Samstag, 10. Oktober 2020

CD-Vorstellung: Die letzten Ostgoten - Höhlenmalerei


 Es war mal wieder so weit und ich durfte für jarwinbenadar ein weiteres, spannendes neues Album begutachten. Diesmal war es mit den letzten Ostgoten eine Band, die mir persönlich vorher noch gänzlich unbekannt gewesen war. Ihr erstes Album "Höhlenmalerei" kann sich aber definitiv hören lassen! Hier geht es zur Rezension:


Die letzten Ostgoten - Höhlenmalerei


Wer sich gerne gleich einen audiovisuellen Eindruck verschaffen möchte, dem sei das offizielle Video zu "Blutrausch" empfohlen:




Montag, 21. September 2020

Dinos auf dem Weihnachtsmarkt - der PLWM in Dortmund

Erst kam ich mir ein wenig dumm vor, jetzt, bei einer Außentemperatur von knapp 30°C meine Erlebnisse aus der letzten Weihnachtssaison zu teilen, aber da hängt meiner Berichterstattung nun einmal. Und da mir der freundliche Discounter um die Ecke nun schon Weihnachts-Schoki als Wintertraum-Süßwaren unterjubeln will, fühl ich mich plötzlich nur noch halb so verpflichtet, irgendwem irgendwas zu erklären. ;)

Nun gut, auch im vergangenen Jahr lud MPS-Veranstalter Gisbert Hiller wieder zum Phantastischen Lichter Weihnachtsmarkt in den Dortmunder Fredenbaumpark - und allem "Telgte-war-aber-immer-viel-schöner"-Gemurre zum Trotz sind wir auch in diesem Jahr seinem Ruf wieder gefolgt. Und das sogar zweimal. :D

Da es nun aber schon so lange her ist und ich einmal auch gar keine Kamera dabei hatte, fasse ich meine Erlebnisse einfach mal zu einem Post zusammen. Der Markt an sich war so, wie man ihn aus den vergangenen Jahre kennengelernt hatte und wir nutzten unsere Rundgänge wie üblich hauptsächlich, um das leckere, kulinarische Angebot auszukosten (und in meinem Fall auch, um sich beim MPS-Stand noch mit der einen oder anderen Restbestands der Miroque-CDs einzudecken - wie ich deren Stand noch heute vermisse... u_u). 

Auch das musikalische Programm ließen wir natürlich nicht links liegen. Besonders hervorzuheben sind dabei wie in jedem Jahr Ye Banished Privateers, die auf dem PLWM neben ihren normalen Songs auch stets einige piratige Weihnachtssongs im Gepäck haben - und jedes Jahr kommt ein neuer hinzu, was für eine schöne Tradition! Außerdem durften wir noch den Klängen der Niederländer von Harmony Glen sowie Rapalje lauschen und hatten großen Spaß beim Auftritt von MacCabe & Kanaka, die an diesem Tag irgendwie Mr. Kanaka verloren hatten, aber trotzdem ein sehr stimmungsvolles Konzert ablieferten.

 

Der PLWM in der Abenddämmerung

So richtig schön wird der PLWM ja - da ist man sich weit und breit ziemlich einig - eh erst nach Sonnenuntergang. Da wurden auch im vergangenen Jahr wieder die Bäume illuminiert und der parkeigene See in ein Kerzenmeer verwandelt, was immer wieder ein wunderschöner Anblick ist.

Bei der letzten Auflage kam aber noch eine neue Attraktion hinzu: der Dinopark! Bereits auf dem Sommer-MPS in Bückeburg war Veranstalter Gisi ja auf den Dino gekommen, und dieses Thema setzte sich nun auf dem PLWM mit einem ganzen Dinobereich fort. Auch hier lohnte es sich, bis nach Sonnenuntergang zu warten, und bei einem unserer Besuche hing sogar noch Nebel in der Luft, was dem ganzen einen leicht unheimlichen Touch verlieh. 

Im Dunkeln sehen die Dinos mal so richtig lebensecht aus!

