Wieder ist ein Jahr vorbeigegangen und es wird Zeit für meinen alljährlichen musikalischen Jahresrückblick. Der fiel mir dieses Mal gar nicht so leicht. Irgendwie war 2018 für mich eher arm an bemerkenswerten Veröffentlichungen - zumindest in der Mittelalter - und Folkszene, über die ich hier ja vornehmlich blogge. Trotzdem habe ich hier mal eine Liste zusammengestellt. Diese ist wie üblich alphabetisch, damit ich mich für keine Rangliste entscheiden muss. Rezensionen sind, sofern vorhanden, verlinkt oder werden noch nachträglich verlinkt, wenn ich später noch zum Besprechen des einen oder anderen Albums komme.
Bannkreis - Sakrament
Corvus Corax - Skál
Eivør - Live in Thórshavn
Fairytale - Autumn's Crown
Faun - Best Of
Feuerschwanz - Methämmer
Heidevolk - Vuur van verzet
Heilung - Lifa
Korpiklaani - Kulkija
Omnia - Reflexions
Saltatio Mortis - Brot und Spiele
Versengold - Nacht der Balladen
Wardruna - Skald
Nicht mittelalterlich, aber dennoch erwähnenswert:
Adam Angst - Neintology
Amorphis - Queen Of Time
Blind Channel - Blood Brothers
Bury Tomorrow - Black Flame
Desasterkids - Superhuman
Hell Boulevard - In Black We Trust
KMPFSPRT - Gaijin
Lord Of The Lost - Thornstar
Mono Inc. - Welcome To Hell
Start A Revolution - Survivors
Uniklubi - Tulennielijä
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Mittwoch, 23. Januar 2019
Meine Musik des Jahres 2018
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Donnerstag, 26. Juli 2018
CD-Vorstellung: Corvus Corax - Skál
Wie wohl unschwer zu erkennen ist, hat dieser Blog im Moment mehr oder weniger Hitzefrei - mir und meinem PC ist es einfach zu heiß. Ganz untätig konnte ich dann aber auch wieder nicht sein, als sich mir die Möglichkeit bot, das neue Album der Spielleute von Corvus Corax zu rezensieren. Immer diese Versuchungen! :P
Also unterbreche ich nun meine ohnehin inoffizielle Sommerpause für die Ankündigung, dass mein Review zu "Skál" von Corvus Corax nun auf der gerade erst wieder online gegangenen Seite von jarwinbenadar.de zu finden ist. Ihr findet das Review hier:
Zum Song "Hugin & Munin" hat die Band im Übrigen auch ein sehr schönes Video veröffentlicht, welches ich euch nicht vorenthalten möchte:
In diesem Sinne: genießt den Sommer, und wenn die Hitzewelle mal abklingt, geht es hier auch wieder deutlich aktiver weiter - versprochen. ;)
Donnerstag, 10. August 2017
CD-Vorstellung: Corvus Corax & Markus Heitz - Der Fluch des Drachen
So, da bin ich endlich mal wieder, immernoch eeewig mit meinen Berichten hinterherhinkend. Stresst mich aber gerade eher weniger, liegt doch noch ein gutes Stück Restentspannung vom gerade erlebten Castlefest-Wochenende (Jahreshighlight wie immer!) in der Luft :P
Ganz untätig war ich aber tatsächlich auch nicht, durfte ich doch mal wieder zwei feine neue Tonträgerchen rezensieren, wovon ich die erste heute mal endlich verlinken möchte.
Diesmal hatte ich die Ehre, das Fantastical "Der Fluch des Drachen" von Corvus Corax und Markus Heitz unter die Lupe nehmen zu dürfen. Wer sich nun fragt, was ein Fantastical ist oder sich tatsächlich für meine Meinung zu dieser Neuerscheinung interessiert, dem sei ein Klick auf den folgenden Link empfohlen:
Wer zum Lesen zu faul ist und lieber erstmal selbst was sehen mag - die
Kolkraben haben auch einen sehr ansehnlichen Trailer zur Schreibe veröffentlicht:
Montag, 29. August 2016
Ein Klassiker mit tollem Programm - Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum Telgte
Am 13. & 14. August stand mal wieder einer der klassischen MPS-Termine vor der Tür, die ich nach Möglichkeit in jedem Jahr besuche: Telgte nahe Münster. Doch sind normalerweise zwei ganze Tage Pflicht, wurden es diesmal nur zwei kürzere Ausflüge.
