Posts mit dem Label Anime werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Anime werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 16. November 2020

Stürmische Zeiten - die EpicCon in Münster

Ich war schon ein wenig skeptisch, als die EpicCon 2018 erstmals ihre Pforten in Münster eröffnete: hätte so eine groß angelegte Convention eine Chance in dieser doch recht biederen Studentenstadt? Schließlich hatte ich in meiner Zeit dort so viele coole Veranstaltungen scheitern sehen, die anderswo auf jeden Fall funktioniert hätten. Doch ob es nun an der Popularität des Themas japanische Popkultur liegt oder daran, dass Convention-Besucher auch längere Anfahrtswege nicht scheuen: die EpicCon scheint es geschafft zu haben und fand dieses Jahr bereits zum dritten Mal statt.

Bei der ersten Auflage 2018 war ich dabei und habe meinen durchweg positiven Eindruck hier festgehalten. Im Vergangenen Jahr musste ich einmal aussetzen, doch in diesem Februar ließ ich mir die Chance nicht nehmen, noch einmal zu schauen, wie sich die Convention in der Halle Münsterland so entwickelt hat.

Das Wetter an jenem Sonntag, dem 9. Februar, hätte wahrlich besser sein können. Da es bereits am Tag zuvor massive Sturmwarnungen gegeben hatte, hatte ich spontan umgeplant und war bereits am Samstag nach Münster gereist - vielen Dank an dieser Stelle an meine Freundin für die superspontane Gastfreundschaft! So konnten wie uns an diesem Tag schon früh auf den Weg zur Halle machen. Drinnen nach der ausführlichen, aber doch flotten und vor allem sehr freundlichen Taschenkontrolle, bekamen wir dann natürlich erstmal nichts mehr vom Wetter mit. 

Oh, wie gerne hätte ich... ♥

Die Convention war in den vergangenen Jahren eindeutig gewachsen, und es gab jede Menge zu entdecken. Vom Programm bekamen wir mal wieder wenig mit, so lange waren wir damit beschäftigt, uns einfach alles anzuschauen. Es gab jede Menge Künstler zu entdecken, von denen uns einige noch nicht von anderen Conventions bekannt waren. Auch die kommerziellen Händler boten ein gutes Angebot. Außerdem gab es eine ganz ordentliche Anzahl der immer populärer werdenden Autos und Motorräder in Animeoptik zu bewundern.


Obwohl die EpicCon in erster Linie als Convention für japanische Popkultur beworben wird, kamen bei dieser Auflage auch Freunde anderer Fandoms auf ihre Kosten. So war beispielsweise Star Wars ziemlich gut vertreten.


Im allgemeinen ist Fanmerch ja immer echt teuer, aber gerade auf Conventions kann man schon einmal das eine oder andere Schnäppchen ergattern. So erwies sich für uns an diesem Tag der Stand von yvolve als Eldorado, denn dort gab es einen Sale. Nur so viel sei gesagt: ich besitze seitdem ganze fünf richtig coole, neue T-Shirts. :D 


Irgendwann am Nachmittag merkten wir dann doch so langsam den Hunger und machten uns auf Nahrungssuche. Wir hatten uns fest vorgenommen, etwas Japaniches zu essen, aber das Angebot auf der EpicCon erwies sich leider als noch ausbaufähig. Vor dem Ramen-Stand gab es eine riesige Schlange und nach japanischen Crêpes als Hauptmahlzeit war uns irgendwie nicht. Also erledigten wir unsere letzten Besorgungen und verabschiedeten uns von der Convention.

Wieder draußen mussten wir feststellen, dass die angekündigte Sturmwarnung keine der zu diesem Zeitpunkt fast wöchentlich vorkommenden Übertreibungen gewesen war. Zum Glück kam schnell ein Bus, der uns zum Hauptbahnhof brachte, wo wir dann beim Asia-Schnellimbiss einkehrten (man muss halt nehmen, was man kriegen kann - und es war echt lecker!).

Als wir fertig waren, erwartete mich eine Überraschung: der Bahnhof war voller ratloser Menschen, viele davon eindeutig auch Besucher der EpicCon. In der Eingangshalle konnten wir live verfolgen, wie der Bahnverkehr in NRW nach und nach eingestelllt wurde. Ich überlegte eine Weile, ob ich versuchen sollte, doch noch nach Hause durchzukommen. Bei 3 1/2 Stunden Fahrt schien mir das aber eher ein mäßig gute Idee, sodass ich letzten Endes die Freundin fragte, bei der ich schon in der Nacht zuvor geschlafen hatte, ob sie mich eine weitere Nacht beherbergen würde. Das tat sie zum Glück und ich schnappte mir den nächsten Bus zu ihr. Auch das war, wie sich im Nachhinein herausstellte, eine echt knappe Kiste, denn auch der Busverkehr wurde bald darauf eingestellt. Am nächsten Tag sah ich einige der Besucher der EpicCon im Lokalfernsehen des WDR wieder. Sie wurden interviewt, weil sie in von der Bahn bereitsgestellten Zügen auf dem Bahnhof hatten übernachten dürfen. Irgendwas sagt mir, dass diese EpicCon für viele ein Erlebnis sein wird, von dem sie noch lange erzählen werden. :D

Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass ich bis Dienstag Nachmittag bei meiner Freundin bleiben sollte, denn bis dahin fuhr in NRW quasi kein Zug. Am Montag war das Chaos sogar so perfekt, dass ich erst zum Bahnhof fahren musste und eine Weile auf die Gleise starren musste, um überhaupt herauszufinden, ob wieder Züge fuhren. Was sie nicht taten. Die Informationspolitik der deutschen Bahn ist ja eh nicht gerade für ihre hohe Qualität bekannt, aber in dieser Lage war sie komplett zusammengebrochen. Auch Dienstag Nachmittag war die Rückfahrt noch irgendwo zwischen Geduldsprobe und Glücksspiel, aber da ich Mittwoch arbeiten musste, hatte ich keine andere Wahl, als es zu probieren, und am Ende kam ich doch irgendwie an.

Mein Fazit zur EpicCon 2020: es war wieder eine tolle Convention, die sich in den vergangenen Jahren in die richtige Richtung weiterentwickelt hat. Die abenteuerlichen Umstände haben mich viele Nerven gekostet, werden mir aber wohl immer in Erinnerung bleiben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die EpicCon auch 2021 hätte stattfinden sollen, aber aus gegebenem Anlass würde ich aktuell keinen Finger darauf verwetten, dass diese Pläne noch stehen. Wir werden es sehen. Sollte es dazu kommen, mit welchen wunderlichen Einschränkungen und Maßnahmen auch immer, wäre ich in jedem Fall dabei!