Obwohl das Wetter ja die gesamte Weihnachtsmarkt-Saison hindurch eher unwinterlich war, hatte ich zwei ziemlich schöne Tage auf dem PLWM. Dieses Jahr wäre ich garantiert wieder hingegangen, doch ob ein Markt in diesem Jahr durchführbar sein wird und in welcher Form steht natürlich aktuell noch in den Sternen. Dabei sehnt man sich doch gerade in einem solchen Schietjahr nach ein paar kleinen Lichtblicken.  

Montag, 31. August 2020

Konzertbericht: Faun in der Christuskirche Bochum

 Am 17. November war es einmal wieder so weit: ein Faun-Konzert stand an! Ich freute mich sehr, auch wenn ich dieses Mal leider alleine gehen musste, denn obwohl das Konzert an einem Sonntag und damit immernoch am Wochenende stattfand, konnte sich irgendwie keiner der üblichen Verdächtigen in meinem Freundeskreis dazu aufraffen, ebenfalls hinzugehen. Wir werden wohl alle nicht jünger. Und der Fairness halber sei erwähnt, dass ich im Gegensatz zu den anderen bis heute Montags nicht arbeite. ;)

 So machte ich mich also alleine auf den Weg nach Bochum und dort zur Christuskirche, die ich insbesondere für Acoustic-Konzerte wie jenes von Faun an diesem Abend eine wunderbare Location finde. Leider hatte ich mal wieder nicht auf den Wetterbericht gehört und endete so in der langen, langen Einlassschlange ohne Schirm und Regencape, während es die ganze Zeit wie aus Kübeln goss. Als ich endlich drinnen war, war ich folglich patschnass und so eine Kirche ist selten der wärmste Ort der Welt... Aber sei's drum.

Als das Konzert begann, waren diese Kleinigkeiten schnell vergessen. Faun waren an diesem Abend einmal wieder in Höchstform und ihre Musik erfüllte den ganzen Raum. Sie erfreuten das Publikum mit verträumten Balladen, verspielten Instrumentals und der einen oder anderen manchmal urkomischen Ansage. Die Zeit verging so wieder einmal wie im Fluge.

Eh man es sich versah, war schon wieder der Moment des Abschieds gekommen und das Publikum feierte die Faune mit Standing Ovations und langem Jubel. Dann wurde es für mich auch schon wieder Zeit, sich auf den Rückweg zu machen, im Kopf noch die schönen Erlebnisse des Abends und in der Tasche meine ebenso schöne, neue Faun-Halskette. Ich kann dieser Band gar nicht genug dafür danken, dass sie mir seit nunmehr zehn Jahren immer wieder solche schönen Erlebnisse wie diesen Abend beschert! ♥




Mittwoch, 26. August 2020

Konzertbericht: Heilung in Essen

 Ein lang erwartetes musikalisches Highlight stand am 26. Oktober an: Die dänisch-deutsche Ausnahmeband Heilung machte auch ihrer ersten eigenen Tour in Essen. Nach drei grandiosen Festival-Erfahrungen bei ihren Auftritten wollten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen - und damit ging es offenbar nicht nur uns so, denn das Konzert war bereits Monate im voraus ausverkauft gewesen.

Als wir das schon ziemlich prall gefüllte Colosseum Theater betraten und unsere Plätze suchten, erwartete uns eine musikalische Überraschung: auf der Bühne spielte bereits ein Support. Dieser war nirgends angekündigt worden, und die Musiker hatten mit ihren ziemlich ruhigen, südeuropäisch-folkigen Klängen sichtlich gegen den konstanten Lärm der sich gerade erst füllenden Halle zu kämpfen. Dass es sich bei der Band um Sangre De Muerdago handelte, konnte ich auch erst durch ziemlich intensive Recherche im Nachhinein herausfinden. Auch wenn die Band, deren Musik sich ziemlich von der des Hauptacts des Abends unterschied, vermutlich ohnehin nicht jedermanns Gefallen gefunden hätte, fand ich den Umgang mit ihnen ziemlich unangemessen: so unangekündigt und mitten im Trubel der ankommenden Gäste hatten sie leider von vorneherein kaum eine Chance.

