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Donnerstag, 2. Januar 2025

Blick zurück und Blick nach vorne

 Frohes neues Jahr, alle zusammen! 

Wenn ein neues Jahr beginnt, wird es Zeit, auf das Alte zurückzublicken. Im Falle von 2024 tue ich das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lange herrschten Stagnation und Frustration vor, eh im Herbst die Dinge eine unerwartete Wendung nahmen und endlich Anlass zur Hoffnung gaben.

Seit Oktober arbeite ich nun wieder in Münster, der Stadt, in der ich einst studiert habe, und ich wünsche mir sehr, dort endlich mein berufliches Zuhause gefunden zu haben. Nach einem Monat auf den Sofas meiner Freunde hat sich dann auch die glückliche Gelegenheit ergeben, eine eigene Wohnung zu finden.

Diese letzten drei Monate des Jahres waren turbulent, aber sie waren auch anregend. Ich habe Menschen kennengelernt, meine erste Corona-Erkrankung hinter mich gebracht und viele neue Dinge gelernt. Es war mir endlich wieder möglich, ein paar schöne Dinge zu unternehmen, für die mir vorher lange das Geld, die terminliche Freiheit und die Motivation gefehlt haben. Außerdem ergab sich die Chance, nach langer Zeit einmal wieder ganz offiziell Rezensionen zu schreiben, für die Leserunde zu einer meiner liebsten Serien. 

All dies hat in mir den Wunsch geweckt, 2025 endlich wieder mehr Zeit in meinen Blog zu investieren. Da die Tage, in denen ein Blog rein für sich existieren kann, jedoch lange vorbei sind, habe ich mich auch dazu entschlossen, ihn nach und nach mehr in Social Media Kanäle einzubinden, angefangen bei meinem Instagram Account, der ohnehin schon länger eher nur vegetiert als floriert. 

Den Anfang machen dabei diese gesammelten Impressionen aus Münster in den vergangenen Monaten, allen voran der Prinzipalmarkt in der Silvesternacht.

In diesem Sinne: auf ein gutes Jahr 2025! 🎉💕

Sonntag, 15. November 2015

Der Winter naht

So fühlt es sich jedenfalls an, wenn man an diesem Wochenende das Haus verlässt. Es stürmt, regnet und ist einfach allgemein ungemütlich. Da merkt man erstmal so richtig schmerzlich, dass der Sommer nun endgültig vorüber ist.

Auch unternehmungstechnisch ist es ruhiger geworden, wobei das ja nur die Ruhe vor dem heranbrausenden Erlebnis-Sturm namens Mittelalterweihnachtsmarkt ist. Dieser findet nun ja leider nicht mehr in Telgte, sondern in Dortmund statt, was die Anzahl meiner Besuche wohl merkbar mindern wird.  Genügend Tage werden da im Endeffekt aber dennoch zusammenkommen.

Die letzten Wochen waren bei mir jedenfalls leider relativ ereignisarm. Unter der Woche bin ich vollauf mit Unikram beschäftigt. Bisher gelingt es mir ganz gut, meinen selbstgesetzten Vorsatz, dieses Semester voll zu nutzen, einzuhalten. Und das, obwohl ich die meisten interessanten Veranstaltungen nicht selbst besuchen kann, sondern mir die Inhalte aus der Ferne selbst erarbeite. Hoffentlich gelingt es mir, meine Motivation zu halten!

Als das Wetter noch etwas freundlicher war, bin ich bei uns Spazieren gegangen und habe versucht, den goldenen Herbst auf Bildern einzufangen. Besonders viel ist dabei schlussendlich nicht herumgekommen, aber es war ein schöner Spaziergang.

 Herbst im Wurmtal

Und dann war da natürlich noch Halloween. Das ist ja nun auch schon wieder zwei Wochen her. Ich habe den Tag zu Hause verbracht und mich gefreut, dass tatsächlich einige Kinder an der Tür nach Süßem oder Sauren verlangt haben. Außerdem haben wir natürlich dekoriert und meine Mutter hat zu diesem Anlass einen leckeren Kürbispie gebacken.

Halloween-Deko auf unserer Terasse

In den letzten Tagen habe ich viel gebacken. Meine Mutter hatte mich darum gebeten, Plätzchen zu backen, die sie morgen mit zur Arbeit nehmen will, weil sie gestern Geburtstag hatte. Also stand ich seit Mittwoch ungewöhnlich viel in der Küche und habe Shortbread, Schwarz-Weiß Gebäck, Haferflockenkekse und Finnische Stäbchen gemacht. Manche Plätzchen sind richtig lecker geworden, und immerhin wurde keine Sorte als vollkommen ungenießbar bewertet, obwohl ich alle Rezepte zum ersten Mal getestet habe.

Abschließend möchte ich noch kurz darauf hinweisen, dass auf diesem Blog derzeit gar nicht so wenig passiert, wie einen die wenigen Posts des bisherigen Monats glauben machen könnten. Vielmehr habe ich endlich die Funktionsweise von Seiten verstanden und arbeite darum gerade an der einen oder anderen Überkategorie. Die meisten meiner Bücherrezensionen kann man auf der entsprechenden Seite schon verlinkt finden, an anderen Themen wird noch hart gebastelt.