Samstag, 10. Oktober 2020

Klein, aber fein: Die Comic und Mangaconvention in Münster Hiltrup


 Eigentlich wäre ich jetzt gerade mit einer Freundin im schönen Aachen shoppen - wer weiß schließlich, wie lange das überhaupt noch möglich ist, eh uns wieder die wildesten Restriktionen ereilen. Da diese Freundin nun aber krank geworden ist (nein, aller Voraussicht nach nix mit Corona), mussten wir es verschieben. Und nun sitze ich hier, habe schon einen Bananenkuchen gebacken und denke mir: du könntest ja auch mal was an deinem Blog machen, damit der Backlog nicht tatsächlich noch auf ein ganzes frustrierendes Jahr anwächst. Also geht es nun weiter mit meinem kleinen Bericht von der Comic-und Manga Convention in Münster-Hiltrup aus dem vergangenen November *hüstel*.

Am 23. November war es wieder so weit und ich machte mich mit einer Freundin auf den Weg zur Stadthalle in Hiltrup, einem Stadtteil, den ich während der mehreren Jahre, die ich in Münster gelebt habe, tatsächlich nie bewusst betreten habe. :D 

Und erwartete dort eine weitere Auflage der Comic-und Mangaconvention. Größentechnisch hat diese Con natürlich ganz andere Dimensionen als die riesigen Verwandten DoKomi oder German Comic Con. Doch links liegen lassen sollte man sie deswegen auf keinen Fall. Ganz im Gegenteil, beide Münsteraner Auflagen der städteübergreifenden Con-Reihe haben mir ziemlich gut gefallen. Neben superfreundlichen Mitarbeitern gab es auch dieses Mal wieder ein soldies Angebot an professionellen Ständen sowie an Zeichnern. Das schöne an der Artist Alley ist dabei auch dieses Mal wieder gewesen, dass man dort auch mal ganz andere Gesichter sah und entsprechend viel Neues entdecken konnte. Während man bei den größeren Conventions zwangsläufig immer wieder die gleichen, schon etwas namhafteren Künstler antrifft, haben auf der kleinen Comic-und Manga Convention auch noch unbekanntere Aussteller mit einem vielleicht noch nicht so großen Angebot eine Chance, sich zu präsentieren. Eine sehr feine Sache, wie ich finde! Und wie der Name schon verrät, findet man dort auch nicht nur Künstler aus dem Mangabereich, sondern auch solche, die sich anderen Comicstilen verschrieben haben.

 Auch ein Programm fehlte bei der Convention nicht, während unseres Besuchs fand beispielsweise gerade der Cosplay-Wettbewerb stand. Leider war ich mal wieder zu faul, Fotos zu machen, aber es waren auf jeden Fall ein paar sehenswerte Kostüme dabei.

Mir ist aufgefallen, dass seitdem so viel Zeit ins Land gezogen ist, dass ich gar nicht mehr immer genau zuordnen kann, was ich eigentlich so von welcher Con mitgenommen habe - schließlich geht man ja eher selten mit leeren Händen von so einer Veranstaltung nach Hause. So musste ich auch ganz schön lange überlegen, bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass meine Ausbeute bei der Hiltruper Comic-und Mangaconvention wohl aus zwei Sachen bestand:

 

Mein kleiner Makoto aus Free!

Es handelt sich hierbei zunächst einmal um eine kleine Figur von Makoto aus Free! im Chibi Style, die ich einfach zu goldig fand. ♥ Dann ging noch eine Plüschgeldbörse in Form eines Shiba Inus in meinen Besitz über, die leider gerade nicht für ein Foto zur Verfügung steht. Wenn ich daran denke, hole ich das bei Gelegenheit noch nach. ;)

Lange Rede kurzer Sinn: die Comic-und Mangaconvention in Münster-Hiltrup ist für mich jederzeit einen Besuch wert. Gerade, wer mal ein paar neue Künstler entdecken möchte oder wem die großen Conventions einfach immer viel zu wuselig und überlaufen sind, sollte hier gerne mal einen Blick riskieren.


Montag, 26. August 2019

Man, ist das groß hier - Die Dokomi in Düsseldorf

Nachdem ich mich in diesem Jahr für das Annotopia und damit gleichzeitig gegen den Japantag entschieden hatte, freute es mich nur umso mehr, dass am 09. Juni noch ein anderes Event mit Japanbezug in Düsseldorf auf dem Plan stand: Es war wieder Zeit für die Dokomi!

Mittlerweile bin ich schon ein paar Jahre regelmäßig als Besucher dort unterwegs und finde es immer wieder beeindrucken, wie viel diese Convention jedes Jahr wächst. Die Bahnen Richtung Messegelände können die Massen an Besuchern mittlerweile kaum noch bewältigen und selbst, wenn man den Weg eigentlich nicht kennt, muss man sich nur noch in die Masse der Cosplayer einreihen und dem langsamen Zug Richtung Einlass folgen.

Meine Freundin und ich sind auch in diesem Jahr wieder unserer üblichen Planung treu geblieben und nicht direkt zum Einlass hingefahren. So konnten wir dann auch wieder einfach gemütlich ohne Wartezeit nach drinnen durchgehen und uns gleich ins Getümmel stürzen. Die Halle mit den Ständen der professionellen Händler, Verlage, Publisher etc. hebten wir uns dabei für den Schluss auf, denn zunächst einmal stand der für uns wichtigste Teil der Veranstaltung auf dem Plan: der ausgiebige Gang durch die Künstler-Allee! Dies war in diesem Jahr erneut so gewaltig, dass wir Stunden dort verbrachten in dem verzweifelten Versuch, irgendwie alles zu sehen. Aus den Problemen der letzten Jahren hatten wir auch gelernt und dieses Mal Stift und Papier mitgenommen, um uns die Stände zu markieren, an denen wir später möglicherweise noch etwas kaufen wollten. Ohne diese Technik hatte es sich in den vergangenen Jahren nämlich als verdammt schwierig erwiesen, die betreffenden Stände am Ende noch wiederzufinden. :D

Irgendwann rannte uns dann leider doch die Zeit davon. Einen Besuch in der Halle mit den Händlern bekamen wir noch hin, inklusive kleinem Fotoshooting vor der tollen Regenbogenwand, aber das Essen mussten wir tatsächlich ausfallen lassen. Auch für den tollen Bereich mit den Retro-Videospielen blieb nach den finalen Einkäufen lange nicht so viel Zeit übrig, wie wir gehofft hatten, obwohl wir immerhin so lange dort blieben, bis man uns förmlich rauskehrte. xD

Ich zumindest war am Ende des Tages wieder ziemlich erschlagen von all den bunten Eindrücken des Tages, aber gerade diese konstante Reizüberflutung gehört doch zu einer guten Convention dazu. Und nächstes Jahr, das haben wir uns vorgenommen, da kommen wir vielleicht zum ersten Mal an beiden Tagen zur Dokomi. Genug zu sehen gibt es ja auf jeden Fall!

