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Sonntag, 16. April 2017

Frohe Ostern!

Ziemlich klar, was der Anlass des heutigen Posts ist: Ich möchte natürlich allen Besuchern dieses Blogs ein frohes Osterfest wünschen! Meines fällt in diesem Jahr aus persönlichen Gründen eher mäßig fröhlich aus, aber ich versuche das Beste daraus zu machen. Wir haben leider einen schlimmen Krankheitsfall in der Familie und stehen darum derzeit vor ungeahnten Herausforderungen. Das kostet Zeit, aber vor allem auch viele, viele Nerven. Und das ist auch der Grund, warum es im Moment so still ist auf diesem Blog.

Da Ostern aber nun nur einmal im Jahr ist und ich keine Lust habe, mich unterkriegen zu lassen, wird hier trotzdem im bescheidenen Rahmen gefeiert. Heute hieß das: Hefe-Häschen backen!


Trotz anfänglicher Zweifel hat das am Ende eigentlich ziemlich gut funktioniert und ich finde das Ergebnis doch ziemlich niedlich. :)

Nun denn, genießt das restliche Osterwochenende, auch wenn das Wetter bei euch ähnlich unfrühlingshaft ist wie bei uns. Fröhliches Osterfest! ♥

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Schwedisch Backen: Lussekatter

Hoppla - da habe ich doch glatt vergessen, das für Sonntag versprochene Rezept für Lussekatter (Luciakatzen) tatsächlich auch zu veröffentlichen. Darum wird es nun heute etwas verspätet nachgereicht.

Zutaten:

400 g Mehl
Hefe (Angaben auf der Packung für die Menge beachten)
120 g Zucker
75 g Butter
ca. 200 ml Milch (lauwarm)
Safran (ein paar Fäden oder bis zu einem Päckchen Pulver)
1 Prise Salz
1 Eigelb zum Bestreichen
Je 2 Rosinen pro Katze

***

Zubereitung:

Zuerst erwärmt man ein wenig Milch mit einer Prise Zucker und löst dann den Safran in dieser auf. Möchte man Safranfäden statt Pulver benutzen, zerstößt man den Safran im Mörser. Die Menge an verwendeten Safran passt man am Besten dem eigenen Geschmack an. Unsere Lussekatter sind nicht so gelb, weil wir relativ wenig Safran verwenden, da meine Mutter von größeren Mengen Kopfschmerzen bekommt. Am besten testet man ein wenig herum.

Als nächstes geht es an den Hefeteig. Verwendet man wie wir Frischhefe, muss man diese natürlich erst einmal in etwas lauwarmer (keinesfalls zu warmer!) Milch mit einer Prise Zucker ansetzen. Das fertige Gemisch gibt man dann zum Mehl und gibt im Anschluss Zucker, Butter und Salz dazu. Zuletzt wird nach und nach die lauwarme Milch eingerührt. 

Der fertige Teig muss nun erstmal ruhen. Am besten stellt man ihn mit einem Küchenhandtuch zugedeckt an einen schön warmen Ort. Im Winter bietet sich dafür die Nähe der Heizung an.

Ist der Teig sichtlich aufgegangen, kann man sich ans Formen der Luciakatzen machen. Dafür knetet man den Teig nochmal kurz durch. Für jede Katze nimmt man nun etwa eine Handvoll Teig, formt sie zu einer Rolle (etwa 20 cm lang) und legt aus dieser ein enges "S" auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech.

Anschließend legt man noch zwei Rosinen auf jedes der Gebäckstücke - eine oben und eine unten in die Biegung der "S"-förmigen Katzen. Zu guter Letzt streicht man die Teigstücke noch mit dem verquirlten Eigelb ein.

Die so fertig vorbereiteten Katzen müssen nun noch einmal zugedeckt ruhen, bevor sie bei circa 225°C für 7-10 Minuten in den Backofen wandern. Am besten serviert man sie noch warm zum Nachmittagskaffee, denn so sind sie am leckersten!

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Nordisch backen: Finnische Stäbchen

Die Aventszeit ist für mich einfach die perfekte Zeit, um Plätzchen zu backen. Neben den Klassikern wie Vanillekipferln und Ausstechplätzchen wollte ich in diesem Jahr auch mal etwas anderes ausprobieren und stieß dabei auf ein Rezept mit dem schönen Namen Finnische Stäbchen.