Los ging es nach mehrstündiger Anfahrt erst am Nachmittag, pünktlich zum Auftritt von Corvus Corax, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Die Band rührte an diesem Tag kräftig die Werbetrommel für ihr neues Werk "Ars Mystica", welches ich vor einiger Zeit für jarwinbenadar rezensieren durfte (was ich irgendwie vergaß, hier zu posten...) sowie für das anstehende, neue BerlinksiBeat Album.
Erst danach fanden wir ein wenig Zeit, über das Gelände zu schlendern, welches trotz schon längerer anhaltender Hitze an einigen Stellen ganz schön verschlammt daherkam. Ein ziemlich deutliches Zeichen, wie unglaublich viel Regen zuvor in diesem Sommer gefallen war... An dem Samstag selber war das Wetter dafür richtig schön, es war eine der ersten Festivalnächte, die ich fast durchgängig nur im T-Shirt verbringen konnte.
Nach einer kulinarischen Stärkung hieß es für den Rest des Festivaltages Abschied nehmen von der Freundin, mit der ich dort war. Da wir beide einen ziemlich unterschiedlichen Musikgeschmack haben, standen bei uns beiden völlig andere Bands auf dem Plan.
Für mich stand der Abend im Zeichen des Pagan Folk. Los ging es mit Omnia, die das Publikum schnell dazu brachten, die notdürftig abgedeckte Schlammdecke vor der Bühne mit ausgiebigem Tanzen so richtig aufzuwühlen. Dabei präsentierten sie natürlich auch einige Songs der neuen CD "Prayer", die es bislang nur bei der Band selbst zu kaufen gibt. Da ich Omnia dieses Jahr gar nicht so oft gesehen habe, war es für mich auch eine der ersten Gelegenheiten, sie mit der nach vielen Jahren wieder ins Repertoire aufgenommenen Drehleier erleben zu dürfen, die den Sound der Band um einen tollen Aspekt erweitert.
Im Anschluss hieß es dann wieder, sich ein lauschiges Plätzchen vor der Bühne zu suchen und zu warten. Nach einer Umbaupause und dem Soundcheck folgten nämlich gleich Faun. Allein bleibt man beim Warten auf Faun-Konzerten zum Glück selten lange, und so fand ich mich bald vertieft in ein Gespräch mit meiner netten Nebenfrau. So verging die Zeit bis zum Auftritt der Band rasend schnell. Das Konzert selbst war dann wieder ganz wundervoll. Faun erinnerten sich sogar an das letzte Jahr, wo es während des Konzertes angefangen hatte zu schütten wie aus Eimern und erst mehr als zwei Tage später wieder aufgehört hatte. Die Fans vor der Bühne - eine Freundin & mich eingeschlossen - juckte das damals wenig, die meisten blieben einfach stehen und feierten wie wild weiter. Dafür bedankte sich die Band ein Jahr später noch einmal. Auch in diesem Jahr war die Stimmung im Publikum super, nur dass es diesmal eben eine wunderschöne, laue Sommernacht war. Faun spielten ebenfalls einen neuen Songs - "Nacht des Nordens" - vom zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienenen neuen Album, aber natürlich auch ganz viele Stücke aus den unterschiedlichsten Phasen ihres langjährigen Schaffens.
Leider das einzige Foto, das ich an diesem Tag gemacht habe: Faun beim Soundcheck
Mit den letzten Tönen des Faun-Konzertes endete auch der erste Tag auf dem MPS in Telgte. Obwohl es für ein MPS ein relativ frühes Ende war, kamen wir erst super spät zur Ruhe und zum Schlafen. Am nächsten Tag war ich darum gar nicht so unglücklich, dass ich nur noch kurz auf das Gelände konnte. Wir fuhren pünktlich zur Eröffnung nach Telgte und sahen uns ein amüsantes Konzert von Mr. Hurley & die Pulveraffen an, danach machte ich mich auf den langen Heimweg. Meine Freundin hielt es, wie ich später erfuhr, auch nicht viel länger aus. Die Müdigkeit hatte uns an diesem Tag wohl sehr fest im Griff. Trotzdem war dieser kurze Sonntag ein hübscher Ausklang für das MPS Telgte 2016.
Mittwoch, 27. Juli 2016
Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum in Dortmund, 2. Wochenende
Mit erheblicher Verspätung *verlegen räusper* folgt hier nun doch noch mein Post zum wirklich großartigen zweiten Wochenende, das ich am 10. & 11. Juni (ja, kein Tippfehler ^^) besucht habe. Zu Bückeburg wird es dieses Jahr übrigens leider keine Berichte von mir geben, da ich beide Wochenenden krankheitsbedingt ausfallen lassen musste...
Nun aber zu Dortmund. Zu diesem Wochenende machte ich mich Freitags erstmals in diesem Jahr wieder mit Zeltausrüstung auf den Weg. Drei Tage MPS standen bevor, von denen ich jedoch nur zwei besuchen wollte.
Nach dem Zeltaufbau blieb noch etwas Zeit zur Erholung, bis ich mich mit meiner Freundin und Mitcamperin auf den Weg auf das Gelände machte. Musikalisch gab es schon an diesem Freitag einiges zu sehen. So machten wir uns zunächst auf zu Corvus Corax.
Corvus Corax
Die Herren tragen ihren Ruf als Könige der Spielleute nicht zu unrecht und bieten live immer wieder ein tolles Erlebnis. So auch an diesen Tag, wo es Sänger Castus sogar schon zum Eröffnungskonzert gelang, bei seinem Besuch im Publikum eine stattliche Masse an Tänzern um sich herum zu versammeln, die mit ihm als Lindwurm durch die Gegend zogen.
Einen weiteren Grund zur Freude boten die schwedischen Piraten von Ye Banished Privateers, die wir uns an diesem Wochenende gleich mehrere Male anschauen sollten.
Ye Banished Privateers
Wie fast schon üblich hatten sie auch an diesem Wochenende wieder neue Gesichter mitgebracht - ob es und wohl jemals gelingen wird, die gesamte Crew zu kennen? :D
Bald wurde es dann schon Zeit für das Abendprogramm. Und das hätte mit Omnia und Cesair so schön werden können, eigentlich sogar schön werden müssen. Wäre dem Veranstalter nicht ein ziemlicher Lapsus unterlaufen: beide Bands überschnitten sich, mit fatalen Folgen für die hierzulande noch weitaus unbekannteren Cesair. Es ist nun wirklich kein Geheimnis, dass beide Bands einen sehr ähnlichen Fankreis bedienen und mir darum absolut unbegreiflich, wie man sie nebeneinander spielen lassen kann.
Da es nun aber nicht zu ändern war, beschloss ich, mich bei Omnia ausnahmsweise ganz nach hinten zu stellen, um jederzeit gehen zu können. So schaute ich mir die erste Hälfte des Omnia-Konzertes an und wäre liebend gerne auch bis zum Ende geblieben, war es doch meine erste Chance, Omnia wieder mit Drehleier zu bewundern. Außerdem spielten sie an diesem Abend einige Songs ihres mittlerweile erschienenen neuen Albums "Prayer", darunter das ungewöhnliche, aber wirklich faszinierende "Alan Lee Tango". Trotzdem raffte ich mich einige Minuten vor Beginn des Cesair-Konzerts auf und wechselte zu deren Bühne. Eine Entscheidung, die ich keine Sekunde lang bereut habe.
Omnia
Fünf Minuten vor Konzertbeginn erwartete mich bei Cesair gähnende Leere und auch nach Beginn des Konzertes blieb es relativ leer, bis Omnia ihr Set beendet hatten und plötzlich scharenweise Menschen einfielen. Trotzdem war es von Anfang an ein bemerkenswertes Konzert. Cesair sind eine tolle Liveband, die meinem Gefühl nach jedes Mal besser wird. Sie hatten diesmal auch einige spannende musikalische Gäste dabei, nämlich Jyoti Verhoeff als zusätzliche Stimme und Fanny von Brisinga an der Harfe. Am Ende enterte - selbst für die Band unerwartete - noch Joris von Leaves' Eyes die Bühne. Durch das zu Beginn fehlende Publikum entstand nicht jene für Deutschland so typische Situation, dass alle wie die Ölsardinen stehen, um möglichst vorne zu stehen, sondern den Leuten blieb richtig viel Platz zum Tanzen, den sie auch gerne nutzten. So kann man wohl sagen, dass sowohl Band als auch Publikum das Beste (und zwar was richtig Gutes!) aus einer an sich eher mäßigen Situation gemacht haben.
