stadthalle. Hierzu muss man nun wissen, dass es sich dabei um ein wunderschönes Gebäude im Stil der Neorenaissance handelt. Die Halle ist wirklich wie geschaffen für eine Band wie Faun, einen schöneren Rahmen für ein Konzert der Luna-Tour kann man sich kaum vorstellen. Außerdem kam von weiter hinten auch die ohnehin großartige Lichtshow der Band so richtig zum Wirken.

Um 19 Uhr ging es dann auch wirklich schon los. In zwei durch eine Pause unterbrochenen Teilen präsentierten Faun alte und neue Lieder. Es war wirklich ein Fest für alle Sinne: Gleich zu Beginn fiel auf, dass die Akustik in der historischen Stadthalle wirklich hervorragend ist, dazu kam die aufwändige Lichtshow und natürlich die faszinierende Show. Cellistin Maya Fridman war als Gast ebenso wieder mit dabei wie Multiinstrumentalist Efrén López. Für Tanz, Jonglage und Feuer sorgten wieder die bezaubernden Masha Shushera und Ayuna.

Das Publikum wurde auch schnell von Begeisterung ergriffen, schon nach den ersten Songs hatten zahlreiche Menschen ihre Sitzplätze verlassen, um an den Seiten und im Mittelgang zu tanzen. Zum Ende des Auftritts hin standen dann auch durchgängig alle Besucher in den Sitzreihen vor ihren Plätzen.

Da es sich um einen Auftritt zur Luna-Tour handelte, standen natürlich die Songs des so betitelten, aktuellen Albums im Vordergrund. Doch auch Fans der älteren Alben kamen auf ihre Kosten. "Rhiannon" wurde ebenso gepsielt wie "Zeitgeist" oder "Hymn To Pan". Auch das live immer wieder besonders großartige "Iyansa" und natürlich die spanische Ballade "Tinta" durften nicht fehlen. Kurz gesagt: Faun ließen keine Wünsche offen!

Viel zu früh war es dann auch schon wieder vorbei und in der Eingangshalle formierte sich eine Schlange mit Leuten, die noch auf Autogramme und Fotos von den Faunen hofften. Sie wurden natürlich nicht enttäuscht. Nach einer kurzen Wartezeit widmete sich die Band ganz ihren Fans. 

Ich trat dann irgendwann mit meinen beiden zu Beginn des Konzertes neu gewonnenen Bekanntschaften den Rückweg zum Bahnhof an. Auf dem ganzen Rückweg konnte ich dann in Erinnerungen an ein schönes Konzert schwelgen.

Im Spätsommer und Herbst wird die Luna-Tour wegen des großen Erfolgs noch einmal fortgesetzt. Erste Termine sind schon bekannt, einer davon ist schon fest eingeplant, ein weitere in Überlegung. Ich freue mich schon! :D

Hörprobe:


Sonntag, 11. Mai 2014

Das Konzertjahr 2014, Teil 2

11. März: Faun (Support: Jyoti Verhoeff & Maya Fridman), Rosenhof Osnabrück

Im März machten sich Faun auf den Weg, um mit dem zweiten Teil ihrer "Von den Elben" Tour die Leute zu bezaubern. Den ersten Teil der Tour hatte ich als erste Tour der Band seit Jahren komplett auslassen müssen, da ich mich zu diesem Zeitpunkt noch in Schweden befand. Umso mehr habe ich mich auf diese Tour gefreut - und das nicht zu Unrecht!

Man mag ja vom aktuellen Album der Band halten, was man mag: Faun live sind und bleiben aber ein Erlebnis! Doch fangen wir am Anfang an. Der Abend wurde eröffnet von Jyoti Verhoeff und Maya Fridman. Bei der Ankündigung des sympathischen Duos hatte Oliver von Faun versprochen, dass die Musik der Beiden den aufmerksamen Zuhörer unweigerlich vom Boden abheben lassen würde. Er hatte nicht gelogen. Jyoti und Maya boten ruhige und getragene Stücke, die ihre Hörer in eine andere, zauberhafte Welt zu entführen vermochten. So verging das kurze Set der Beiden wie im Fluge.

Im Anschluss daran folgte dann mit Faun die Hauptband des Abends. Und sie waren wie immer großartig. Gespielt wurde eine Mischung aus alten und neuen Songs, wobei insbesondere die neuen Songs in einer Weise arrangiert waren, die alle, denen auf dem aktuellen Album die ein oder andere Verspielheit gefehlt hat, sicher gütig stimmen musste. Zwischen den Songs sorgte Oliver mit seinen unterhaltsamen Ansagen für Stimmung, so dass das Publikum im Rosenhof bald buchstäblich tobte.

Eine Besonderheit der Tour war sicher auch die Zusammenarbeit mit Greenpeace. So warben Faun an jenem Abend wie auch bei den anderen Terminen der Tour dafür, eine Baumpatenschaft für eine Buche im Spessart zu übernehmen - eine Bitte der wir und viele andere natürlich sehr gerne nachkamen!

Nach dem Konzert machten meine Begleitung und ich uns mit bester Stimmung auf den Heimweg. In dem Wissen, dass nur wenige Tage später ein weiteres Faun-Konzert auf uns wartete.

Doch bevor ich dazu komme, erst einmal eine Kostprobe von Jyoti Verhoeff und Maya Fridman:


16. März: Faun (Support: Jyoti Verhoeff & Maya Fridman), Zeche Bochum

Für unseren zweiten Faun-Besuch dieses Jahr machten wir uns auf den Weg in den Ruhrpott, in die Zeche nach Bochum. Es sollte ein ganz besonderes Konzert werden: Tourabschluss!

Eröffnet wurde das Konzert genauso wie zuvor in Osnabrück von Jyoti Verhoeff und Maya Fridman, was wieder eine sehr schöne Einstimmung für den Abend war.
Im Anschluss daran zeigten Faun wieder einmal, was für eine großartige Liveband sie sind. Passend zum Tourabschluss hatten sie sich dabei aber noch etwas ganz besonderes überlegt: Wer dort war, hatte die Möglichkeit, das Lied "Diese kalte Nacht" in einer ganz neuen und unerwarteten Version zu erleben, nämlich als Pagan Swing-Stück! Die Idee ging auf, Band und Publikum hatten sichtlich Spaß an der Darbietung. Glücklicherweise wurde der Song aufgenommen, so dass sich im Nachhinein auch andere daran erfreuen konnten:


Bei den nächsten von mir besuchten Konzerten sollte es dann wieder etwas lauter werden, doch dazu später mehr...