Vom Namen sollte man sich nicht täuschen lassen. Bei Finnischen Stäbchen handelt es sich um ein Rezept, welches in Schweden verbreitet ist. Dort heißen die Plätzchen Finska Pinnar. Ob es sie in Finnland auch gibt und wie sie dort heißen, konnte ich leider nicht herausfinden.


Zutaten:

300 g Mehl
200 g Butter
75 g Zucker
50 g gemahlene Mandeln
Bittermandelaroma (ein paar Tropfen)
1 Ei
Zucker zum Bestreuen

 ***

Zubereitung:

Zuerst werden Butter und Zucker in einer Rührschüssel schaumig geschlagen. Dann fügt man Mehl, Mandeln und das Bittermandelaroma hinzu und verknetet alles zu einem schönen Teig. Dieser muss dann für mindestens eine halbe Stunde kalt gestellt werden.

Der gekühlte Teig wird dann etwa 1/2 cm dick ausgerollt und in Stäbchen von ca. 5 cm Länge und 1 cm Breite geschnitten. Diese legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Den Ofen kann man an dieser Stelle schonmal auf 175°C vorheizen.

Als nächstes wird das Ei mit einer Gabel verquirlt und jedes Stäbchen mit dieser Masse eingepinselt und mit Zucker bestreut. Hierbei ist mir aufgefallen, dass in deutschen Rezepten in aller Regel Kristallzucker verwendet wird, werden bei schwedischen Rezepten oft Hagelzucker der Vorzug gegeben wird. Ich habe mich in diesem Fall für die deutsche Variante entschieden.

Die nun fertig vorbereiteten Stäbchen kommen schließlich für etwa 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Man muss ein wenig aufpassen, wann die Plätzchen fertig sind, da sie nicht wirklich braun werden (bzw.: werden sie braun, sind sie eigentlich schon zu lange im Ofen).

***

Bei mir und meiner Familie sind die Finnischen Stäbchen sehr gut angekommen. Es sind sehr zarte und leckere Plätzchen, die wunderbar in die Weihnachtszeit passen. Ich werde sie sicherlich mehr als nur dieses eine Mal backen.

Freitag, 17. April 2015

Ein paar sehr verspätete Worte zum Osterwochenende

Eigentlich hatte ich natürlich gleich nach Ostern etwas zum Osterwochenende schreiben wollen, aber durch den plötzlichen Tod meiner Kaninchendame war mir dazu erstmal gründlich die Lust vergangen...
Dabei wäre das alles ohne dieses unerfreuliche Ereignis eine ziemlich schöne Zeit gewesen. Am Karfreitag habe ich erstmal zusammen mit meiner Mutter einen Kuchen gebacken. Passend zum Osterfest konnte ich nicht widerstehen und musste endlich mal den Spiegeleikuchen, den sicher die meisten von euch aus der TV-Werbung kennen, ausprobieren:
Sieht (wie ich finde) klasse aus und ist auch wirklich super lecker und relativ leicht zu machen, wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein. :D


Gleich im Anschluss gab es dann mal wieder einen Versuch, meine wuselige Kaninchenband zu fotografieren. So sind tatsächlich nur zwei Tage vor ihrem Tod noch ein paar Fotos von der armen, kleinen Polly entstanden, darunter dieses hier:

An sich finde ich das Foto nicht unbedingt herausragend, aber ich freue mich, dass ich da nochmal beide Mümmler zusammen auf einem Bild habe... Das weiße Kaninchen auf der rechten Seite, welches (mehr oder weniger ;) ) auf den Namen Swiffer hört, ist nun momentan ganz alleine und wir sind ziemlich ratlos, was wir machen sollen... Haben uns schon in den Tierheimen in der Region umgesehen und es macht den Anschein, als wäre es nicht ganz so leicht, eine passende, neue Gesellschaft für ihn zu finden. =/

Aber es gab auch eine schöne Neuigkeit an diesem Wochenende, auf unserer Terasse wuseln seitdem nämlich zwei kleine Katzenkinder herum.