Zum Abschluss hier natürlich noch meine Ausbeute des Tages:


Die lange Plüschkatze war wohl insgesamt einer der Verkaufsschlager der Convention, was aber auch kein Wunder ist, so süß und anschmiegsam, wie sie ist! ♥ Das ebenfalls unendlich niedliche Onigiri-Kissen stammt von moodrush, das Lesezeichen mit der kleinen Hintergrundkatze sowie der Hamster-Handyanhänger von Chosenvowels und das Violet Evergarden-Poster von Elwenz. Von wem nochmal gleich die Onigiri-Holzschachtel und die Häschen-Aktenmappe waren, finde ich hoffentlich auch ohne Visitenkarten so bald wie möglich heraus und trage es dann sofort hier nach (Hilfe erwünscht >.<).

Abschließend wollte ich mir übrigens noch einen Manga als Reiselektüre am Bahnhof kaufen und musste feststellen, dass die Fans den dortigen Buchladen mit seinem wirklich riesigen Manga-Angebot fast komplett leer gekauft hatten. Das war schon ein beeindruckender Anblick, auch wenn ich so natürlich am Ende doch nichts zu Lesen hatte. Im Gegensatz zum Japantag, an dem schon immer extra Mangatische aufgebaut werden, war der Laden auf den riesigen Ansturm während der Dokomi wohl nicht ganz vorbereitet gewesen. Irgendwas sagt mir, dass das nächstes Jahr vermutlich anders aussehen wird. :D

Freitag, 10. August 2018

Shopping auf der Dokomi - die Ausbeute

In diesem Jahr hieß es für mich: nach der Convention ist vor der Convention, denn nur eine Woche nach der Role Play Convention in Köln stand im ungleich schöneren (sorry, der musste sein!) Düsseldorf die Dokomi an.

Viele Besucher (und wir auch) schafften es an diesem Tag aber erstmal gar nicht aufs Messegelände, da es zunächst in den Gärten und Parks im Umkreis zur Jagd auf ein Shiny Glumanda ging, es war nämlich Pokémon Community Day. Erst nachdem dieses Ziel erfolgreich erreicht wurde, machten wir uns dann tatsächlich auf den Weg zur Dokomi.

Vor uns lag ein kunterbunter Shoppingtag, denn das ist es, was meine Freundin und ich in der Regel bei der Dokomi tun: stundenlang durch die mittlerweile riesengroße Zeichnermeile spazieren und die angebotenen Kunstwerke bestaunen. Natürlich statteten wir auch den größeren Händlern, Verlagen etc. einen Besuch ab, aber das Highlight dieser Convention ist und bleibt der Bereich der Zeichner. Darum darf an dieser Stelle natürlich auch eine kurze, stolze Präsentation der Ausbeute nicht fehlen:


Da hätten wir beispielsweise den absolut großartigen Rude Birds Kalender von The Art Of Hellebarde sowie ein niedliches Poster von Nao, außerdem noch zwei entzückende Minicomics mit den "Klitzekleinen Geschichten der Hintergrund-Katze" aus The Grown Up Game von Chosenvowels. Der Totoro-Sticker stammt von Ancher Art und der Tokyo Ghoul Button war ein Geschenk, das man sich beim Kauf des neuen Dokidoki-Magazins mitnehmen durfte. Beim Mousepad und dem Häschen-Button war ich mal wieder dumm und habe mir nicht gleich notiert, wo ich sie gekauft habe. Ich recherchiere gerade, um das noch herauszufinden und nachzutragen... Ich bin unverbesserlich und Hilfe ist natürlich sehr erwünscht. u_u

Der Katzen-Kuli sowie der Glasrandsitzer mit Viktor und Makkachin aus Yuri!!! On Ice stammen als Einziges aus der Halle mit den größeren Händlern.

Das war es dann auch schon. Für mich war der Besuch der Dokomi auch in diesem Jahr wieder sehr lohnenswert. Wer sich für die japanische Popkultur interssiert und Spaß daran hat, sich die verschiedensten Kunstwerke heimischer und auch von weiter angereister Künstler anzusehen, der ist auf dieser Convention bestens aufgehoben. Man findet hier wirklich die unterschiedlichsten Stile, sodass eigentlich jeder etwas für seinen Geschmack entdecken müsste. Viel schwieriger ist es da, am Ende zu entscheiden, welche der vielen tollen Dinge, die man während seines Besuchs gesehen hat, man mit nach Hause nehmen möchte. Ein Luxusproblem, mit dem man dann aber doch gerne lebt. ;)

Donnerstag, 9. August 2018

Ein Kessel Buntes: Die Role Play Convention 2018 in Köln

Ich muss es zugeben: als ich mich in diesem Jahr am Sonntag auf den Weg zur Role Play Convention nach Köln machte, war ich ein kleines bisschen quengelig, denn eigentlich hatte ich ja am Samstag fahren wollen, hatte Jan Hegenberg sehen wollen, hatte Tommy Krappweis bei seiner Lesung und dem Vortrag mit Rudi Simek besuchen wollen. Doof nur, dass ich Samstag dann zu einem Geburtstag eingeladen wurde. [Nur fürs Protokoll: es war eine schöne Feier, aber wenn etwas meinen Veranstaltungskalender durcheinanderbringt werd ich leicht etwas...weinerlich ^^]. Nun musste ich also mit dem Sonntag auskommen, an dem es für mich deutlich weniger interessante Programmpunkte gab, und dann regnete es auch noch. So weit, so doof.