Nachdem Sangre De Muerdago ihr Set beendet hatten, dauerte es nicht mehr lange, bis Heilung in einer archaischen Zeremonie die Bühne betraten. Mit dem Zusammenspiel aus Musik, Licht und Ritus dauerte es auch nicht lange, bis sie ihr Publikum komplett in den Bann gezogen hatten. Was Heilung während ihrer Live-Auftritte bieten, ist einfach so viel mehr als ein normales Konzert, es ist ein Gesamtkunstwerk, das Seinesgleichen weit und breit vergeblich sucht. 

In der ersten Hälfte des Konzerts konzentrierte man sich auf Stücke des Debütalbums, später ging man zu den Liedern des neuen Albums "Futha" über. Ein martialischer Krieger-Chor, angetan mit Speer & Schild, ergänzte den Sound und die Show. Ansagen gab es keine. Eine Pause, wie sie sonst bei bestuhlten Konzerten üblich ist, gab es zum Glück nicht - sie hätte die fast schon magische Stimmung auch nur gestört. Wie auch schon einen Monat zuvor auf dem Festival Mediaval gab es einiges an nackter Haut und stilisierter Gewalt auf der Bühne zu sehen, wobei die Intensität merklich zurückgefahren wurde - in Selb war das Thema auch ganz schön kontrovers diskutiert worden. Ohne Abschied und Zugabe ging das Konzert schließlich zu Ende und ließ die Besucher aufgekratzt, begeistert, vielleicht den einen oder anderen auch ein wenig verstört zurück. 

Heilung sind und bleiben eine Ausnahmeerscheinung, alles an ihnen fasziniert und polarisiert. Entweder man liebt oder hasst sie, kalt lassen sie wirklich niemanden. An jenem Abend in Essen überwog für die meisten deutlich die Begeisterung, denn was den Besuchern dort geboten wurde, war so ganz anders, war so viel mehr als nur ein gewöhnliches Konzert - und das von einer Band, die anfangs erst einmal dazu überredet werden musste daran zu glauben, dass man ihre Musik überhaupt auf eine Bühne bringen könnte. Welch ein Glück für uns alle, dass sie diesen Schritt letzten Endes doch gegangen sind und uns seitdem solch wunderbare Abende wie jenen in Essen schenken!




Montag, 3. August 2020

Filmvorstellung: Metallica & San Francisco Symphony Orchestra - S&M2

Für viele von uns dürfte die erste Assoziation wenn die Sprache auf Metallica kommt die für den Sound der Band eigentlich vollkommen untypische Liveversion von "Nothing Else Matters" sein, die 1999 zusammen mit dem San Francisco Symphony Orchestra entstand. Bei dem großen Anklang, den das Ganze damals fand, ist es natürlich auch kein Wunder, dass man 20 Jahre später auf die Idee einer Fortsetzung dieser fruchtbaren Zusammenarbeit kam. So konnten Fans sich im vergangenen Oktober weltweit auf ein Kinoerlebnis der besonderen Art freuen. Zu einigen ausgewählten Terminen ließ sich "S&M2" auf der ganz großen Leinwand bewundern.

Bei meinem Besuch war das Kino zwar nicht ausgebucht, aber für einen Termin Abends mitten in der Woche doch recht gut besucht. Das Publikum war dabei gut durchmischt, von Kindern über Jugendliche in Bandshirts bishin zu Paaren, die vom Alter her meine Großeltern hätten sein können, war alles dabei.

Pünktlich uns ohne groß Werbung vorab startete der Film dann auch. Der Sound umfing einen gleich von Anfang an und auch die Lautstärke passte, sodass man sich sofort wie mitten drin im Geschehen fühlen durfte. Die Bilder besaßen eine gute Schärfe und die Kameraführung war abwechslungsreich, das Chase Center in San Francisco sowieso ein totaler Hingucker. Neben den einzelnen Bandmitgliedern und der Band als Ganzes wurde auch immer wieder das ziemlich euphorische Publikum in den Fokus gesetzt und auch die Musiker des Symphonieorchesters kamen nicht zu kurz. Immer wieder einen Blick wert war auch der Dirigent Michael Tilson Thomas mit seinem lebendigen Spiel aus Mimik und Gestik.