Sonntag, 6. September 2015

Der Herbst ist da!

Noch Anfang dieser Woche wollte ich es kaum glauben, dass der Sommer nun tatsächlich schon vorbei sein soll. Bei über 30°C am vergangenen Montag fiel das aber auch wirklich schwer! Doch mittlerweile kann ich es einfach nicht mehr ignorieren: Es ist Herbst geworden.

Heute war ich mit meinem Vater das erste Mal in diesem Jahr Pilze sammeln. Jedes Jahr im Herbst zieht es uns zu diesem Zweck zusammen in den Wald. Und wir sind auch tatsächlich schon fündig geworden:


Es ist zwar noch nicht viel, aber wir hatten auch schon schlechtere Starts in die Pilzsaison.

Ich kann eigentlich jeder Jahreszeit etwas abgewinnen, so auch dem Herbst. Ich mag die Zugvögel, die Spaziergänge zwischen buntem Laub, das Pilze suchen und das Brombeerpflücken. Aber eine gewisse Wehmut bleibt: Wie konnte der Sommer, in dem es so viel zu erleben gab, nur wieder so schnell vorrüber ziehen?

Dieses Jahr kam mir der Sommer einmal wieder besonders kurz vor. Obwohl ich nicht in den Urlaub fahren konnte, bin ich viel unterwegs gewesen und habe viele schöne Dinge erlebt. 

Jetzt wird es wohl erstmal wieder etwas ruhiger werden. Ein Festivalwochenende steht mir wohl noch bevor, aber ansonsten bleibt viel Zeit für Anderes. Gut, dass ich noch so viel Lesestoff habe, der auf mich wartet! Und das ein oder andere Bastel/Handarbeitsprojekt schwebt mir auch noch vor...

Irgendwie werde ich die kommenden kühleren Tage schon herumkriegen! :)

Mittwoch, 19. November 2014

Erinnerungen an Halloween

Da habe ich es doch tatsächlich bis heute nicht einmal geschafft, mir die Fotos anzuschauen, die ich an Halloween gemacht habe. Dabei ist das Fest nun auch schon wieder 3 Wochen her, ich bin echt furchtbar...

Auch wenn Halloween natürlich ein importierter Feiertag ist, mag ich ihn irgendwie sehr. Ich mag es, dafür zu dekorieren und zu backen. Und ich mag es, wenn hübsch verkleidete Kinder an der Tür klingeln und "süßes sonst gibts saures!" rufen. Und natürlich haben wir auch eine Schüssel mit Süßigkeiten neben der Tür stehen :D

so sah in diesem Jahr jedenfalls unsere Außendekoration aus:


 Gebacken haben wir in diesem Jahr Brownies und Cakepops. Leider war beim Backen der Brownies irgendwie der Wurm drin und sie sind beim Zerschneiden an der Oberfläche ziemlich zerbröselt. Ich finde aber, dass wir das ganz gut gelöst haben, in dem wir sie wie einen Erdboden mit einem Skelett (aus Esspapier) angerichtet haben. :D


 Was die Cakepops angeht: ich hatte sowas schon immer mal machen wollen, und das war mein erster Versuch. Das erste Gespenst ist dann auch prompt mal durch den Stiel gebrochen, weil ich den Rollfondant nicht dünn genug ausgerollt hatte und das Ganze so zu schwer wurde xD


 Insgesamt hatte ich an dem Tag jedenfalls viel Spaß beim Backen. :)

Sonntag, 15. September 2013

Bonjour Tristesse - Der erste Regentag

Was für ein deprimierender Sonntag!
Der Wettergott hatte wohl was gegen meinen Plan, heute mal wieder ein bisschen rauszugehen - es regnet seit heute Morgen in einer Tour :( Na dann, herzlich Willkommen, lieber Herbst...

Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mir die Wochenenden im Moment sehr zuwider sind... Ich habe hier niemanden, mit dem ich sie verbringen könnte und meine Freunde in Deutschland sind natürlich unterwegs und haben Spaß. Wäre ich zu Hause, dann wäre auch ich dabei.
Unter der Woche kann ich wenigstens mit ihnen chatten, aber am Wochenende - Flaute. Die drei Monate, die noch vor mir liegen, scheinen mir in solchen Zeiten unendlich lang zu sein. Ob das noch besser wird?

Ich habe schon seit Jahren nicht mehr so viel zu Hause gesessen, Zeit im Internet verschwendet, Musik gehört, gelesen oder erinfach nur aus dem Fenster gestarrt. Und das ist auch kein Zustand, den ich jemals vermisst habe oder, wenn es vorbei ist, vermissen werde. Ich habe gerne mal meine Ruhe und bin alleine, aber das ist zu viel des "Guten"!

Wie ich mich noch in diesem Jahr über so manches "langweilige" Wochenende, das ich einfach ohne besondere Unternehmungen bei meiner Familie verbracht habe, geärgert habe - und wie ich mich jetzt danach sehne, so ein Wochenende zu haben...

So schnell können sich die Dinge ändern.