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Sonntag, 15. Mai 2016

Eurovision Song Contest - Das Finale

Na, das war ja mal wieder ein Debakel für Deutschland gestern im Finale des Eurovision Song Contest. In diesem Jahr war ich jedoch im Gegensatz zu den letzten Jahren erstmals selbst etwas erschüttert - mit so einer Schlappe für Jamie-Lee hätte ich nicht gerechnet und ich finde sie auch nicht verdient. Eigentlich kein Wunder, dass nun allerorts die Verschwörungstheorien blühen. :P

Dennoch bringe ich das hier jetzt noch zu Ende, indem ich auch noch meine Meinung zu jenen Kandidaten abgebe, die sich nicht zuvor in einem der beiden Halbfinalen bewähren mussten.

Deutschland
Jamie-Lee - Ghost
Ich verstehe es wirklich nicht. Das Mädchen hat eine gute Stimme, einen - wie ich finde - coolen Style, es gab eine richtig schöne Bühnenshow und ein Lied, das so manchem anderen Beitrag mehr als nur das Wasser reichen konnte. Genutzt hat ihr das leider gar nichts.


 Frankreich
Amir - J'ai Cherché
Ziemlich durchschnittlich und nichtssagend. Eigentlich fällt mir dazu so überhaupt nichts ein. Außer vielleicht, dass das "U-hu-u" nervt.

Großbritannien
Joe and Jake - You're Not Alone
Auch Großbritannien hat mit einem meiner Ansicht nach durchaus passablen Titel ziemlich schlecht abgeschnitten in diesem Jahr, ganz besonders beim Publikum. Versteh mal jemand die Leute.

Italien
Francesca Michielin - No Degree Of Separation  
Italienisch Popmusik und ich passen einfach nicht zusammen. Auch in diesem Jahr konnte ich mit dem italienischen Beitrag mal wieder so absolut gar nichts anfangen.

Schweden
Frans - If I Were Sorry
Schweden schickte in diesem Jahr als einziges skandinavisches Land einen Künstler ins Finale - und der machte seine Sache gut. Konnte ich mehr mit anfangen als mit dem letztjährigen Siegertitel.

Spanien
Barei - Say Yay!
Ok, die Frau kann sich ganz faszinierend bewegen, das gebe ich zu - besser hat das ihren Song aber auch nicht gemacht.

So, dann hätten wir den alljährlichen ESC-Wahnsinn - natürlich inklusive ausgiebigen Fachsimpeleien im Freundeskreis - wieder erfolgreich hinter uns gebracht. Obwohl mich in jedem Jahr mindestens 3/4 der Beiträge nicht die Bohne interssieren, ist es mir immer wieder ein Fest, diese Veranstaltung zu verfolgen, Bestenlisten aufzustellen und - wenn es sich ergibt - mit Freunden zusammen und Punkteliste vor der Nase vor dem Fernseher zu sitzen. Ich freue mich schon auf's nächste Jahr! :)

Freitag, 13. Mai 2016

Eurovision Song Contest - Das zweite Halbfinale

Gestern war es Zeit für das zweite Halbfinale des diesjährigen Eurovision Song Contest. Auch hier habe ich mich wieder meine Meinung gebildet und möchte diese nun hier ganz ungefragt mit der Welt teilen. ;)

Lettland
Justs - Heartbeat
Bisher habe ich die Tendenz, beim ESC scheinbar sinnlos rumzuschreien anstatt zu singen, eher bei den teilnehmenden Damen beobachten können. Justs bewies: Männer können das auch. Besser wird es davon aber auch nicht wirklich.

Polen
Michał Szpak - Colour Of Your Life
Eine schöne Ballade und ein Sänger mit guter Stimme dazu. Wird im Finale am Samstag zu meinen Favoriten gehören!


Schweiz
Rykka - The Last Of Our Kind
Warum qualmt die Frau? Und warum macht sie Gymnastikübungen auf der Bühne, anstatt sich auf den korrekten Sitz der Töne ihres eher lahmen Stückes zu konzentrieren? Ziemlich viel Unverständnis von meiner Seite. ;)

Israel
Hovi Star - Made Of Stars
Da habe ich wohl endlich meinen diesjährigen Favoriten gefunden. Wunderschönes Lied mit ausdrucksstarkem, stimmsicheren Sänger. 


