Wieder einmal durfte ich mich für jarwinbenadar - die übrigens seit Kurzem in ganz neuem Glanz erstrahlen - als Rezensent betätigen. Nachdem ich in den vergangenen Jahren bereits die beiden EPs "Silent Travelling" sowie "Life Songs" besprechen durfte, hatte ich nun die Möglichkeit, das Album "Global Game" des norwegisch-deutschen Singer-Songwriter-Duos Jensen & Daubenspeck unter die Lupe zu nehmen. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen:
Hier ist es in der letzten Zeit mal wieder ziemlich ruhig geworden und die Artikel, die noch geschrieben werden wollen, laufen immer weiter auf u_u Immerhin gibt es aber einen guten Grund dafür: ich habe seit Kurzem einen neuen Nebenjob. Da gab es dann erstmal auch allerhand zu klären, nebst zwei Jobs als Katzensitter, und meine Gedanken waren irgendwie überall, aber leider nicht bei meinem Blog. Und so kam es dann auch, dass eine geplante Rezension viel länger warten musste, als das eigentlich der Fall hätte sein sollen.
Gestern ist sie dann aber doch noch fertig geworden, meine Rezension zum Album "Autumn's Crown" von Fairytale. Ihr findet sie auch diesmal wieder bei jarwinbenadar:
Wie wohl unschwer zu erkennen ist, hat dieser Blog im Moment mehr oder weniger Hitzefrei - mir und meinem PC ist es einfach zu heiß. Ganz untätig konnte ich dann aber auch wieder nicht sein, als sich mir die Möglichkeit bot, das neue Album der Spielleute von Corvus Corax zu rezensieren. Immer diese Versuchungen! :P
Also unterbreche ich nun meine ohnehin inoffizielle Sommerpause für die Ankündigung, dass mein Review zu "Skál" von Corvus Corax nun auf der gerade erst wieder online gegangenen Seite von jarwinbenadar.de zu finden ist. Ihr findet das Review hier:
Heute möchte ich an dieser Stelle mal ein ziemlich ungewöhnliches neues Album vorstellen. Es handelt sich um "Rock'n'Rarrr Music", das erste deutsche Album von Heavysaurus.
Heavysaurus, das sind Mr. Heavysaurus (Vocals), Milli Pilli (Keyboards), Riffi Raffi (Gitarre), Komppi Momppi (Drums) sowie Muffi Puffi (Bass). Und ähnlich ungewöhnlich wie diese Namen mutet auch das Aussehen der fünf Musiker an - es handelt sich um vier Dinosaurier und einen Drachen. Heavysaurus sind nämlich keine ganz gewöhnliche Band, sie machen harte Musik für die ganz Kleinen.
Metal für Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren und ein Auftreten, dass an eine freundliche, grüne Version von Lordi erinnert - es dürfte wohl niemanden ernsthaft verwundern, dass die Idee von Heavysaurus ursprünglich aus Finnland kommt, der Metal-Hochburg Europas schlechthin. Dort wurden Hevisaurus 2009 vom Musiker Mirka Rantanen gegründet, um seinem damals fünfjährigen Sohn einen kindgerechten Zugang in die Welt der härteren Klänge zu ermöglichen. Die Idee wurde ein voller Erfolg, die Band erreichte bald Kultstatus - und das nicht nur bei ihrer ursprünglichen Zielgruppe. Nun hat diese Idee also auch ihren Weg nach Deutschland gefunden.
Für das erste deutsche Heavysaurus-Album wurden die ursprünglich finnischsprachigen Texte der Lieder übersetzt, zwei Stücke wurden auch extra für den deutschen Markt produziert. Los geht es aber erstmal mit einem etwa zehnminütigen Hörspiel, in dem die Zuhörer in die Welt von Heavysaurus eingeführt werden. Man lernt die Dinos (und den Drachen) kennen und erfährt sogar ihre jeweilige genaue Spezies. Auch auf ihre Herkunft wird eingegangen und man lernt ganz nebenbei auf Finnisch bis drei zu zählen - yksi, kaksi, kolme.
Nach dieser kurzweiligen Einführung geht dann aber wirklich die Musik los, und die kann sich hören lassen. Die jungen Zuhörer werden in den im Durchschnitt drei- bis vierminütigen Liedern tatsächlich mit den unterschiedlichsten Facetten von Hardrock und Metal bekannt gemacht. So beginnt "Heavysaurus Tag (Dinolied)" mit einem lupenreinen AC/DC-Riff, während "Rarrr" sich fast schon als sanfte Einführung in Richtung Epic/Symphonic Metal betrachten lässt. Und in "DinosSpielen", einer der deutschen Neukompositionen, trifft tatsächlich das bekannte Kinderlied von den drei Chinesen mit ihrem Kontrabass auf einen 80er-Jahre Hardrock-Sound, der mich in Ansätzen an Bands wie Hanoi Rocks erinnert.