Cesair
Ausklingen ließen wir den wunderschön lauene Sommerabend im Anschluss noch beim Nachtkonzert von Ye Banished Privateers. Glücklich und heiser gesungen ging es dann zurück ins Zelt.
Auch am Samstag stand uns wieder ein volles Programm bevor. Wir eröffneten den Tag mit Vroudenspil, die in Toppform waren und gleich zu Beginn gute Stimmung verbreiteten.
Vroudenspil
Musikalisch hervorheben möchte ich aber ganz besonders zwei Bands: Waldkauz und Faun, die zu meiner großen Freude auch noch direkt hintereinander auf der selben Bühne auftraten. So begaben wir uns zum Waldkauz-Nachmittagskonzert an den angenehm schattigen Ort des Geschehens und blieben einfach gleich bis zum späten Abend dort stehen. :D
Ich glaube, ich habe schon das eine oder andere Mal erwähnt, wie sehr ich Waldkauz mag. Auch in Dortmund konnten sie mich mit ihren Qualitäten als Liveband wieder vollstens überzeugen. Mittlerweile wurden die Songs ihres ersten Albums schon durch einige neue Lieder ergänzt, die große Lust auf neues Studiomaterial machen. Die Stimmung bei diesem nachmittäglichen Konzert war insgesamt sehr gut. Nach der viel zu langen Zeit des Regen hatte endlich der Sommer Einzug gehalten und die Leute tanzten ausgelassen, oftmals barfuß, unter den Bäumen, die die Bühne umgaben.
Waldkauz
Viel zu schnell war das Konzert vorbei und man fand sich wartend wieder, stand doch vor dem Auftritt von Faun (für uns der erste in diesem Jahr!) noch der Bühnenumbau. Also: eine Stunde warten. Denn wo man einmal so schön vorne stand, wollte man diesen Platz natürlich gerne behalten...
Irgendwann war die Pause dann auch endlich vorbei und Faun betraten die Bühne, um an diesem wunderschönen Sommerabend ihr Konzert zu spielen. Und obwohl ich Faun mittlerweile so oft gesehen habe, war es wieder überwältigend gut. Neue Lieder gab es an diesem Abend leider noch keine zu hören, aber dafür einen schönen Querschnitt durch die langjährige Geschichte der Band. Auch die Faune selbst wirkten äußerst gut gelaunt und hatten sichtlich Spaß an diesem Auftritt. Irgendwer aus dem Publikum schenkte ihnen ein Stück Melone, das zu essen während des Konzertes nicht so gut gelang, dafür aber sofort nach Abschluss des Auftritts wieder in Angriff genommen wurde. Nach einem solchen Konzert weiß ich immer wieder ganz genau, warum ich Faun schon seit so vielen Jahren meine Lieblingsband nenne. ♥
Faun
Nach dem Auftritt stand noch ein kurzer Besuch am Faun-Merchzelt an. Sänger Oliver hatte gerade sein drittes Buch "Wanderlust" veröffentlicht, welches es an diesem Wochenende zum ersten Mal zu kaufen gab. Obwohl ich mir eigentlich vorgenommen hatte, an diesem Wochenende nichts auszugeben, konnte ich diesen Vorsatz nach einer solchen Ankündigung natürlich nicht mehr einhalten. :D Vielleicht stelle ich das Buch ja demnächst mal hier vor. Gelesen habe ich es natürlich längst. ^^
Den Samstag ließen wir dann ausnahmsweise mal nicht bei einem Konzert ausklingen, sondern beim großen Feuerspektakel. Wieder begaben wir uns früh zum Ort des Geschehens und konnten uns so Plätze in der ersten Reihe sichern. So mussten wir zwar eine ganze Weile rumsitzen, hatten dann jedoch einen tollen Blick auf die beeindruckende Show. Besonders Danse Infernale ließen mich regelrecht mit offenem Mund dastehen, so schön anzusehen war das Ganze!