Weißrussland
Ivan - Help You Fly
Ich mag ja Wölfe, entsprechend konnte die Show von Ivan bei mit durchaus punkten, das Lied fand ich jedoch leider eher mittelmäßig.

Serbien
Sanja Vučić - Goodbye (Shelter)
Ein inhaltlich guter und wichtiger Beitrag, der mir persönlich musikalisch aber leider wenig Herausragendes zu bieten hatte.

Irland
Nicky Byrne - Sunlight
Irland mit einem Gute-Laune-Lied, das man sich zwar gut anhören kann, einem aber auch nicht als wirklich spannend im Gedächtnis bleibt. Könnte ich mir demnächst mal zur Unterhaltung beim Abwaschen anhören. ^^

Mazedonien
Kaliopi - Dona
Endlich mal wieder ein Beitrag in der Landessprache, aber musikalisch leider nicht wirklich überwältigend. 

Litauen
Donny Montell - I've Been Waiting For This Night
Frischer, eingängiger Song, sympathischer, stimmlich solider Sänger - und noch dazu hübsch. Das scheinen mir doch mal gute Voraussetzungen für eine gute Platzierung von Litauen in diesem Jahr.

Australien
Dami Im - Sound Of Silence
Australien schickt auch in diesem Jahr wieder einen vielversprechenden Act in das Rennen um den Sieg beim Eurovision Song Contest. Wird sich sicher besser schlagen als so mancher europäischer Act. ;)

Slowenien
ManuElla - Blue And Red
ich erwartete beim ersten Anblick der Sängerin zunächst einen weiteren 0815-Auftritt, wurde aber endlich mal wieder positiv überrascht: Angenehme Stimme trifft eingängigen Song. Hätte für mich einen Platz im Finale verdient.

Bulgarien
Poli Genova - If Love Was A Crime
In jedem Fall einer der außergewöhnlicheren Beiträge dieses Abends mit einer ziemlich interessanten Künstlerin - jedoch leider musikalisch eher nicht mein Ding.

Dänemark
Lighthouse X - Soldiers Of Love
So Recht überzeugen konnten mich die Skandinavier in diesem Jahr alle nicht, aber den Dänen von Lighthouse X hätte ich mit ihrem Beitrag doch immerhin einen Platz im Finale gegönnt. 

Ukraine
Jamala - 1944
Gewöhnungsbedürftiges Lied, dem jedoch aus inhaltlichen Gründen viele Sympathien sicher sein dürften. Ich und dieser Beitrag werden aber der schicken Bühnenshow zum Trotz wohl eher keine Freunde.

Norwegen
Agnete - Icebreaker
Also wirklich Norwegen, das kannst du doch besser.

Georgien
Nika Kocharov And Young Georgian Lolitaz - Midnight Gold
Georgien mit echter Band - ein seltener, schöner Anblick bei dieser Veranstaltung. Könnten direkt aus einem angesagten Club irgendeiner angesagten britischen Stadt kommen. Cool, aber ziemlich mutig, denn vermutlich viel zu "Indie" für den gemeinen ESC-Freund.


Albanien
Eneda Tarifa - Fairytale
Nein. Hier bin ich wirklich froh, dass ich dieses Stück im Finale nicht noch einmal werde hören müssen. Märchenhaft klingt echt anders.

Belgien
Laura Tesoro - What's The Pressure
Und ich dachte, die Siebziger hätten wir endgültig hinter uns gelassen. Und ich dachte auch, dass das eigentlich ne ziemlich gute Sache sei. :P

Mittwoch, 11. Mai 2016

Eurovision Song Contest - Das erste Halbfinale

Gestern hat der alljährliche ESC-Wahnsinn in Form des ersten Halbfinales wieder begonnen - und ich konnte es nicht gucken, weil ich die Zeit im Zug auf dem Rückweg von meinem Finnischkurs verbracht habe. Trotzdem habe ich es mir natürlich auch dieses Jahr nicht nehmen lassen, mir die Beiträge anzuschauen (man ist beim ESC ja zum Glück recht rege mit Videouploads), sodass ich nun doch noch meinen Senf dazu abgeben kann. :)

Finnland
Sandhja - Sing It Away
Welche Sympathien ich auch für Finnland hegen mag, waren das spannendste an diesem Auftritt doch die Schuhe der Sängerin, die ziemlich eindeutig in die Welt hinausschrien, dass sie von der wunderbaren Designerin Minna Parikka entworfen wurden.

