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Sonntag, 24. Mai 2026

Ein Hauch von Japan am Rhein - der Japantag in Düsseldorf

Der Mai entpuppt sich in diesem Jahr als ganz schön vielversprechender Monat für Japanfans in NRW. Nicht nur steht die Dokomi vor der Tür, eine Woche vorher war es auch mal wieder Zeit für den traditionellen Japantag.

Und ja, trotz sengender Hitze und chronischer Überfüllung war ich auch in diesem Jahr wieder dabei. Und ebenfalls ja, ich hatte auch dieses Mal wieder Spaß.

Wie üblich waren wir gleich morgens in Düsseldorf, um uns in der Immermannstraße mit leckerem Essen einzudecken und uns dann ganz gemütlich auf den Weg zum Rheinufer zu machen, jedoch mit einem Zwichenstopp auf der Königsallee, wo ein Gundam für den neuen nah gelegenen Gundam Pop-Up Store warb. 

Am Rheinufer war es zu dieser Zeit dann eigentlich noch recht angenehm. Man konnte ganz gut an den Ständen gucken und wir nutzten die Zeit für ein paar Einkäufe. In meinem Fall durften eine Heaven Official's Blessing Blind Box sowie ein Genshin Impact TCG Bosster mit. Außerdem standen noch ein paar Mangas auf meiner Einkaufsliste, von denen ich auch die meisten bekam.

Ansonsten war eigentlich alles wie immer. Wir aßen leckeres asiatisches Essen, betrachteten Stände und Menschen und schlenderten eine Weile lang die Rheinpromenade auf und ab. Durch Zufall bekamen wir auch noch den Aufbau von Nissin mit, wo sie Demae Ramen verschenkten - da sagt man doch ebenfalls nicht nein.

Als es dann Nachmittags doch noch sehr voll und mindestens ebenso heiß wurde, traten wir den Rückzug an. Das Feuerwerk am Abend habe ich mir wie in jedem Jahr wieder im Fernsehen angeschaut. Insgesamt war es ein sehr schöner Japantag, der genauso verlief, wie ich mir das vorstelle. 

Freitag, 1. Januar 2021

2020: Und sonst so

 Damit ist es dann endlich (ausgesprochen mit vor Verzweiflung bebender Stimme) Zeit, das Jahr 2020 in diesem Rückblick abzuschließen. Viel ist in dem Jahr insgesamt nicht passiert (war ja fast alles verboten, wir erinnern uns), aber das hat in diesem Jahr Zeit für neue Hobbies gegeben.

Auf mich hatte das Jahr einen etwas seltsamen Effekt. Andere berichteten, dass sie endlich wieder Zeit für Dinge wie das Lesen gefunden hätten, ich bin hingegen in ein ziemliches Loch gefallen, in dem plötzlich kein Interesse mehr für das Lesen war, was vorher immer zu meinen liebsten Hobbies gezählt hat. Es hat auch wirklich lange gedauert, bis ich mich da wieder einigermaßen gefangen hatte, dafür habe ich andere Dinge für mich entdeckt oder wiedergefunden.

Videospiele und alles, was mit asiatischer Popkultur zu tun hat, sind zum Beispiel plötzlich noch einmal erheblich wichtiger geworden (und es auch bis heute geblieben). 

 Ich habe meinen ersten Gundam zusammengebaut (es ist nicht bei diesem einen geblieben), 

 habe dank meiner heißgeliebten, aber leider definitiv nicht originalen Sinon-Figur die Spielzeugfotografie für mich entdeckt (mittlerweile habe ich einen Instagram-Account zu dem Thema) 

 und bin sehr, sehr viel Spazieren gegangen, wie hier zum Beispiel nach Burg Trips.

Rückblickend war also nicht alles schlecht, aber es ist doch eine Zeit, auf die ich gerne verzichtet hätte, denn ich war vorher eigentlich ganz zufrieden mit meinem kleinen, bescheidenen Leben. ;)

Und nun mache ich mich voller Elan (mehr oder weniger, haha) daran, das nächste längst vergangene Jahr aufzuarbeiten, damit ich endlich wieder guten Gewissens über die Dinge berichten kann, die aktuell so passieren. 

***Dieser Beitrag wurde am 14.12.2023 verfasst, jedoch der Übersichtlichkeit und dem Tagebuch-Charakter dieses Blogs halber in die Zeit des Erlebnisses zurückdatiert.***