Obwohl das MPS am Sonntag noch weiterging, fuhr ich, nachdem ich ausgeschlafen hatte, nach Hause. Keiner meiner Freunde war an diesem Tag noch vor Ort, und alleine hatte ich dann auch keine Lust mehr. Ich verließ das Gelände mit großer Vorfreude auf das kurz bevorstehende MPS in Bückeburg, das ich dann ja leider wegen einer doofer Bronchitis nicht besuchen konnte. :( Diesen Sonntag ist dafür eine Fahrt zum MPS nach Köln geplant. Ich hoffe so sehr, dass das klappt und uns nicht die zahlreichen, für diesen Tag angekündigten Großdemos in der Stadt noch einen tüchtigen Strich durch die Rechnung zu machen versuchen... Drückt mir die Daumen!
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Mittwoch, 6. August 2014
Samstäglicher Ausflug nach Bückebeach - das MPS in Bückeburg, zweites Wochenende
Guten Morgen allerseits! Hiermit melde ich mich
nach 2 1/2 Wochen voll mit Urlaub und Musik zurück. Entsprechend gibt es
jetzt natürlich viel zu erzählen und obwohl mir besonders die
Ereignisse des letzten Wochenendes naheliegen, habe ich mich
entschlossen, chronologisch vorzugehen und erst einmal noch meinen
Bericht zumzweiten MPS-Wochenende in Bückeburg abzugeben.
Aus Stressminimierungsgründen habe ich das MPS am zweiten Wochenende in Bückeburg nur am Samstag als Tagesausflug besucht. Meine Kamera war zwar auch dabei, allerdings hatte ich irgendwie keine Lust Bilder zu machen, weswegen ich dieses Mal auch nur ein neutrales Bild aus Bückeburg einfügen kann. Passiert. Aber unser Fußweg zum Veranstaltungsgelände lässt sich doch auch sehen:
Aus Stressminimierungsgründen habe ich das MPS am zweiten Wochenende in Bückeburg nur am Samstag als Tagesausflug besucht. Meine Kamera war zwar auch dabei, allerdings hatte ich irgendwie keine Lust Bilder zu machen, weswegen ich dieses Mal auch nur ein neutrales Bild aus Bückeburg einfügen kann. Passiert. Aber unser Fußweg zum Veranstaltungsgelände lässt sich doch auch sehen:
Musikalisch konnte sich das Festival an jenem zweiten Wochenende für meinen Geschmack zwar nicht mit dem ersten messen, doch mit Corvus Corax war zumindest doch ein Highlight dabei. Die Könige der Spielleute liefern eben immer Killershows ab, und da waren auch die Auftritte an diesem Tag keine Ausnahme. Erstmals habe ich mich auch dem Kettentanz angeschlossen, den die Band häufig mit Castus an der Spitze veranstaltet und bin so letztendlich mit einer langen, langen Kette anderer Menschen auf der dafür eigentlich viel zu kleinen Bühne gelandet. :D
Eine neue Band gab es für mich an diesem Tag auch zu entdecken, nämlich Cultus Ferox. Obwohl diese mir dem Namen nach natürlich geläufig waren, hatte es sich bisher einfach noch nie ergeben, dass ich sie irgendwo hätte spielen sehen können. Gesehen habe ich von den Jungs jedoch wenig, da wir den Auftritt von den im Schatten unter einem Sonnensegel platzierten Strohballen verfolgten. Dafür kann man uns jetzt als Weicheier beschimpfen, aber an diesem Tag war es einfach heiß. Wirklich, wirklich heiß.
Der Veranstalter hatte zum Glück auf die bereits im Vorfeld angekündigte Hitze reagiert und auf dem ganzen Gelände Gartenduschen und Rasensprenger verteilt. So bin ich quasi den ganzen Tag klitschnass und barfuß durch die Gegend gesprungen, was einfach super war.