Das Bühnenprogramm draußen ließ ich also wetterbedingt größtenteils links liegen, was sehr schade war. Nur für den Auftritt von Tommy Krappweis stellte ich mich dann doch tapfer in den Regen, was ich auch nicht bereut habe, schon alleine für das großartige "Ein echter wahrer Held" (auch wenn ich mich nicht zum Publikumschor auf die Bühne getraut habe...) und die sympathischen Ansagen. Und na gut, ich gebe es zu, auch bei "Tanzt das Brot" kommt immer wieder Freude auf. ;)

Tommy Krappweis live, wetterbedingt dieses Jahr leider nur als schlechtes Handybild... ^^

Aber auch drinnen ließ es sich problemlos aushalten, schließlich gab es allerhand zu sehen. So landete ich in einer Lesung von Bernhard Hennen aus seinem Buch "Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte". Dieses hatte ich da zwar schon längst gelesen, aber spannend war es trotzdem, gab Herr Hennen doch die eine oder andere interessante Story aus seinem Leben sowie Ausblicke auf die Fortsetzung seiner Arbeit zum Besten.

Ebenfalls einen Besuch wert war die Ausstellung mit Star Wars Modellen. Die Modelle waren wirklich unheimlich detailgetreu und schön! So war meine Laune an diesem Tag dann zum Glück auch recht bald gerettet und mein RPC-Besuch wurde auch in diesem Jahr ein voller Erfolg, der Ich-wollte-doch-aber-Samstag-kommen-Quengelei zum Trotz.

Star Wars Modell-Ausstellung

So eine Convention wäre aber natürlich unvollständig, würde man sie am Ende nicht ärmer verlassen als man hingekommen ist. Meine finanziellen Möglichkeiten waren mal wieder stark eingeschränkt, aber ein paar Kleinigkeiten hab ich doch mitgebracht:

Kleine aber feine Ausbeute des Besuchs

Das "Cat Lady" Spiel ist eine Neuheit von Pegasus Spiele, das kleine Häschen erweitert mal wieder meine Amuse-Plüschtier-Sammlung. Die Postkarten stammen von Maginarium aus Polen und kamen meiner aktuellen Yuri!!! On Ice-Obsession sehr entgegen. Zu meinem Entsetzen hat dann gleich die erste Person, der ich meine Einkäufe zeigte (meine Mutter) den Witz der dritten Postkarte (OMG It's R2D2!) nicht verstanden... :D 

Abschließend kann ich sagen: Auch dieses Jahr hat es mir auf der RPC wieder unheimlich gut gefallen. Die Convention hebt sich positiv von anderen Veranstaltungen ab, weil sie Wert darauf legt,  eine so große Bandbreite verschiedener Themen - und Interessenbereiche abzudecken. Das kommt mir, die sich sowohl für die Mittelalterszene, Mangas und Animes als auch Fantasy interessiert, beispielsweise sehr entgegen. Außerdem gibt es immer ein spannendes Programm mit Konzerten, Lesungen, Vorträgen usw., was mich eigentlich jedes Mal anspricht. Auch im nächsten Jahr komme ich gerne wieder!

Dienstag, 15. Mai 2018

Japan zu Gast in Münster - Rundgang über die erste EpicCon

Im Februar gab es mal wieder eine neue Convention zu entdecken. Das für mich bisher immer eher veranstaltungsarme Münster wartet in 2018 nämlich gleich mit zwei neuen Conventions in der Halle Münsterland auf. Die erste davon, die EpicCon, fand am 03. und 04. Februar statt.

Tickets wurden wie gewohnt bereits im Vorfeld gesichert und waren dank eines Rabattflyers, der uns im Dezember bei der German Comic Con in Dortmund zugesteckt wurde, sogar noch günstiger als ohnehin schon. Da kommt natürlich Freude auf, denn so bleibt mehr Geld zum Vor-Ort-Ausgeben! ;)

Beim Einlass hatte es am Samstag wohl die eine oder andere Komplikation gegeben, am Sonntag schien man aber nachgebessert zu haben. Als wir (jedoch nicht gleich zur Eröffnung, man hat ja Erfahrung...) an der Halle eintrafen, mussten wir nicht lange warten, obwohl jeder Besucher eine Taschenkontrolle über sich ergehen lassen musste.

Drinnen bot sich uns das typische bunte Convention-Bild. Dass die EpicCon einen Schwerpunkt auf Japan und seiner Popkultur hat, wurde aus den Ständen der Händler und Zeichner und anderen Künstler deutlich. Es gab alles, was das Manga-Fanherz begehrt, aber auch einige Stände mit eher traditionellen japanischen Artikeln wie Geschirr. Auf einer Bühne in der Halle mit den Händlern gab es auch Darbietungen mit japanischer Musik und Tanz.

Doch auch Besucher, die sich nicht so für Japan erwärmen können, kamen auf ihre Kosten. Auch Zeichner aus anderen Genres hatten ihre Stände auf der Con aufgeschlagen und einige Stände bedienten diverse populäre Fandom-Bereiche. Und obwohl es insgesamt wirklich nicht wenige Stände gab, wäre bei einer Folgeveranstaltung tatsächlich noch Luft nach oben: Im Vergleich zu anderen Conventions hatte man zwischen den Reihen mit Ständen doch noch einiges an Platz!

Wir verbrachten an diesem Tag neben dem Einkaufsbummel bei den Ständen einige Zeit mit Spielen: Es gab Brett - und Geschicklichkeitsspiele auszuprobieren, ein riesengroßes Schaumgummi-Vier-Gewinnt sowie - riesige Begeisterung unsererseits - alte Videospiele. So zog bestimmt wieder eine Stunde ins Land, während wir uns bei Mario Kart Double Dash hitzige Duelle lieferten. Nur echt am Röhrenbildschirm, versteht sich. Gut waren wir zwar zu unserem Entsetzen nicht, aber wir hatten richtig Spaß!

Zufällig gerieten wir dann in einen lustigen Auftritt des lokalen Comic Planets. Die schmissen einfach mal großzügig Geschenke in die Menge. Hunderte Tütchen mit Yu Gi Oh!-Stickern, Sammelkarten-Booster, Gummibärchen, aber auch DVDs. Das war wie Karneval, nur deutlich cooler. :D

Am Ende des Tages waren wir dann mal wieder ziemlich platt. Zum Abschluss noch flott meine Ausbeute von diesem Tag:



Die Katzen-Handytasche stammt von Reflektierend, klein daneben ist ein Glöckchen-Anhänger in Hasenform. An meiner Tür neu hinzugekommen ist das coole Poster mit der Gasmasken-Ente von Kibori Art. Und sehr spontan und heftig verliebt habe ich mich in das Katzen-Toastbrot von Yppy.