Griechenland
Argo - Utopian Land
Vielversprechender Beginn mit interessanter Instrumentierung, der dann leider viel zu schnell in eine seltsame Mischung aus griechischem Hip Hop, Sirtaki und einer mäßig guten Sängerin mündete, vom platten Text ganz zu schweigen...

Moldau
Lidia Isac - Falling Stars
Blonde Sängerin mit einem Lied, das klingt wie schon gefühlte drölfzig ESC-Beiträge zuvor. Und zwar nicht die Besten...

Ungarn
Freddie - Pioneer
Hier wurde es zum ersten Mal etwas spannender: Gute Stimme, eingängiger Song und im Hintergrund ein ziemlich cooler Taiko-Trommler. Verdient ins Finale eingezogen!


Kroatien
Nina Kraljić - Lighthouse
Und es blieb gleich interessant: Sympathisch wirkende Sängerin, die weder stimmlich noch optisch das langweilige, weibliche ESC-Ideal repräsentierte. Neben dem guten Song wussten Outfit und Bühnenshow zu überzeugen.


Niederlande
Douwe Bob - Slow Down
Die Niederlande halten am Erfolgskonzept der Common Linnets fest und schicken mit Douwe Bob erneut ein entspanntes, retro-mäßiges Lied ins Rennen. Ganz sicher nicht der schlechteste Beitrag, den ich in diesem Halbfinale gehört habe!

Armenien
Iveta Mukuchyan - Love Wave
Sex sells. Und das erwartungsgemäß auch 2016 wieder.

San Marino
Serhat - I Didn't Know
Ein Auftritt und ein Song, die aus einem alten James Bond-Film hätten stammen können. Erwähnte ich übrigens, dass ich James Bond noch nie so recht leiden konnte?

Russland
Sergey Lazarev - You Are The Only One
Der Song war nicht so recht mein Ding, aber die Bühnenshow wusste dafür richtig zu beeindrucken. Und es weiß ja nun jeder, dass ein guter Song alleine beim ESC schon lange nicht mehr ausreicht.

Tschechische Republik
Gabriela Gunčíková - I Stand
Hier war der Titel Programm. Kein schlechter Song, aber auch kein überragend guter und ein sehr - sagen wir mal "statischer" - Auftritt.

Zypern
Minus One - Alter Ego
Minus One aus Zypern zogen optisch alle Rocker-Klischee-Register, die sie finden konnten, klangen jedoch auf weiter Strecke doch eher nach  zugegeben recht bombastischem Pop. Trotzdem erfrischender Beitrag, der den Einzug ins Finale wirklich verdient hat.


Österreich
Zoë - Loin d'ici
Wie eine Disney-Prinzessin präsentierte sich die österreichische Teilnehmerin Zoë mit einem französischen Song. Irgendwie süß, dieser Auftritt, auch wenn das Lied nicht zu meinen Highlights zählt.

Estland
Jüri Pootsmann - Play
Oooh, ein Schönling. Ansonsten nichts bemerkenswertes. Auch kein Einzug ins Finale...

Aserbaidschan
Samra Rahimli - Miracle
An sich eine gute Stimme, die Dame. Ansonsten aber leider einer dieser typischen Auftritte, die ich jedes Jahr schon einen Tag nach der Show wieder vollständig vergessen habe.

Montenegro
Highway - The Real Thing
Hui, da wurden doch in Montenegro schon wieder die Rockerklischees hervorgezogen. Leider blieb der Song dabei jedoch hinter jeglichen möglicherweise gehegten Erwartungen zurück.

Island
Greta Salóme - Hear Them Calling
Ja, was denn? Ein kaum mittelmäßig zu bezeichnender Song und eine Show, die stellenweise an eine weniger gelungene Version von Loreens Siegerauftritt von 2012 erinnert? Dabei hatte Greta Salóme doch in eben jenem Jahr eindrucksvoll bewiesen, dass sie es besser kann!

Bosnien - Herzegowina
Dalal & Deen feat. Ana Rucner and Jala - Ljubav Je
Da wagt sich doch endlich mal wieder jemand an einen Beitrag in der Landessprache, schafft eine lexikonwürdige Ballade - und baut dann einen verdammten Rapteil ein, um alles zu ruinieren. Tja, so kann man es halt auch machen.

Malta
Ira Losco - Walk On Water
Dieser Beitrag war so gewöhnlich, dass mir dazu wirklich nichts einfällt. Nicht gut, nicht schlecht, einfach existent.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Es ist wieder ESC-Zeit

Da ist es auch schon wieder so weit und der Eurovision Song Contest 2016 rückt langsam näher. Heute ist der deutsche Vorentscheid, und schon zum zweiten Mal in Folge gibt es einen Teilnehmer, dem ich gerne meine Stimme schenken werde.

Avantasia treten zum Vorentscheid mit ihrem Song "Mystery Of A Blood Red Rose" von brandneuen Album "Ghostlights" an. Grund genug, heute um 20:15 Uhr ARD anzustellen, mich durch eine vermutlich größere Anzahl langweiliger bis gruseliger Beiträge zu quälen und dann mein Stimmlein für Avantasia abzugeben.

Meinen letztjährigen Favoriten Faun war ja nun leider kein Erfolg vergönnt, aber dieses Jahr wird hoffentlich alles besser. Also alle fleißig anrufen für Tobias Sammet und Avantasia! <3


Sonntag, 24. Mai 2015

Im Vorfeld gescheitert - die Halbfinalisten beim ESC 2015

So, aus Spaß an der Freude widme ich mich nun auch noch den in den beiden Halbfinalen ausgeschiedenen Ländern beim ESC. Dann hat die liebe Seele auch wieder ein Jahr Ruhe. :D

1. Halbfinale:

Moldawien:
Eduard Romanyuta - I Want Your Love

 Hier war der Fremdschämfaktor beim Zuschauen schon ziemlich hoch. Wenn man wie ich weder ein Faible für Milchbubis, noch einen Polizeiuniform-Fetisch hat, sollte man vielleicht lieber wegschauen.

Weißrussland:
Uzari & Maimuna - Time

Relativ nichtssagendes Liedchen inklusive Geigerin. Wäre spätestens im Finale wohl eh untergegangen.

Dänemark:
Anti Social Media - The Way You Are

Mein erster Gedanke: Hatten die den selben Berater wie England? Man lege einen schwarz-weiß Filter über den Auftritt und fühle sich mehrere Dekaden in die Vergangenheit zurückversetzt. Nicht meins. Und dabei vergebe ich liebend gerne mein Herz an die skandinavischen Teilnehmer.

Niederlande:
Trijntje Oosterhuis - Walk Along

Sängerin mit guter Stimme, zweifelhaftem Outfit und leider so ganz und gar nicht überzeugendem Song. Schade.

Mazedonien:
Daniel Kajmakoski - Autumn Leaves

Es fängt an und man denkt: Oh, warum ist das denn nicht weitergekommen? Dann nimmt es Fahrt auf und man denkt: Achso. Darum.

Finnland:
Pertti Kurikan Nimipäivät - Aina mun pitää

Ich mag Punk. Ich mag Pertti Kurikan Nimipäivät. Hätte gerne für sie angerufen im Finale, aber daraus wurde ja nun leider nichts. Schade, dass Gesamteuropa nicht so offen für was Neues im ESC ist wie Finnland.



2. Halbfinale:

Malta:
Amber - Warrior

Da sitzen manche Töne mal so gar nicht, dass es einen gruselt. Schade, da der Song an sich gar nicht so schlecht wirkt.

Irland:
Molly Sterling - Playing With Numbers

Das ist mal wieder ein Song, bei dem ich nicht verstehe, wieso er sich nicht qualifizieren konnte. Da hat es aber weitaus schlechteres ins Finale geschafft.

Tschechien:
Marta Jandová & Václav Noid Bárta - Hope Never Dies

Hier gilt das gleiche wie für Irland. Manche Entscheidungen sind irgendwie nicht nachvollziehbar.