Doch auch der kindliche Aspekt kommt bei Heavysaurus nicht zu kurz. Die härteren Passagen wechseln sich eigentlich immer mit eingängigeren Parts ab. An manchen Stellen, zum Beispiel bei "Dino-Metalheads" ergibt das im Gesamtbild einen Sound, der deutlich an die guten, alten Anime-Soundtracks aus dem Hause Arts Of Toyco (ich sage nur: Digimon!) erinnert. Und das ist - nur damit wir uns richtig verstehen - eine Auszeichnung, werden diese CDs doch bis heute von so vielen, die damit aufgewachsen sind, heiß und innig geliebt.
Auch die Texte auf "Rock'n'Rarrr Music" sind natürlich anders, als man es von normalen Rock- und Metalveröffentlichungen gewohnt ist. Inhaltlich geht es um Dinge, die Kinder interessieren - Piraten oder die Frage, wie viele Kaugummis in den Mund passen beispielsweise. Der Gesang ist selbstredend durchgehend clean, es gibt keine Shouts oder Growls und die Texte sind so durch und durch gut verständlich und laden zum Mitsingen ein. Überhaupt werden die kleinen Zuhörer oft persönlich angesprochen und eingebunden, es gibt immer wieder Aufforderungen zum Mitspringen und Singen. Außerdem wird immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei Heavysaurus um eine "echte" Band handelt, die ein richtiges Rockmusiker-Leben führt - Bühnenshows, Tourbus und Fernsehauftritte inklusive.
Aus meiner - natürlich erwachsenen - Perspektive lässt sich zusammenfassend sagen, dass Heavysaurus definitiv ein interessantes Projekt ist. Ich habe jedoch keine Ahnung, wie es hierzulande wohl von der Zielgruppe aufgenommen werden wird, kann mir aber gut vorstellen, dass sich musikalisch alternativ orientierte Eltern ziemlich über eine positive Resonanz ihres Nachwuchses freuen würden und "Rock'n'Rarrr Music" als willkommene Abwechslung auf zukünftigen gemeinsamen Autofahrten sehen würden. Und mal ganz ehrlich, so eine Liveshow mit Dinos auf der Bühne, das würde doch wahrlich nicht nur die U10er interessieren...
CD 1:01. Diese kalte Nacht | 02. Federkleid | 03. Feuer | 04. Buntes Volk | 05. Tanz mit mir | 06. Alba II | 07. Sonnenreigen (Lughnasad) | 08. An die Geliebte | 09. Rabenballade | 10. Walpurgisnacht | 11. Wind & Geige XV | 12. Hörst du die Trommeln | 13. Hymne der Nacht
CD 2:01. Andro II | 02. Rosmarin XV | 03. Tinta - Live | 04. Wenn wir uns wiedersehen | 05. Mac Beth | 06. Blaue Stunde - Live | 07. Hymn To Pan | 08. Fire | 09. Odin - Live | 10. Egil Saga | 11 Von den Elben | 12. Iduna - Live | 13. Sigurdlied
Mit neun Studioalben, drei
Live-CDs sowie drei DVDs blicken Faun auf eine wahrhaft produktive
und bewegte Vergangenheit zurück. Mehrere Veränderungen im Line-Up
hat die Band seit ihrer Gründung 1999 erlebt, schier unermüdlich
die Bühnen im In- und Ausland bespielt und vor einigen Jahren mit
ihrem Album "Von den Elben" endgültig den Weg aus der doch
eher beschaulichen Mittelalterszene in die Charts geschafft. Da ist
es nur natürlich, einmal innezuhalten und einen Blick zurück zu
werfen. Und genau das tun Faun dieser Tage mit ihrem neuen Silberling
"XV – Best Of", einer Rückschau auf die vergangenen
fünfzehn Jahre der Bandgeschichte, welche neben einer
Standard-Version auch als 2CD Deluxe-Edition erhältlich ist.
Letztere soll hier nun einmal etwas näher vorgestellt werden.
Der Fokus von „XV –
Best Of“ liegt ganz klar auf den letzten drei, kommerziell
erfolgreichsten Alben "Midgard", "Luna" sowie
"Von den Elben". So dürfen natürlich die bekanntesten
Hits der Band wie "Diese kalte Nacht" oder "Federkleid"
ebenso wenig fehlen wie "Tanz mit mir", welches die Faune
gemeinsam mit Santiano aufgenommen hatten.
Doch auch einige ältere
Stücke haben erfreulicherweise ihren Platz gefunden auf "XV –
Best Of". So bekommen nun auch neuere Fans einmal die
Möglichkeit, mit echten Faun-Klassikern wie "EgilSaga" in
Kontakt zu kommen und so vielleicht Facetten der Band kennenzulernen,
die ihnen bislang nicht vertraut waren.