Mittwoch, 30. August 2017

Winzig kleiner Dokomi-Nachbericht + Tagesausbeute

Dieses Jahr zog es mich an Pfingsten wieder für einen Tag nach Düsseldorf auf die Dokomi. Den geplanten Besuch beim Japantag hatte ich abblasen müssen, da die liebe deutsche Bahn meinte, es sei ein guter Tag, den Bahnverkehr zwischen meiner Stadt und Düsseldorf einzustellen. Stundenlang, wegen einer ominösen Störung, deren genaue Natur ich bis heute nicht ergründen konnte. Danke nochmal dafür... Aber zurück zur Dokomi: zwar hatte ich im Vorfeld gelesen, dass das Gelände in diesem Jahr vergrößert werden sollte - mit den Ausmaßen, die mich dann vor Ort erwarteten, hätte ich jedoch niemals gerechnet! Besonders die Zeichnermeile, mein Lieblingsteil der Dokomi, war zu gigantischer Größe herangewachsen. Hunderte Künstler präsentierten ihre Werke, und ich verbrachte wirklich fast den ganzen Tag nur in dieser einen Halle, um mir jeden Stand einmal ansehen zu können. Die Taktik "Erst schauen, später Kaufen" funktionierte da dann allerdings nicht mehr so gut - das eine oder andere, was mir beim Rundgang aufgefallen war, fand ich danach leider niemals wieder T_T 

Trotzdem brachte ich von meinem Besuch natürlich das eine oder andere gute Stück mit, und diese Ausbeute möchte ich euch nun an dieser Stelle noch kurz präsentieren:


Legen wir am besten mit der Ausbeute von der Zeichnermeile los. 
  • Die zwei Star Wars Postkarten stammen von Ars Fantasio. Beide geniale Motive hätte es auch als Poster gegeben, aber mir geht leider so langsam der Platz an den Wänden aus, zumal an diesem Tag (siehe nächstes Bild) schon neue Poster dazugekommen waren. :D
  • Die kleine Katzen-Wundertüte stammt von Nowakis und enthielt jede Menge supersüßen Cat Content ♥
  • Die KaKAO-Karte mit der Katze im Mond habe ich bei einem Spiel am Stand von Trahho gewonnen
  • Die Postkarte mit Reh und Hase im Schnee stammt von Erdbeerfröschchen
  • Der Entenfamilien-Block wurde entworfen von Melanie Stoll 

 

Weiter geht es mit den erstandenen Postern:
  • Das Katzen-Eiscreme-Poster stammt aus der Feder von Zwiebelprinz
  • Der Fuchs mit einem Zitat aus dem Kleinen Prinzen kommt von Jennaris
  • Die Rotkehlchen unter dem Pilz stammen wieder von Erdbeerfröschchen, deren Bilder es mir an diesem Tag wirklich angetan hatten ♥
 Natürlich konnte ich meine Fingerchen aber auch nicht ganz von einigen Sachen abseits der Zeichnermeile lassen:

Pokémon-Ramune!

Kleine Schüsselchen im Katzen und Kaninchen-Design, auch von innen absolut entzückend designed ♥

Totoro-Federmäppchen und Mappe sowie Notizbüchlein von Molang

Häschen-Anhänger. Weil einfach niedlich und so 

Für mich war es in jedem Fall ein sehr gelungener Tag auf der Dokomi. Es war eine ziemliche Reizüberflutung und am Ende war ich auch echt platt, aber dafür habe ich unheimlich tolle neue Künstler entdecken dürfen und meinen Hausstand um einige schöne neue Dinge erweitern können. Hoffentlich kann ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei sein!



Montag, 30. Mai 2016

Zwischen Tradition und Popkultur - Der Japantag 2016 in Düsseldorf

Seit über zehn Jahren ist der Japantag für mich ein Datum, das ich mir ganz dick im Kalender anstreiche. So war ich auch in diesem Jahr glücklich, wieder einmal hinfahren zu können. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, als ich eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn aus dem Zug in Düsseldorf sprang und ich reihte mich in die riesige, bunte Völkerwanderung mit ein, die sich zu Fuß auf den Weg zur Rheinuferpromenade machte. Bei diesen Menschenmassen dauerte der nicht einmal zwei Kilometer lange Weg freilich etwas länger, aber dennoch erreichte ich das Veranstaltungsgelände kurz nach Beginn und stürzte mich sogleich ins Getümmel. 

Zunächst einmal galt es, an den Ständen entlangzubummeln. Jedem, der den Japantag besucht, würde ich übrigens ebenfalls empfehlen, das Ständeschauen nicht auf den Nachmittag zu verschieben. Es wird nicht leerer bei dieser Veranstaltung und am Anfang hat man noch halbwegs Chancen, das Ganze in einem annährend entspannten Zustand zu bewältigen. ;)

Da der Japantag ein beliebter Anlaufpunkt für Mangafans ist, gab es natürlich viel in dieser Richtung zu sehen. Mein Favorit waren da natürlich wieder die Stände mit all den superniedlichen Plüschtieren. Beim Anblick der riesigen Amuse-Hamster dachte ich wieder mal bei mir: Eines Tages... :D


Auch Künstler und Mangaka waren auf der Veranstaltung anzutreffen, darunter Midori Harada, die am Stand der Kinderhilfsorganisation Friedensdorf International ihr zuckersüßes Bilderbuch "A Fluffy Polar Bear" präsentierte. Zu diesem gibt es einen Film bei Youtube, den ich euch nicht vorenthalten will:


Doch natürlich wurde nicht nur Mangamerchandising angeboten, sondern es gab auch ganz viel Traditionelles zu bestaunen - Kimonos mit allem Zubehör zum Beispiel, japanische Windspiele, die beliebten Daruma-Glücksbringer und noch vieles mehr. 


Wer lieber selber tätig werden wollte anstatt nur zu Schauen, für den fand sich auch wieder ein reichhaltiges Angebot. Japanisch-Schnupperkurse wurden angeboten, man konnte das japanische Go-Spiel ausprobieren oder sich im Origami-Falten üben. 