Ansonsten waren Saor Patrol natürlich auch mal wieder super, zum ernsthaft Poispielen, zu dem deren Musik wirklich einlädt, war es mir aber leider zu warm. Außerdem hatte ich einen langen Rock an, und das ist immer so eine Sache mit den Pois :D
Nach dem letzten Corvus Corax Konzert, dass wir im Wesentlichen mit dem Blasen von Seifenblasen zubrachten (was für eine Kombi :P ), ging es dann auch schon nach Hause. Schon am nächsten Tag sollte es schließlich in den Urlaub gehen. Obwohl das Ganze mit dem Tagesausflug direkt vor dem Urlaub natürlich ein wenig stressig war, bin ich froh, das MPS in Bückeburg auch am zweiten Wochenende nicht ganz verpasst zu haben.
Freitag, 20. Juni 2014
Der Tag des Kolkraben: Das MPS in Rastede, Tag 3
Der Tag, nachdem Faun und/oder Omnia beim MPS waren, ist bei mir
manchmal so eine Sache. Das persönliche Highlight ist dann vorüber und
das Ganze wird schnell zum Gammeltag. Doch nicht so dieses Jahr in
Rastede, denn da versprach auch der folgende Samstag noch einige
musikalische Highlights, die ich mir nicht entgehen lassen könnte.
Wir begannen den Tag ganz entspannt mit der Markteröffnung, die ich
mir in diesem Jahr noch nicht angsehen hatte. Durch den Weggang des
Marktvogtes hat sich dieser im Verhältnis zu den letzten Jahren
zwangsläufig gewandelt. Im Zentrum steht nach wie vor MPS-Kultfigur
Bruder Rectus, begleitet wird er dieses Jahr unter anderen vom
Hässlichen Hans, dem Tod, dem Pisspagen und zwei entzückenden Nonnen-
und zusammen ergibt das ein äußerst amüsantes Programm für die
Markteröffnung 2014! Am Samstag in Rastede wurden so nicht nur die
Handeltreibenden vorgestellt und Speisen und Getränke verköstigt, nein.
Es gab einen Ritterschlag und auch an Teer und Federn wurde nicht
gespart.
Musikalisch dürfte der Samstag für viele durch die Auftritte von Feuerschwanz und Saltatio Mortis
das Highlight des Wochenendes gewesen sein. Ich stattete beiden Bands
nur kurze Stipvisiten ab, gab es doch einfach zu viel anderes zu sehen.
Los ging es mit den Sandsacks. Irish Folk ist auf
dem MPS definitiv im Kommen, und das bei großartigen Bands wie eben den
Sandsacks auch ganz zurecht. Ich hab die Jungs an diesem Tag zum ersten
Mal gesehen und mir hat wirklich gefallen, was ich da gehört habe. Das
war alles extrem tanzbar und mit großer Spielfreude vorgetragen, guck
ich mir bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit sicher nochmal mit
Freuden an!
Nicht neu, aber immer wieder einen Besuch wert auf dem MPS, sind auch die Freibeuter von Vroudenspil.
Bei denen ist es zwar nie wirklich überfüllt (warum eigentlich nicht,
ihr Banausen?), dafür ist die Stimmung immer hervorragend. Als ich am
Samstag da war wurden Songs wie "Ein unwichtiger Bösehold" jedenfalls
mal wieder derbe vom Publikum abgefeiert. Das war ein Spaß!
Und dann war da noch was. Etwas, was diesem Blogeintrag seinen Namen
gegeben hat. Erstmalig anwesend waren nämlich auch die Könige der
Spielleute, Corvus Corax. Und die haben auch verdammt
schnell bewiesen, dass sie diesen Ehrentitel nicht zu Unrecht tragen.
Das hat musikalisch einfach mal gewaltig geknallt, das war irgendwie
martialisch, beeindruckend, gewaltig. Jemand der in meiner Nähe
stehenden meinte nach dem ersten Konzert gar, im Vergleich seien
Saltatio Mortis ja wohl Kindergarten - und man konnte es bei aller Liebe
kaum leugnen. So kam es dann auch, dass wir aller
dritter-Festivaltag-Müdigkeiten zum Trotz auch beim Nachtkonzert der
Kolkraben mit dabei waren. Und auch das war ein Fest. Ich hoffe, man
sieht sich bald wieder mal live, ich will definitiv mehr davon!
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