Portugal:
Leonor Andrade - Há um mar que nos separa

Trotz Pluspunkten für das Singen in der Landessprache, ist das alles insgesamt doch etwas zu mittelmäßig und unauffällig.

Island:
María Ólafs - Unbroken

Island schickte eine kleine, barfüßige Ballerina. Eigentlich ganz niedlich das Ganze, auch musikalisch. Hätte ich ganz gerne im Finale gesehen.



San Marino:
Anita Simoncini & Michele Perniola - Chain Of Lights

Wow! Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht bei dem vollkommen unmelodischen Anfang des Songs? Oder doch lieber gleich bei der später einsetzenden Sängerin, die wirklich überhaupt nicht singen kann? Diesen Song nicht ins Finale zu lassen ist ein Akt von Mitmenschlichkeit, der vielen Menschen einiges an Scham erspart.

Schweiz:
Mélanie René - Time To Shine

Die Dame hätte ich mir eigentlich auch ganz schön im Finale vorstellen können. Schöne Show, gute Stimme. Tja, machste nix.

Weil's Spaß macht: Ein Rückblick auf den Eurovision Song Contest 2015

Gestern war es wieder so weit: ESC! :D Zeit, sich einen ganzen langen Samstagabend vor den Fernseher zu setzen und sich mal anzuschauen, womit man in Europa meint, den Song Contest im kommenden Jahr endlich einmal oder auch mal wieder ins eigene Land holen zu können.

Unerklärlicherweise ist das eine Veranstaltung, die ich mir jedes Jahr wieder gerne anschaue. Auch wenn es oft haufenweise Beiträge gibt, die mir musikalisch überhaupt nicht zusagen, finde ich doch eigentlich immer etwas spannendes. In den letzten Jahren wurde der ESC in meinem Freundeskreis sogar in zunehmenden Maße zelebriert. Man traf sich zu den Halbfinalen, erstellte Bestenlisten, fachsimpelte über mögliche Sieger. Ein großer Spaß, der dieses Jahr leider viel zu kurz kam. Grund genug, um zumindest im Nachhinein ein paar Worte zu verlieren über den gestrigen Abend und später auch noch über jene, die es nicht bis ins gestrige Finale geschaaft haben. Denn mir passiert es leider oft genug, dass meine anfänglichen Favoriten das Finale nicht einmal erreichen. :D

Viel Spaß mit meinem vollkommen subjektiven Rückblick!

Hier kommen erst einmal die Finalisten:

Slowenien:
Maraaya - Here For You

Song in Ordnung, aber die Stimme war mir zu näselnd. Und das "Markenzeichen" (die Kopfhörer) fand ich albern, die haben das ganze Outfit ruiniert... Ohne mich!

Frankreich:
Lisa Angell - N'oubliez pas

Chansons sind eigentlich nicht so das meine, aber diesen hier fand ich ganz in Ordnung. Allerdings auch nicht mehr.

Israel:
Nadav Guedj - Golden Boy

Das fand ich ziemlich schrecklich. Als der fröhliche Part des Lieds anfing, habe ich mir sehr schnell den traurigen Anfang wieder herbeigesehnt...

Estland:
Elina Born & Stig Rästa - Goodbye To Yesterday

Das erste Lied des gestrigen Abends, das wirklich zu gefallen wusste. Eingängig und sympathisch.



Großbritannien:
Electro Velvet - Still In Love With You

Kommentator Peter Urban wünschte schon im Vorfeld viel Spaß mit dem Lied - was mag da wohl kommen, fragte man sich. Nunja, was genau das eigentlich war oder sein sollte frage ich mich ehrlich gesagt noch immer. :D

Armenien:
Genealogy - Face The Shadow

Hier bin ich zwiegespalten. Die Idee, armenischstämmige Musiker von fünf Kontinenten zu vereinen und musikalisch an die traurige Vergangenheit des Landes zu erinnern: Lobenswert und gut, die Bühnenshow ebenfalls sehr schön gemacht. Leider konnte das Lied bei mir aber so gar nicht zünden, zu fade plätscherte es dahin.

Litauen:
Monika Linkyte & Vaidas Baumila - This Time

Süße, fröhliche Popnummer, die mir gut gefallen hat. Alles so schön bunt hier, vom Bühnenhintergrund bis zum faszinierenden Kleid der Sängerin. Hätte für mich mehr Punkte verdient.

Serbien:
Bojana Stamenov - Beauty Never Lies

Viel Frau mit viel Stimme. Wenn sie singt, dass die Schönheit nie lügt, dann widerspricht sicher keiner. Gelungener Auftritt. Und es ist auch mal schön, am Ende nicht 20 kleine, blonde Sängerinnen in hübschen Kleidchen im Rückblick zu sehen, die alle so gleich aussehen und klingen, dass man sie nicht mehr auseinanderhalten kann.

Norwegen:
Mørland & Debrah Scarlett - A Monster Like Me

Mein absoluter Favorit! Zwei großartige Stimmen, ein melodischer, melancholischer, starker Song und ein ungewöhnliches Thema - nämlich ein Mord in Kindertagen. Irgendwie war trotzdem von vorne herein klar, dass die beiden keine Siegeschancen haben.



Schweden:
Måns Zelmerlöw - Heroes

Der Gewinner. Mit einem Lied, das nicht schlecht, aber auch nicht überwältigend gut ist. Aber dafür mit einer Show, die absolut vorbildlich die Möglichkeiten der großartigen Bühne auszunutzen wusste. Insgesamt nicht mein Favorit, aber ganz sicher auch kein unverdienter Sieg!

Zypern:
Giannis Karagiannis - One Thing I Should Have Done

Zypern schickt immer wieder gerne Kandidaten in den ESC, die mir supergut gefallen, aber am Ende dann leider untergehen. So war es auch in diesem Jahr. Schöne, eingängige Singer-Songwriter Nummer von einem sympathischen Künstler. Hätte meiner Meinung nach mehr Punkte verdient.



Australien:
Guy Sebastian - Tonight Again

Solide Popnummer, aber damit für mich irgendwie einfach nur durchschnittlich. Fällt mir echt nicht viel zu ein.

Belgien:
Loïc Nottet - Rhythm Inside

Ich erkenne an: Der Kerl hat eine ziemlich gute Stimme. Die Musik, die er macht, gefällt mir aber leider so gar nicht.

Österreich:
The Makemakes - I Am Yours

Die null Punkte für diesen Act sind mir unbegreiflich. Sympathische Künstler, eingängiger Song, keine schlechte Show. Nicht exotisch oder nicht hübsch genug? Ich weiß es ehrlich nicht.

Griechenland:
Maria Elena Kiriakou - One Last Breathe

Das war für mich so mittelmäßig, langweilig und austauschbar, dass ich heute schon vergessen habe, wie es klingt. Musste wirklich googeln, wer die Frau den nochmal war...

Montenegro:
Knez - Adio

Ein Song, der gestern bei mir eher im Mittelfeld untergegangen ist. Nicht schlecht und punktet eindeutig dadurch, dass er in der Landessprache gesungen ist und auch tatsächlich musikalische Eigenheiten aufweist. gefällt mir bei der heutigen, nochmaligen Betrachtung seltsamerweise viel besser als gestern.

Deutschland:
Ann Sophie - Black Smoke

Null Punkte die zweite. Neben Österreich auch für "uns" keinerlei Punkte. Sorry, aber ich finds lustig. Eine durchschnittliche Sängerin mit einem durchschnittlichen Song, die die Möglichkeiten der Bühne unterdurchschnittlich nutzt. Dass das nichts wird, kann doch nun wirklich keinen überrascht haben, oder?

Polen:
Monika Kuszynska - In The Name Of Love

Ein Lied, an dem nichts einzuwenden, aber irgendwie auch nichts besonders hervorzuheben ist und eine Show, die für meinen Geschmack doch etwas arg kitschig war mit den wallenden rosa Schleiern und den ebenfalls rosanen Blüten. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten...

Lettland:
Aminata Savadogo - Love Injected

Faszinierender Auftritt und interessante Sängerin, doch den Song fand ich auf Dauer eher nervig als alles andere. Kam aber insgesamt offnebar besser an, als ich erwartet hätte!

Rumänien:
Voltaj - De la capat

Einer meiner persönlichen Lieblinge. Songs in der Landessprache zu präsentieren, finde ich ja schon immer eine positive Entscheidung, aber hier stimmen auch noch die Musik und der Inhalt. Har mir richtig gut gefallen!