Auf dem Burgplatz stand wie in jedem Jahr die große Bühne, auf der es einiges an Programm gab. Ich schaute mir die ersten beiden Programmpunkte nach der Eröffnung an, nämlich den Auftritt der dienstältesten deutschen Taiko-Trommelgruppe Tentekko sowie die extrem süße Tanzvorführung der Kinder aus dem japanischen Kindergarten in Düsseldorf.
Zweisprachige Moderation auf der großen Bühne 
Leider habe ich nach dem diesjährigen Japantag viel Schlechtes über die Veranstaltung gehört. Viele "Normalos" haben sich beschwert, die Veranstaltung sei zu voll gewesen und ihren Frust dann auf wirklich inakzeptable Weise in Form eines Shitstorms an der Manga - und insbesondere auch der Cosplaycommunity ausgelassen. Dieser ging stellenweise weit unter die Gürtellinie und kehrte dabei einmal wieder das hässlichste aller deutschen Gesichter nach außen. So etwas ist traurig, schließlich ist der Japantag doch ein fröhliches Fest, bei dem alle Spaß haben wollen - und das bisher auch immer konnten. Auch bei Japantagen, die genauso gut besucht waren wie der Diesjährige. Woher also kommt plötzlich dieser Hass?
Nur meine persönliche Meinung, aber bedauerlicherweise scheint mir die Auseinandersetzung symptomatisch für die aktuelle Stimmung in der Gesellschaft, in der die Toleranzgrenze für alles irgendwie Andere oder Fremde/Fremdartige rapide gesunken ist während der Aggressionspegel steil nach oben gewandert ist. Eine bedenkliche Entwicklung, die sich so hoffentlich nicht weiter fortsetzen wird.

Ich jedenfalls komme gerne im kommenden Jahr wieder und freue mich auf einen friedlichen und bunten Tag auf dem Japantag in Düsseldorf!

Dienstag, 3. Mai 2016

Alles so schön bunt hier! Unterwegs auf der Dokomi in Düsseldorf

Letzten Samstag war es endlich so weit: nach langer und langweiliger Durststrecke stand endlich wieder eine spannende Veranstaltung bevor. Es ging für mich zum zweiten Mal zur Dokomi nach Düsseldorf. 

Seit meinem letzten Beusch 2014 (Bericht hier) war die Messe beträchtlich gewachsen, eine riesige Halle für Händler erweiterte die Fläche der Convention. Eben diese Halle und ganz besonders auch die von mir heiß und inig geliebte Zeichneralle waren es dann auch, in denen meine Freundin und ich den Großteil des Tages zubrachten. Und es war wirklich unglaublich zu sehen, wie schnell die Zeit vergehen kann, wenn es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gibt! Als wir das Gefühl hatten, halbwegs alles in der großen Halle und auf der Zeichnerallee angemessen ausgiebig betrachtet zu haben, waren fast sieben Stunden vergangen. Abschließend gönnten wir uns noch ein paar ruhige Minuten in einer Ecke auf dem Fußboden sitzend und beobachteten die vorbeikommenden Cosplayer, dann fühlten wir uns aber auch wirklich reif, die Convention zu verlassen. Meine Hochachtung an alle, die wie wir nur einen Tag da waren und auch noch einige der zahlreichen angebotenen Programmpunkte wie Workshops oder Lasertag in ihren Zeitplan integriert bekamen! :D

Es hätte an diesem Tag sicher auch einiges zu fotografieren gegeben, und ich habe auch brav meine Kamera mit mir durch die Gegend getragen - aber das Fotografieren selbst habe ich irgendwie vollkommen vergessen. Dafür habe ich nun im Nachhinein wenigstens die reichliche Ausbeute dieses coolen Tages abgelichtet, die es - wie ich finde - wahrhaft wert ist, hier präsentiert zu werden. 

Im Ganzen sah das dann so aus:


Bei Tokyopop und Kazé gab es einiges an tollem Werbematerial wie Postkarten oder Poster, darunter das wie ich finde wunderschöne Hiyokoi-Poster. Das Poster zur German Comic Con bekam man, wenn man am Glücksrad drehte. Auch eine neue Ausgabe Toxic Sushi mit sehr schickem Tokyo Ghoul Cover brachte ich mit nach Hause. Und endlich einmal wieder eine Packung Erdbeer Pocky! ♥ 

Für den Rest lohnt es sich, ins Detail zu gehen. Beginnen wir mit meinem einzigen Kauf in der großen Halle (ich habe mich sehr zusammengerissen :P ):


Der Stand von MostCutest.nl war einfach wunderbar. Viele, viele superniedliche Kleinigkeiten - da fiel die Entscheidung gar nicht so leicht! :D Im Endeffekt entschied ich mich für die knuffige Plüsch-Erbsenschote (mit Reißverschluss! Einfach. Zu. Gut! xD) und die Sticky Notes in Quietscheentchenform. ♥

In der Zeichnerallee fiel die Entscheidung dann noch schwerer. So viele unglaublich kreative und talentierte Zeichner - und so wenig Geld! ^^''

Ich hatte mir vorgenommen, dieses Mal vielleicht doch bei der einen oder anderen Tombola teilzunehmen, die von vielen Zeichnern und Zeichnerinnen angeboten werden. Das habe ich dann auch zweimal gemacht, und zwar bei Steffanie Rainbow (KaKAO-Karte) und bei Zadzenea (2 Sticker und 1 Button):


Auch so eine coole Wundertüte wollte ich unbedingt einmal haben, und da wurde ich bei Chosenvowels anhand einer Meeries-Wundetrasche fündig. Der genaue Inhalt bleibt hier mal geheim, man will ja niemandem die Überraschung verderben. Aber sagen wir mal so: ich habe es nicht bereut. :)


Einige der Aussteller auf der Zeichnerallee kamen in diesem Jahr von ziemlich weit her. Darunter ganz sicher die Kanadierin Brownrabbits, bei der ich dieses niedliche Mini-Poster erstanden habe:


Mit der Lösung mit diesem Rahmen bin ich noch nicht so ganz zufrieden, aber bis ich einen passenden gefunden habe, muss es wohl erstmal so gehen...