Musikalisch gab es eine gute Mischung aus Bandklassikern und neueren Stücken der Band, das ganze wurde also zum Glück keine wiederaufgewärmte Version des damaligen Konzerts. Und auch schon der Anfang war spannend, denn zunächst spielte nur das Orchester und es dauerte eine ganze Weile, bis Metallica dann die Bühne betraten und sich der Sound zweier eigentlich ganz unterschiedlicher musikalischer Welten zu einem ergreifenden, stimmigen Ganzen verband. 

Die 18.000 Besucher des Konzerts sowie all jene, die einige Zeit später den fertigen Kinofilm betrachteten, erwartete eine zweieinhalbstündige Reise durch die musikalische Geschichte von Metallica. Da zu einem großen Konzert auch immer ein würdiges Finale gehört, beendeten Band und Orchestrer ihren gemeinsamen Auftritt mit einem wahren Feuerwerk der wohl beliebtesten Songs der Band. "One", "Master Of Puppets", "Nothing Else Matters" sowie "Enter Sandman" reihten sich nahtlos aneinander und ließen wohl jedes Fanherz hüpfen.

Metallica, das San Francisco Symphony Orchestra und Regisseur Wayne Isham haben bei "S&M2" ganze Arbeit geleistet und den typischen Sound der Band in ein ganz neues, interessantes Licht gesetzt. Und obwohl die Chance, den Film auf der ganz großen Leinwand zu sehen, nun schon einige Zeit verstrichen ist, kann Fan sich dieser Tage trotzdem freuen: für Ende August ist endlich ein Release des Films und des dazugehörigen Albums für die heimischen Geräte angekündigt. Ich denke, es lohnt sich!

Trailer:


Montag, 20. Juli 2020

Sackpfeifen am Affenfelsen: Das Mittelalter Spectaculum im Osnabrücker Zoo

Am Tag nach dem Heidevolk-Konzert ging es zu einer Freundin nach Münster, und von dort war es am Sonntag nur noch ein Katzensprung nach Osnabrück, wo zum wiederholten Male ein Mittelalter Spectaculum stattfand. 


An mehreren Stellen im Zoo wurde zu diesem Zweck ein kleiner Mittelaltermarkt aufgebaut und es gab ein Programm mit Musikern und Gauklern. Beim Standort der Bühne war natürlich darauf geachtet worden, dass diese nicht zu nah an den Tiergehegen stand. Diese wurden also keinem übermäßigen, zusätzlichen Stress ausgesetzt. Die Konzerte fanden zudem auch unverstärkt statt. Zu unserer großen Freude zählten zum musikalischen Programm auch wieder Obscuratis, deren Auftritte wir am Tag unseres Besuches natürlich fleißig besuchten. 

Heimspiel im Zoo: Obscuratis aus Osnabrück

Doch natürlich verbrachten wir nicht den gesamten Tag auf dem Mittelaltermarkt, sondern nutzen auch die Gelegenheit, einen ausgiebigen Rundgang durch den Osnabrücker Zoo zu unternehmen, den wir zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile nicht mehr besucht hatten. Eigentlich eine Schande, denn es handelt sich um einen wirklich schönen Zoo, der auch mit Bus und Bahn gut zu erreichen ist.

Hier gibt es jetzt eigentlich auch gar nicht mehr so viele Worte zu erzählen, stattdessen lasse ich abschließend lieber ein paar Impressionen aus dem Zoo für sich sprechen:

Wunderschön: Paradieskranich

Schlummernder Polarfuchs - wie niedlich kann man denn bitte im Schlaf aussehen? ♥

Die Hudson Bay Wölfe beim Mittagschlaf

Neugieriges Rußköpfchen

Zeit fürs Mittagessen

Auch ohne den Mittelaltermarkt wäre es sicher kein Problem gewesen, den ganzen Tag im Osnabrücker Zoo zu verbringen, denn es gab viel zu entdecken. Die Gehege der Tier waren geräumig und vielseitig gestaltet und - wie man sieht - oftmals auch sehr fotofreundlich gestaltet. Wir hatten jedenfalls viel Spaß bei unserem Besuch.