Spanien:
Edurne - Amanecer

Hier hat mich der mäßige Erfolg ziemlich verwundert. Kein schlechter Song, und in der Regel greift bei Sängerinnen beim ESC ja auch immer ein gewisser Attraktivitätsbonus...

Ungarn:
Boggie - Wars For Nothing

Ein bisschen Frieden reloaded. Gute Stimme, gutes Thema - aber dem Song fehlen eindeutig Höhen und Tiefen. Man erwartet immer, dass da noch was kommen müsse...

Georgien:
Nina Sublatti - Warrior

Als diese Dame die Bühne betrat, meinte meine Mutter: "In Leipzig würde die jetzt gar nicht auffallen" und spielte damit auf das gerade stattfindende Wave Gotik Treffen an. Optisch hatte sie da auch wirklich recht. Musikalisch gab es leider nur das übliche alte Eurodance-Geschrabbel.

Aserbaidschan:
Elnur Hüseynov - Hour Of The Wolf

Musikalisch lag Aserbaidschan wie auch meistens in den Vorjahren im vorderen Drittel, und auch der stimmungsvolle Bühnenhintergrund sah ziemlich toll aus. Allerdings haben mir persönlich die Ausdruckstänzer doch ein wenig die Show verdorben...

Russland:
Polina Gagarina - A Million Voices

Diesem Lied hatte ich den Sieg prophezeit. Pompös und stimmgewaltiger, als man es von der zierlichen Dame, die zeitweise wie kurz vorm Umkippen aussah, erwatet hätte.

Albanien:
Elhaida Dani - I'm Alive

Mittelmäßiger Song und schwache Stimme. Das war für mich nix.

Italien:
Il Volo - Grande Amore

Ach Gottchen. Drei hübsche kleine Tenöre trällern ein italienisches Liebeslied. Der Erfolg ist mir unklar.

So, das war meine Sicht auf die Finalisten. Zu den vorher ausgeschiedenen verliere ich später noch ein paar Worte. :D

Donnerstag, 5. März 2015

Eurovision Song Contest - deutscher Vorentscheid

In zehn Minuten ist es soweit und der deutsche Vorentscheid für den Eurovision Song Contest beginnt. Obwohl ich diesen normalerweise nicht verfolge (sondern nur den Contest selbst), bin ich in diesem Jahr einmal richtig gespannt. Schleißlich tritt mit Faun eine meiner absoluten Lieblingsbands an.


Mal schauen, was mich in den zwei Stunden musikalisch sonst noch so erwartet. Wem meine Stimme gehört, ist jedoch schon längst klar! :)

Donnerstag, 8. Mai 2014

Eurovision Song Contest 2014

Ich gebe es zu: Alle Jahre wieder zieht es mich unweigerlich vor den Fernseher, wenn es wieder Zeit wird für den Eurovision Song Contest. Es übt einfach eine ungemeine Faszination auf mich aus, sich die Beiträge der verschiendenen Länder anzuhören. Dabei sind es selten die oft allzu allgegenwärtigen Standard-Pop-Songs, denen man gar nicht anhört, aus welcher Gegend Europas sie stammen könnten, die mich interessieren. Besondere Songs, besondere Auftritte, Songs in der Landessprache oder mit landesspezifischen Instrumenten und Eigenheiten sind es, die den Contest wirklich spannend machen. 

Mein diesjähriger Favorit steht heute im zweiten Halbfinale, welches ich mir leider nicht werde anschauen können. Trotzdem drücke ich den Jungs von Softengine beide Daumen, dass sie es ins Finale schaffen. Die Band tritt mit ihrem Pop-Rock Song "Something Better" für Finnland an. Da ich eine große Schwäche für Finnland im Allgemeinen und seine Musik im Speziellen habe, ist es wohl kein Wunder, dass der Song sich für mich zu einem so klaren Favoriten entwickelt hat. Und ja, ich halte diesen Song für typisch finnisch, wenn auch (leider) nicht in finnischer Sprache gesungen. Hoffentlich findet er noch viele andere Anhänger. 

Das ist er übrigens, der finnische Beitrag:


Wie sieht es bei euch allen aus? Welche Songs sind eure Favoriten, welche gehen gar nicht?