Und dann war da noch mein Wunsch, irgendetwas zum Thema Tokyo Ghoul mit nach Hause zu nehmen, weil ich Manga und Anime momentan so sehr liebe. Und eigentlich war ich mir ganz sicher, dass es sich um irgendetwas handeln sollte, das Toka zeigt. Das blieb auch so, bis ich dieses Poster von Uta von Sho Biyunko entdeckte. Da war es um mich geschehen. Jetzt hängt es da neben meinem Bett und ich starre es die ganze Zeit begeistert an. Tja, so kann es gehen. :D


Zu guter Letzt habe ich dann noch meine eigene Blödheit unter Beweis gestellt. Es gab da diesen einen tollen Stand mit so vielen tollen Sachen, dass ich gleich mehrere gekauft habe. Diese hier, um genau zu sein:

Wieder zu Hause, musste ich dann feststellen: ich habe keine Ahnung, von wem diese Sachen stammen. Keinen Namen, keine Visitenkarte, nichts. Ich habe gesucht und gesucht, es aber nicht mehr herausbekommen. Kann mir da möglicherweise jemand helfen? T_T

Edit: Es hat mich so gewurmt, dass ich nochmal gesucht habe, und schließlich hat sich doch noch bewahrheitet, was der Volksmund sagt: Wer suchet, der findet. Die Sachen stammen von Schnee. Ich freu mich echt, dass ich den Namen nun schließlich doch noch gefunden hab. Wie konnte ich nur so schusselig sein? >.<

Nun, das war jedenfalls meine Ausbeute der diesjährigen Dokomi. Und nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ich mehr Geld mitgenommen hätte, schließlich gab es noch so unheimlich viele andere, tolle Sachen. Ich hoffe wirklich, ich kann nächstes Jahr wieder hin gehen! :D

Sonntag, 31. Mai 2015

Bunte Menschenmassen im Regen - Der Japantag 2015

Gestern war er endlich da, der lang herbeigesehnte Japantag in Düsseldorf. Nachdem ich es in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht hingeschafft hatte, war die Freude umso größer als sich ankündigte, dass es dieses Jahr endlich einmal wieder klappen sollte.

Gegen 10 Uhr machte ich mich mit meiner Familie (ja, Japantag ist bei mir in aller Regel ein schöner Familienausflug) auf den Weg. Beginn war zwar erst um 12, aber als erfahrener Besucher fährt man - besonders mit dem Auto - ausreichend zeitig. Gegen 11 Uhr erreichten wir Düsseldorf, bekamen problemlos einen Parkplatz in unserem Wunschparkhaus und konnten uns gleich ins Getümmel stürzen.

Und wahrlich, ein Getümmel gab es schon um diese Zeit. Die Stände waren zwar noch geschlossen, doch es waren schon genug Cosplayer zum bewundern da. Im Nachhinein bereue ich, dass ich nicht zu diesem Zeitpunkt ein paar Fotos von ihnen machte, denn später sollte ich leider nicht mehr dazu kommen.

Die Zeit bis zum Beginn musste nun natürlich irgendwie rumgebracht werden, also ging es erst einmal zum Anime Castle. In dem kunterbunten Laden hatte die deutsche Mangaka Daniela Winkler (aka FuXx, aka Horrorkissen) ihren Stand aufgeschlagen - die perfekte Chance, endlich Band 3 ihres "Grablicht" Mangas zu erstehen! <3
In dem Laden sah ich auch das Alpacasso meiner Träume - und ließ es stehen mit dem Gedanken, später noch einmal wiederzukommen und es dann, wenn das Geld am Ende noch reichen sollte, zu kaufen. Bööööser Fehler. Im Endeffekt habe ich gestern Abend zu Hause über eine Stunde am PC damit zugebracht, das Ding irgendwo online wieder aufzutreiben und bin schließlich in Großbritannien fündig geworden. Warum auch einfach, wenn es doch umständlich und kompliziert geht? xD

Im Anschluss war noch Zeit für einen Rundgang in der schönen Düsseldorfer Altstadt. Den ersten Regenguss des Tages verbrachten wir in einem der zahllosen Straßencafés bei einer Cola (und im Falle meines Vaters einem Altbier), den zweiten auf der Terasse eines Eiscafés. Dann standen noch der obligatorische Besuch auf dem Markt, im Senfladen und beim Bärentreff an, bevor es gegen 12:30 Uhr zurück zur Rheinpromenade und dem Japantag ging.

Mittlerweile war es so voll geworden, dass man auf die beliebtesten Ständen nur noch mit Geduld und Drängelei überhaupt einen Blick werfen konnte. Ein paar Mal kämpfte ich mich nach vorne durch, aber die Lust, mich irgendwo anzustellen um etwas von den teilweise wunderschönen Dingen, die es zu sehen gab, zu kaufen, hatte ich nicht. Hier einfach mal ein paar Impressionen, was es so zu sehen gab:


 Japanische Windspiele

Soooo viele Glückskatzen!

Traditionell und kawaii schließt sich nicht immer aus.

Leider hatte sich das Wetter an diesem Tag mal wieder gegen die Besucher verschworen. Der Regen wurde stärker und alle, die noch einen Platz fanden, stellten sich an den Verkaufs - und Infoständen unter. Noch irgendetwas zu sehen, war ein Ding der Unmöglichkeit. In kürzester Zeit waren wir durch bis auf die Haut und kalt geworden war es auch. Als der Regen noch einmal kurz aufhörte, kämpften wir uns bis zur Fressmeile durch, denn auch zu Essen und zu Trinken gibt es auf dem Japantag immer einiges Tolles:


 Köstliche Onigiris!

Zum Essen besorgte ich mir zwei Onigiris, also Reisbällchen. Eines war mit Lachs gefüllt, das andere mit Hähnchen-Teriyaki. Beide waren absolut köstlich!

Beim Trinken kam ich an dieser niedlich-bunten Flasche nicht vorbei:



 Heidelbeer-Ramune

Ramune mit Heidelbeer-Aroma. Schmeckte für mich zwar eher nach Mäusespeck als nach Frucht, aber lecker war es trotzdem. Faszinierend war auch die Flasche, deren Prinzip zu verstehen mich eine ganze Weile kostete. Im Flaschenhals befindet sich nämlich eine kleine gläserne Murmel, die erst einmal mit dem mitgelieferten Stopfen in die Flasche gedrückt werden muss. Durch die Form der Flasche bleibt die Murmel dann im oberen Bereich der Flasche und klimpert dort beim Trinken fröhlich vor sich hin. :D

Früher als erhofft traten wir dann den Rückzug nach Hause an. Das Wetter wollte einfach nicht besser werden und durch die sich an den Ständen unterstellenden hatte man leider eh keine Chance mehr, sich noch irgendwas richtig anzuschauen. Vom Programm haben wir so dieses Jahr eigentlich gar nichts mitbekommen, obwohl ich so gerne eine der Taiko-Vorführungen gesehen hätte.

Gegen Abend, als wir schon längst wieder zu Hause waren, wurde das Wetter zum Glück wohl wieder etwas gnädiger. Alles andere wäre auch ein Jammer gewesen für den alljährlichen Abschluss der Veranstaltung, das große japanische Feuerwerk. Das diesjährige Motto war "Die Kunst der Mode" und konnte für alle Daheimgebliebenen und Früher-gegangenen wie schon seit Jahren im WDR live bewundert werden. Selbst vor dem Fernseher versetzte es einen in Begeisterung zu sehen, wie Blumen, Smileys, Herzen und der abschließende große Goldregen das Rheinufer erhellten!

Und damit war er dann auch schon wieder vorbei, der Japantag. Insgesamt war es für mich ein schöner Ausflug, auch wenn ich mich wieder einmal zehn Jahre zurückgesehnt habe, als der Japantag noch nicht ganz so bekannt und überlaufen war. Wer heute dorthin fährt, sollte nämlich definitiv Engelsgeduld, Drängelskills erster Klasse und Furchtlosigkeit im Angesicht von wirklich großen Menschenmassen mitbringen. Ich komm trotzdem wieder. Hoffentlich schon nächstes Jahr. :D

Sonntag, 12. Oktober 2014

Eine kleine Bastelei: Filz-Onigiri

Von Zeit zu Zeit überkommt mich immer mal wieder die Lust zum Basteln. In letzter Zeit hat es mir besonders Bastelfilz als Material angetan, woraus vor einer Weile ein selbstgenähtes, kleines Plüschtier geworden ist. Dieses möchte ich euch gerne einmal vorstellen:

 Voilà, mein eigenes Kuschel-Onigiri :D Dieses kleine Reisbällchen entstand in Folge meines diesjährigen Dokomi-Besuches. Es ist nicht perfekt geworden (z.B. ist das Nori-Blatt nicht ganz in der Mitte gelandet ^^), aber ich mag es trotzdem sehr gerne. 
Es ist handgenäht und alles, was ich dafür benötigt habe war Bastelfilz in verschiedenen Farben, Garn und Watte für die Füllung.

Das Onigiri lebt nun mit meinen zahlreichen *hüstel* anderen Plüschtieren auf meinem Bett und wurde auch schon von meinem Kater begeistert angeschmust :)

Montag, 16. Juni 2014

Wieder unterwegs: Dokomi 2014

So, wieder einmal bin ich eine ganze Weile nicht zum bloggen gekommen, und natürlich ist in der Zeit einiges passiert. So war ich zum Beispiel letzte Woche Samstag auf der Dokomi in Düsseldorf unterwegs.

Für alle, die sich jetzt fragen: Was soll denn das sein? Die Dokomi ist eine Manga/Anime Convention. Und obwohl ich schon seit weit über zehn Jahren Mangafan bin, war es für mich die erste Con zu dem Thema, die ich besucht habe.

Stattgefunden hat das Ganze in der Kongresshalle in Düsseldorf. Als wir den Veranstaltungsort erreichten, herrschte dort schon ein sehr reges Getümmel, und das Wetter war ja auch bestens. Man könnte fast behaupten, dass es vielleicht möglicherwiese sogar ein winzig kleines bisschen zu warm gewesen sein könnte ;) Aber egal.

Zunächst stürzten wir uns auf die Verkaufsstände und schauten uns an, was so angeboten wurde. Schon alleine das versetzte mich regelmäßig in Verzückungszustände. So unglaublich viele niedliche Plüschis, tolle Sammelfiguren, Handyanhänger und noch vieles mehr - wie ich mir gewünscht habe, dass meine finanziellen Mittel nicht ganz so bescheiden gewesen wären :D


Als nächstes galt es dann, einen Ausflug auf die Zeichnerallee zu machen. Unglaublich, was es da alles zu bestaunen gab. So viele talentierte Künstler, man hätte gerne bei allen etwas mitgenommen. Zu einem späteren Zeitpunkt haben wir uns diesen Wunsch sogar zu einem gewissen Grad erfüllen können, in dem wir bei den meisten Ständen Visitenkarten mitgenommen haben - viele von diesen waren schon in sich kleine Kunstwerke.

Irgendwann kamen wir dann nicht mehr umhin zu erkennen, dass die Hitze und das Gedränge in der Halle anstrengend wurde und haben eine Mittagspause in den angrenzenden Gärten eingelegt. Das war nicht nur entspannend sondern entpuppte sich auch schnell als gute Möglichkeit, sich die vorhandenen Cosplayer anzuschauen, von denen viele hier im Rahmen von Shootings unterwegs waren. Erfreut habe ich festgestellt, dass einige Leute Charas aus einer meiner derzeitigen Lieblingsserien Soul Eater dargestellt haben.

Irgendwann begaben wir uns dann aber wieder nach drinnen. Es wurde Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen und sich zu entscheiden, welche Andenken an den schönen Tag mitgenommen werden sollten. So fiel die Ausbeute bei mir aus:


Den Manga und die Postkarte habe ich in der Tombola am Stand der Zeichnerin gewonnen - was Gewinnspiele anging hatte ich riesiges Glück an diesem Tag ♥ Der Manga ist auch echt interessant, hab ihn natürlich längst gelesen. Vielleicht stell ich ihn hier demnächst mal in Form einer Rezension vor. :)

Dann haben wir da noch eine kleine, kleine Nemu Neko (irgendwann möchte ich auch noch eine gaaaaanz große haben °___°), einen Handyanhänger von Chi der Katze und ein Glöckchen in Form eines Katzenkopfes.

Die zwei Buttons kommen vom Stand von Daniela Winkler/Fuxx/Horrorkissen oder unter welchem Namen ihr sie auch kennen mögt und stammen aus ihrem tollen tollen Manga "Grablicht".

Auf der Brosche vorne links seht ihr das extremst süße Bunneh von Re-belle.

Die Hiragana- und Katakana-Postkarten helfen beim Japanischlernen und stammen von Kira Kira Doodles.

Der Onigiri-Handyanhänger auf der rechten Seite ist ein handgemachtes Unikat und stammt von iroiro.

Man kann bei so einer Ausbeute wohl mit Fug und Recht behaupten, dass der Ausflug zur Dokomi ein voller Erfolg war! :)