 Auf dem Bild sieht man sie kaum, weil sie ihrer Mutter so ähnlich sehen. :D Ein bisschen kompliziert ist die Situation trotzdem. Die Katzenmutter, die bei uns auf den Namen Jule (vollständiger Name: Jammerjule) hört, wohnt nämlich eigentlich ein paar Häuser weiter, wo sie Julia heißt. Aus irgendeinem Grund hat sie aber beschlossen, bei uns ins Exil zu gehen. Ich vermute als Grund ja, dass ihre eigentliche Familie sechs größtenteils noch ziemlich kleine Kinder hat - wenn sie da Angst um ihre Kinder hat, könnte ich das jedenfalls gut verstehen. Trotzdem sehe ich da noch ein Problem auf uns zukommen. Wäre sie unsere Katze, würden wir sie nämlich kastrieren lassen. Blöd nur, dass sie aber nicht unsere Katze ist, ihre Besitzer sie nicht kastrieren lassen wollen, sie aber ihre Jungen nun bei uns kriegt... ich fürchte, da besteht bald Klärungsbedarf. ^^

Um nochmal zurück auf Ostern zu kommen: Am Samstag wurden natürlich noch ganz der Tradition folgend Eier gefärbt und dann ging es zum bereits gestern geschilderten Osterkonzert nach Osnabrück und nach einer Nacht bei einer Freundin am Sonntag zurück nach Hause. Ab da war Ostern dann leider nur noch traurig und ich habe wirklich eine ganze Weile gebraucht, um mich wieder zu fangen - wenn ein Tier stirbt, ist das eben jedes Mal aufs Neue wieder verdammt schwer zu verarbeiten... :(

Mittwoch, 19. November 2014

Erinnerungen an Halloween

Da habe ich es doch tatsächlich bis heute nicht einmal geschafft, mir die Fotos anzuschauen, die ich an Halloween gemacht habe. Dabei ist das Fest nun auch schon wieder 3 Wochen her, ich bin echt furchtbar...

Auch wenn Halloween natürlich ein importierter Feiertag ist, mag ich ihn irgendwie sehr. Ich mag es, dafür zu dekorieren und zu backen. Und ich mag es, wenn hübsch verkleidete Kinder an der Tür klingeln und "süßes sonst gibts saures!" rufen. Und natürlich haben wir auch eine Schüssel mit Süßigkeiten neben der Tür stehen :D

so sah in diesem Jahr jedenfalls unsere Außendekoration aus:


 Gebacken haben wir in diesem Jahr Brownies und Cakepops. Leider war beim Backen der Brownies irgendwie der Wurm drin und sie sind beim Zerschneiden an der Oberfläche ziemlich zerbröselt. Ich finde aber, dass wir das ganz gut gelöst haben, in dem wir sie wie einen Erdboden mit einem Skelett (aus Esspapier) angerichtet haben. :D


 Was die Cakepops angeht: ich hatte sowas schon immer mal machen wollen, und das war mein erster Versuch. Das erste Gespenst ist dann auch prompt mal durch den Stiel gebrochen, weil ich den Rollfondant nicht dünn genug ausgerollt hatte und das Ganze so zu schwer wurde xD


 Insgesamt hatte ich an dem Tag jedenfalls viel Spaß beim Backen. :)

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Dies und das: Kanelbullens Dag

Ich habe noch gar nicht allen einen fröhlichen Kanelbullens Dag, also Tag der Zimtschnecke gewünscht, und das möchte ich an dieser Stelle nun nachholen! :D
Dieser besondere Tag wird in Schweden seit 1999 jedes Jahr am 4. Oktober gefeiert. Ins Leben gerufen wurde das Ganze vom Hembakningsråd, der die Tradition des Backens zu Hause lebendig halten möchte und mit dem Kanelbullens Dag die Zimtschnecke in den Mittelpunkt rückt, welche sich in Schweden großer Beliebtheit erfreut.
Leider habe ich es selbst heute nicht geschafft zu backen, aber das werde ich so bald wie möglich nachholen. Es geht doch nichts über ein paar warme, duftende Zimtschnecken - besonders an Tagen wie heute, an denen es draußen so gar nicht kuschelig ist :)
Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr gebacken, vielleicht sogar Zimtschnecken? Oder habt ihr ein Rezept, welches Ihr empfehlen möchtet? Kommentare sind sehr willkommen!