Sonntag, 12. Juli 2020

Konzertbericht: Heidevolk in Heerlen

Am 4. Oktober verschlug es mich in die nahen Niederlande. Nur einen Katzensprung von meinem Zuhause entfernt gab sich an diesem Abend mit Heidevolk eine meiner liebsten Folkmetal-Bands die Ehre.

Begleitet wurde ich dabei von einer mutigen Freundin, die ohne großes Zögern zusagte, obwohl sie die Band überhaupt nicht kannte. Gemeinsam machten wir uns also am Abend auf den Weg nach Heerlen. Die Parkplatzsuche gestaltete sich als nicht ganz so einfach, aber der Club war dafür schnell gefunden.

Das Poppodium Nieuwe Nor erwies sich als eher kleiner Club und machte gleich einen positiven Eindruck. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich und gut gelaunt. Ausverkauft war das Konzert zwar nicht, aber es war auch nicht schlecht besucht und die Leute hatten sichtlich Lust auf den Abend mitgebracht.

So ging es dann um 20 Uhr auch schon mit dem Support los. Alvenrad stammten ebenso wie der Headliner des Abends aus den Niederlanden und singen auch in dieser Sprache. Die Band bezeichnet ihre Musik als Skaldic Folk Metal, wobei zum Folkmetal auch ein deutlicher Prog Rock-Einfluss hinzukommt. Insgesamt ergibt das eine sehr vielseitige Mischung, die auch live an diesem Abend Spaß beim Zuhören machte. Hinzu kam, dass die Jungs wirklich sympathisch und lustig rüberkamen und gerade in den Ansagen auch allerlei Schabernack mit dem Publikum trieben. 


Nach der obligatorischen Umbaupause (die wir dazu nutzten, das Getränkemarken-System zu verstehen), betraten schließlich Heidevolk die Bühne und lieferten einmal mehr ein durch und durch episches Konzert. Natürlich stellten sie dabei viele Lieder ihres aktuellen Albums "Vuur van verzet" (zu deutsch: Feuer des Widerstands, falls es wen interessiert), darunter natürlich auch das als Video ausgekoppelte "A Wolf In My Heart / Een wolf in mijn hart", dessen bloße Existenz auf Englisch das Publikum nicht eben zu begeistern schien. Eigentlich ja auch kein Wunder, stellen doch die niederländischen Texte ein nicht zu unterschätzendes Alleinstellungsmerkmal der Musik der Gruppe dar. 
Ein absolutes Highlight war auch die Darbietung von "Yngwaz' zonen", welches in seiner ganzen musikalischen Reduziertheit in live unglaublich episch rüberkam. Und sogar einen Erzähler hatten Heidevolk an diesem Abend als Gast mitgebracht, welcher dem Publikum eine witzige Anekdote aus dem Schankhaus präsentierte - zum Leidwesen meiner der Sprache nicht kundigen Freundin natürlich auf Niederländisch :P Ein alter Bekannter war es zudem auch noch, denn auch bei meinem heißgeliebten Castlefest hat der gute Tim Talesman einen festen Platz im Programm - eine nette Überraschung. Und auch sein Auftitt wusste zu überzeugen: durch seine lebhafte und unterhaltsame Erzählweisegelang es ihm mühelos, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln. Eine sehr interessante Abwechslung!

Doch im Zentrum standen natürlich trotzdem stets die Mannen von Heidevolk, und die ließen es sich nicht nehmen, auch ihre beliebtesten Songs zu spielen. Zu meiner großen Freude war mein persönlicher Favorit "Nehalennia" dabei, doch die allgemeine Eskalation folgte natürlich am Ende der Show mit dem Mitgröhl-Stück schlechthin.Kaum einer in diesem Raum, der nicht aus voller Kehle "Ik ben Vulgaris Magistralis, en ik ri-j op een mammoet in het rond" mitgesungen hätte.


So ging dann schließlich ein weiterer wunderbarer Konzertabend zu Ende und wir machten uns auf den sehr kurzen Heimweg. Das war auch gut so, denn am Wochenende stand noch eine andere Veranstaltung vor der Tür.