Doch es sind nicht nur die
jüngeren Fans, an die sich dieses erste Best Of von Faun richtet.
Mit "Feuer" und "An die Geliebte" finden sich
zwei brandneue Songs auf der CD. "Feuer" kommt dabei sehr
mystisch und mit opulentem Sound daher. Sängerin Laura Fella, das
neuste Mitglied der Band, stellt hier ihre stimmlichen Qualitäten
erstmalig in einer Studioaufnahme ganz wunderbar unter Beweis,
während das zweite neue Stück "An die Geliebte" eher die
romantisch-leise Seite der Band betont.
"Rosmarin" und
"Wind & Geige", zwei Lieder, welche Faun schon fast
seit den Anfängen begleiten, haben zur Feier des Jubiläums ein
komplettes Facelifting erhalten. So wurde "Rosmarin" durch
Stephans markantes Drehleierspiel gut hörbar in Fauns klangliches
Hier und Jetzt katapultiert und "Wind & Geige" sprüht
nur so vor jener verspielten Energie, die das Stück schon seit
Jahren bei jeder Live-Performance zu einem Garanten für ein
begeistert tanzendes Publikum macht.
Auch von den
Live-Qualitäten der Band kann man sich auf "XV – Best Of"
ein gutes Bild machen, haben doch zahlreiche – teils vorher
ebenfalls unveröffentlichte - Live-Aufnahmen ihren Weg auf die
Compilation gefunden. Besonders herausragend ist hier die
Live-Version von "Odin" mit Unterstützung durch
Wardruna-Sänger Einar Selvik, die noch einmal um Längen archaischer
und mystischer klingt als die ebenfalls schon großartige
Studioversion auf dem letzten Album "Midgard".
Faun haben mit "XV -
Best Of" eine Rückschau auf ihren bisherigen Weg geschaffen, an
der sowohl hartgesottene Fans als auch jene, die erst in der jüngeren
Vergangenheit auf die Band gestoßen sind, ihre Freude haben werden.
Die schöne Aufmachung mit Illustrationen des britischen
Fantasy-Künstlers Brian Froud sowie die unveröffentlichen Tracks
machen dieses Best Of-Album zu einem Muss in jedem Fan-Regal.
In diesem Sinne bleibt nur
noch eins zu sagen: Auf die nächsten fünfzehn wunderbaren Jahre mit
den einzigartigen Klängen von Faun!
Es war ziemlich ruhig hier in den letzten paar Monaten. Irgendwie bin ich einfach nicht zum Bloggen gekommen, der Umzug mit meinen Fotos zu google ist leider auch noch immer nicht abgeschlossen, und entsprechend hänge ich nun mit den Berichten darüber, wo ich mich die letzte Zeit so rumgetrieben habe, schon mehr ein Vierteljahr hinterher. *seufz* Bis Weihnachten will ich das gerichtet haben - mal schauen, ob mir da Erfolg beschieden ist.
Heute gibt es jedenfalls erstmal noch eine CD-Vorstellung, die ich im Oktober für HM Breakdown machen durfte. Dort durfte ich mir das neue Album von Krayenzeit vornehmen. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr hier nachlesen:
Zu einem der Favoriten des Albums haben Krayenzeit auch ein Video veröffentlicht, in dem Freunde der Mittelalter-Szene sicher das eine oder andere Gesicht wiedererkennen werden. Es ist wirklich einen Blick wert:
Pünktlich zum Release letzte Woche hatte ich die Ehre, das neue Album "Leitkultur" von COR rezensieren zu dürfen. Es war spannend, mal etwas abseits des Folk/Mittelaltergenres zu reviewen, in dem ich mich bei den CD-Vorstellungen bisher ziemlich ausschließlich bewegt habe, zumal COR eine Band sind, die ich seit vielen Jahren mag. Zur Rezension geht es hier:
Da ist mir doch fast entgangen, dass ich hier auf meinem kleinen, momentan recht schläfrigen Blog noch gar nicht ordentlich erwähnt habe, welch schönes Album ich letztens ganz offiziell rezensieren durfte. Das will ich nun noch flott nachholen und euch hier den Link zu meinem Review der neuen Versengold-Platte "Funkenflug" bereitstellen:
Das Album hat es definitiv verdient, dass man ihm ein aufmerksames Ohr leiht und den Jungs sei ihr Erfolg damit sowas von gegönnt! Kleine Kostprobe gefällig?
Heute gibt es mal wieder eine CD-Vorstellung von mir. Diesmal hatte ich die Freude "Tiefenrausch", das neue Album der Mittelalterrocker von Nachtgeschrei rezensieren zu dürfen. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr unter den folgenden Links nachlesen:
Zum Titeltrack des Albums hat die Band vor gut einem Monat auch ein Video veröffentlicht. Wer sich selbst einen ersten Eindruck verschaffen möchte, kann ja mal einen Blick riskieren: