Dienstag, 3. März 2020

Von Kissenschlachten und verschwundenen Autoschlüsseln - Der Freitag auf dem Castlefest

Bestens ausgeschlafen machten wir uns am Freitag gegen Mittag wieder auf den Weg zum Veranstaltungsgelände. Der erste volle Castlefest-Tag stand an, und es standen so einige tolle Programmpunkte an!

Pyjama Party mit La Horde

Los ging es für uns um kurz nach 12 mit der mittlerweile schon fast traditionellen Pyjama Party von La Horde, die auch dieses Mal wieder ein großer Spaß wurde - Kissenschlacht und ausufernde Macarena-Tänze inklusive. In diesem Jahr hatten sich die Musiker von La Horde sogar eigene "Good Morning, Castlefest!"-T-Shirts drucken lassen, und wie immer verbreiteten sie mit ihrer manchmal augenzwinkernden Musik und den unterhaltsamen Ansagen gute Stimmung und sorgten für einen gelungenen musikalischen Auftakt des Tages.

Der Wickerman

Im Anschluss wurde es dann erstmal Zeit für einen kompletten Rundgang über das Gelände sowie natürlich für einen Besuch beim Wickerman, um unsere Opfer darzubringen. Der Wicker kam 2019 als majestätischer Wolf daher, der einerseits für individuelle Stärke, andererseits aber auch für die Bedeutung der Gruppe stand. Ganz davon abgesehen, dass Wölfe zu meinen Lieblingstieren gehören, war auch mein Opfer in diesem Jahr ein für mich persönlich sehr bedeutsames, weswegen mir dieser Wickerman wohl noch lange in besonderer Erinnerung bleiben wird...

Monique von Cesair

Den Nachmittag über ließen wir uns dann mal hierhin, mal dorthin treiben. Wir statteten dem Pagan Folk Panel mit unter anderem Waldkauz einen kurzen Besuch ab, wechselten dann aber zur Forest Stage, um noch ein wenig das Konzert von Cesair zu genießen. 

Christopher & Maria von u.a. Euzen im Q&A-Panel

Danach ging es zurück zur Castlefest Academy mit dem unterhaltsamen Q&A mit Maria und Christopher von Songleikr, Euzen und Heilung, bei dem sich ulkigerweise auch Gitarrist Harald bei den Fragenden einreihte, um nach dem Verbleib der Autoschlüssel zu fragen. Im Anschluss blieb noch Zeit zum Essen sowie für einen Besuch bei The Sidh, welche die Forest Stage einmal wieder von vorne bis hinten zum Tanzen brachten.

Hein von Shireen

Als es langsam dunkel wurde, stand dann das erste von zwei tollen und von mir heiß erwarteten Konzerten an. Auf der gemütlich gelegenen Meadow Stage gaben sich Shireen die Ehre und lieferten einen wirklich beeindruckenden Auftritt ab. Die ohnehin schon beeindruckenden Songs von "Matriarch", dem ersten und bisher einzigen Album des Band, entfalten live tatsächlich noch einmal eine ganz andere Dynamik und Intensität - ein Bühnenerlebnis, welches man sich nicht entgehenlassen sollte! Umso bedauerlicher, dass wir nicht ganz bis zum Ende bleiben konnten, weil wir in dem Dilemma steckten, auch beim letzten Konzert des Abends gerne noch einen guten Platz zu ergattern.

Euzen rocken die Forest Stage

So machten wir uns zu den letzten Tönen von Shireen auf den doch recht langen Weg zur Forest Stage, wo wir pünktlich für den Beginn des letzten Konzerts des Tages eintrafen. Auf der Bühne standen Euzen, deren Auftritt ebenso wie die Lichtshow mal wieder eine totale Wucht war! Sängerin Maria, diesmal im militärisch angehauchten Outfit, schafft es einfach wie keine Zweite, die Aufmerksamkeit des Publikums zu fesseln - ihre Stimmgewalt und Bühnenpräsenz waren auch bei disem Konzert wieder beeindruckend. 

So ging dann auch dieser erste Festivaltag gefühlt viel zu schnell zu Neige und mit dem Samstag stand schon der wohl wichtigste und am besten besuchte Tag des Castlefests vor der Tür. Doch davon natürlich mehr im nächsten Post...

Dienstag, 4. Februar 2020

Hurra, na endlich: Das Castlefest Opening Concert

Der von mir wohl am heißesten erwartete Tag des vergangenen Jahres war der 1. August, denn da ging es wie schon in den sieben Jahren davor ins Niederländische Lisse zum Castlefest. Wie üblich machten wir uns gegen Mittag auf den Weg und erreichten am frühen Nachmittag unsere neue Unterkunft. Nach all den Jahren hatten wir uns in diesem Jahr nämlich nach einer neuen Bleibe umsehen müssen - eine Veränderung, auf die ich gut und gerne hätte verzichten können. Zum Glück erwies sich unsere neue Herberge aber als durchaus angenehm, die Besitzer waren ebenfalls sehr freundlich und das Meer war von hier aus sogar zu Fuß zu erreichen. Fazit: wir kommen im nächsten Jahr wieder! :P

Doch nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, machten wir uns natürlich erst einmal auf den Weg zum Festivalgelände, wo an diesem Tag das Opening Concert stattfand. Auch wenn das Line-Up uns am Donnerstag nicht so sehr ansprach, ließen wir uns diesen ersten Besuch natürlich nicht entgehen. Schon allein, weil man an diesem Tag noch ziemlich entspannt an seine Festivalbändchen und Verzehrmünzen kommt. :D 

Entspannung unter bunten Wimpeln

Wir deckten uns also mit allem Nötigen ein, besorgten uns etwas leckeres zu Essen und unternahmen einen ersten Rundgang über das Gelände. Am Donnerstag ist zwar noch nicht das ganze Areal geöffnet, doch es gibt auch an diesem Tag schon immer einiges zu sehen. So bestaunten wir die gemütliche Chillout-Zone mit ihren bunten Kissen und Wimpeln sowie die sehr fantasievoll gestalteten Raucherareale, die auch in diesem Jahr wegen der andauernden Trockenheit nötig waren.

Auf der Bühne standen an diesem Tag Harmony Glen, Sunfire sowie The Sidh. Erstere waren bei unserer Ankunft schon fast fertig mit ihrem Auftritt, letztere wollten wir uns an einem anderen Tag ansehen. So blieb es bei einem kurzen Besuch bei Sunfire, die mit ihrem ziemlich speziellen, aber durchaus mitreißenden Western Folk für beste Cowboy-und-Indianer-Stimmung sorgten.

Sophie von Sunfire

Als der Nachmittag dann langsam in den Abend überging, ließen wir das Castlefest für diesen Tag hinter uns. Wenn das Programm nicht allzu verlockend ist, haben wir es uns nämlich eigentlich zur Gewohnheit gemacht, wenigstens an einem Abend dieses Wochenendes das Meer zu besuchen. Also spazierten wir von unserer Wohnung aus zum Strand und machten dort einen langen Spaziergang mit den Füßen im Wasser und dem frischen, salzigen Wind im Gesicht. Das Wetter war dafür auch bestens geeignet und wir konnten einen schönen Sonnenuntergang erleben. Als dann jedoch ziemlich rasch schwarze Wolken am Horizont auftauchten, machten wir uns doch lieber flott auf den Rückweg - jahrelange Erfahrung hatte uns gelehrt, wie schnell das Wetter sich hier ändern kann. :)

Blick aufs Meer an diesem Tag

So endete unser erster Tag auf dem Castlefest und in Lisse.

Sonntag, 2. Februar 2020

Die Piraten sind los: Das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum Bückeburg

Auch am Sonntag gönnten wir uns keine Pause, denn es stand ein Ausflug zum Mittelalterlich Phantasie Spectaculum nach Bückeburg auf dem Programm. Das Wetter war perfekt und das Programm einfach zu verlockend. Bei diesem zweiten Wochenende in Bückeburg standen nämlich einige unserer liebsten Piratenbands auf dem Programm.

Schon bei der Ankunft an der Bühne, die für den Großteil des Tages unser Zuhause sein würde, erwartete uns eine positive Überraschung. Sind die Bühnen beim MPS mittlerweile ja in der Regel eher schnöde, wurde diese aufwendig und sehr ansprechend dekoriert, was auch einiges zur Stimmung und zum Wohlfühlen in diesem Bereich beitrug - mehr davon in Zukunft wäre echt eine großartige Sache! 

Wer es piratig mochte, stand vor dieser Bühne goldrichtig

Und auch, was sich auf der Bühne abspielte, wusste zu überzeugen: Da waren zum einen Mr. Hurley & die Pulveraffen, die ich zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile nicht mehr so richtig live hatte erleben dürfen, die aber noch immer mit guter Musik, witzigen Ansagen und ihrem einfach sympathischem Auftreten punkten konnten. Und natürlich gab es da auch schon den einen oder anderen vielversprechenden Einblick in das neue Werk "Leviathan", welches etwa einen Monat später erschien.

Unumstrittenes Highlight an diesem Tag war für uns aber der Besuch von Pat Razket. Die Schweden gaben an diesem Wochenende ihr fulminantes Debüt auf dem MPS und überzeugten dabei auf ganzer Linie mit ihrer mitreißenden, energetischen Liveshow. Band und Festival schienen sehr voneinander angetan und es sollte mich wirklich sehr erstaunen, wenn das ihr einziger Besuch bei dieser Festival-Reihe bleiben sollte!

Mit Leidenschaft dabei: Pat Razket

Natürlich blieb zwischen den Auftritten auch genug Zeit für einen Rundgang über das Gelände, welches für mich zu den schönsten MPS-Veranstaltungsorten zählt, die ich kenne. Das Areal ist weitläufig, ein wenig verwinkelt und abwechslungsreich, sodass es an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Selbst nach all den Jahren als regelmäßiger Besucher lasse ich es mir nie nehmen, wenigstens einmal alle Wege entlang zu spazieren - am besten bei so gutem Wetter wie an jenem Tag barfuß. 

Ausklingen ließen wir unseren Besuch an jenem Tag mit einem erfrischenden Milchshake, wobei wir der unterhaltsamen Darbietung von Duivelspack lauschten. Solche angenehmen Tage erinnern mich immer wieder daran, warum das MPS viele Jahre lang so etwas wie meinen persönlichen Lebensmittelpunkt bildete. Hoffentlich werde ich noch einige solcher schönen Veranstaltungen erleben, bevor sich das MPS dann schließlich wirklich aus unser aller Leben verabschieden wird...

Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann sich im offiziellen Aftermovie des MPS BüBu selbst einen Eindruck von den zwei Wochenenden machen:


Sonntag, 26. Januar 2020

Auf Vogelschau im Allwetterzoo Münster

Kaum hatten wir nach der Night Of The Pirates ausgeschlafen, stand auch schon der nächste Ausflug auf dem Programm. Es ging einmal wieder in den Allwetterzoo nach Münster. Das wunderbare Wetter eignete sich dabei ganz besonders, um ein paar der gefiederten Zoobewohner vor die Kamera zu locken.

 Balistar im Tropenhaus

Pelikane in ihrem idyllischen, nassen Zuhause

 Meister Adebar und seine Familie

Viel Zeit verbrachten wir aber auch im Streichelzoo. In Münster ist man dort den erfreulichen Schritt gegangen, die Tiere nicht mehr dauerhaft von den Besuchern füttern zu lassen. Stattdessen kann man sie nun bürsten - und die Ziegen finden das ganz offensichtlich große Klasse! 

Der Allwetterzoo in Münster bleibt für mich weiterhin immer mal wieder einen Besuch wert. ♥

Samstag, 25. Januar 2020

Konzertbericht: Night Of The Pirates in Hamm

Mitte Juli stand ein weiteres, vielversprechendes Wochenende vor der Tür, und es begann am 19. mit der Night Of The Pirates in Hamm. Bei der Veranstaltung handelte es sich eigentlich um das Fanclub-Treffen der Privateers of Libertalia, dem Fanclub der schwedischen Piratenband Ye Banished Privateers, in dem ich kein Mitglied bin, weil ich mich für solche Clubs einfach nicht erwärmen kann. Umso schöner, dass die Konzerte auch in diesem Jahr wieder für Nicht-Mitglieder offen waren, und das zu einem wirklich erschwinglichen Eintrittspreis!

Auch 2019 fand das Treffen wieder stilecht im Pirates in Hamm statt. Der sympathische Club lieferte natürlich auch gleich wieder die passende Atmosphäre, und auch die zahlreichen piratig gewandeten Besucher trugen das Ihre zur Stimmung bei. So stand einem tollen Konzertabend nichts mehr im Weg!

Los ging es erst einmal mit Punch'n'Judy. Es ist ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Band aus dem Ruhrgebiet auf der Bühne stets alles gibt, und da machte auch dieser Abend keine Ausnahme. Obwohl sie ihren Auftritt mit leicht dezimiertem Line-Up spielen mussten, brachten sie das Publikum innerhalb kürzester Zeit zum Toben. Die Stimmung war hervorragend und es gab einen ziemlich regen Austausch zwischen Band und Zuhörern - Piraten sind eben nicht schüchtern mit Musikwünschen und Beifallsbekundungen. Zur Krönung des Auftritts gab es dann noch einen kleinen Ausblick in die Zukunft. Sänger Sascha gab einen Einblick in das (mittlerweile natürlich längst erschienene) neue Projekt der Band, das Hörspiel "Die Legende des Koboldkönigs". Und natürlich durfte zum Ende des Konzerts auch eben jenes Stück über den Koboldkönig nicht fehlen, welches die Band schon so lange begleitet und immer wieder zu den Publikumslieblingen zählt.


Als zweite Band des Abends betraten dann etwas später Sunfire die Bühne. Die niederländische Band um Sänger Satria, den der eine oder andere noch als Mitglied von Omnia in Erinnerung haben dürfte, zählt mit ihrem Western Folk wohl zu den spannendsten und exotischen Projekten unserer Szene. Hier fühlt man sich optisch und musikalisch in die Zeit von Cowboys, Saloons und Duellen in der Mittagshitze erinnert. Wie das zur Night Of The Pirates passt? Ganz hervorragend! Selbst Jim von den Ye Banished Privateers tauschte Dreispitz gegen Cowboyhut und begab sich als Gastmusiker auf die Bühne, und das Publikum war ebenfalls nicht zu bremsen. Da flog durchaus die eine oder andere Kopfbedeckung mit einem lauten "Yeehaw!" durch die Gegend.


Unbestrittener Höhepunkt des Abends waren dann aber natürlich Ye Banished Privateers. Auch sie zeigten sich in Hochform und hatten merklich Bock auf den Auftritt. Musikalisch blieben auch keine Wünsche offen, die Band spielte Lieder von allen drei Alben sowie einige bisher unveröffentlichte Stücke, und nicht alles in der altgewohnten Form. Im Vorfeld waren die Mitglieder des Fanclubs nämlich dazu aufgerufen worden, Vorschläge für schräge, alternative Versionen und Cover zu machen, was zu interessanten Ergebnissen führte. Und da das Publikum ja im Wesentlichen aus (Hardcore-)Fans der Band bestand, wurde natürlich alles fleißig mitgesungen. In einer ihrer Ansagen ließ die Band auch noch einmal die Enge Verbindung zu ihren deutschen Fans Revue passieren. Außerdem erhielt die Leitung des Fanclubs ein wohlverdientes Lob - kein Wunder, gibt es doch aktuell kaum einen aktiveren Fanclub als die Privateers of Libertalia, die auch seit Jahren keine Kosten und Mühen scheuen, tolle Veranstaltungen wie die Night of The Pirates in Hamm auf die Beine zu stellen. Und so wurden wir alle an diesem Abend Zeuge der erst zweiten Livevorführung des Songs "Devil's Bellows", welcher zwar sowohl für die Band als auch ihre deutschen Fans eine besondere Bedeutung hat, jedoch mit 9 1/2 Minuten und einer enormen Menge aneinandergereihter Namen sicherlich keine Freude im Vortrag ist. :D


Für uns ging der Abend nach dem Auftritt von Ye Banished Privateers zu Ende, für den Fanclub verlagerte sich die Veranstaltung nach drinnen, wo noch ein Auftritt von Vollbard stattfinden sollte. Man kann sich gut vorstellen, dass die Party in dieser Nacht noch lange ging. Wir jedoch machten uns nach drei durch die Bank großartigen Konzerten glücklich und zufrieden auf den Heimweg. So einen Abend können wir hoffentlich auch in Zukunft noch ganz oft wiederholen!


Montag, 6. Januar 2020

Ein märchenhafter Parkspaziergang: El Mundo Fantasia in Landgraaf

Kaum aus dem Urlaub zurück stand auch schon das nächste Event vor der Tür. Am 07. Juli war es wieder Zeit für einen kleinen Sprung über die niederländische Grenze zum El Mundo Fantasia

Das schöne Park- und Gartengelände von Mondo Verde in Landgraaf verwandelte sich an diesem ersten Juliwochenende erneut in ein phantastisches Szenario für Fans von Fantasy, Steampunk und Cosplay. Neben wunderschönen Fotospots für die vielfältigen, kreativen Kostüme gab es an den zwei Tagen auch einiges zu entdecken, was man sonst nicht in den Gärten der Welt findet. 

So ging es im Steampunkbereich stilvoll und gemütlich daher und es lohnte sich, ein wenig zu verweilen um die bis ins kleinste Detail liebevoll gestalteten Zelte und die nach bester Jules Verne-Manier erdachten, futuristischen Fahrzeuge zu bewundern. 

Nichts ist unmöglich: Hagrid im Jurassic Park

Großer Beliebtheit erfreute sich aber auch das reiche Angebot an Sehenswürdigkeiten für Harry Potter-Fans, so zum Beispiel das Auto, mit dem Ron und Harry sich einmal auf den Weg nach Hogwarts machten - Vogelkäfig für Hedwig auf der Rückbank inklusive.

Da schlägt das Harry Potter-Fanherz höher

Und auch interessante Details aus anderen Fandoms ließen sich finden. So konnte man beispielsweise Han Solo in Carbonit betrachten oder die abenteuerlichen Gefilde von Jurassic Park besuchen. Auch an Merchandise gab es natürlich für so ziemlich jeden Geschmack etwas zu erwerben.

Plunder eroberten das Publikum im Sturm...

... und die Sassenachs brachten einen Hauch von Schottland in die Limburger Provinz

Wem der Sinn mehr nach Musik stand, der konnte unter anderem Plunder sowie die Sassenachs spielen sehen und wem alles mal zu bunt wurde, der fand auf dem weitläufigen Gelände immer irgendwo ein ruhiges Plätzchen.

Märchenhafte Pause 

Auch dort, wo sich keine fatastischen Wesen breitgemacht hatten, lohnte ein Gang durch den Park. Neben den Gärten, die zu diesem Zeitpunkt schon recht arg unter der anhaltenden Trockenheit gelitten hatten, verfügt Mondo Verde auch über eine beachtliche Anzahl an Tieren, die wir natürlich bei unserem Besuch nicht einfach links liegen ließen. Besonderes Highlight war dabei wie bei jedem Besuch das begehbare Katta-Gehege. ♥


Doch natürlich freuten sich auch die anderen Tiere über einen Besuch. 


Dabei möchte ich auch lobend (und um unbegründeter Kritik zuvorzukommen) erwähnen, dass laute Veranstaltungen wie die Konzerte nicht in der unmittelbaren Nähe der Tiergehe stattfanden.


So wirkten die Tiere trotz der Sonderveranstaltung ebenso entspannt wie an einem Tag mit regulärem Parkbetrieb.

Zwar reichte El Mundo Fantasia auch im vierten Jahr noch lange nicht an die Größe anderer, artverwandter Veranstaltungen wie der Elf Fantasy Fair heran, zog jedoch diesmal dennoch schon erfreulich viele Besucher in aufwendigen Kostümen an, die das wirklich schöne Gelände belebten. Wenn der Trend sich so fortsetzt - was ich sehr hoffe - hat diese Veranstaltungen in der Zukunft noch wirklich großes Potenzial. Der Termin für die fünfte Edition steht jedenfalls schon fest: Am 4. und 5. Juli soll es so weit sein.

Meine Musik des Jahres 2019

Da ist doch tatsächlich schon wieder ein neues Jahr angebrochen und die Blog-Berichterstattung hängt noch irgendwo im letzten Sommer fest *hüstel*. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, allen Lesern ein frohes neues Jahr zu wünschen. Hoffentlich seid ihr alle gut reingerutscht und könnt auf ein gutes Jahr 2019 zurückblicken.

Für mich war 2019 definitiv ein gutes Jahr. Klar, nicht alles lief perfekt und es schmerzt mich immer noch, dass ich in diesem Jahr mein armes, kleines Kaninchen für immer gehen lassen musste, aber insgesamt verbinde ich mit dem nun vergangenen Jahr hauptsächlich positive Erinnerungen.

Auch musikalisch war 2019 ein wirklich spannendes Jahr. Die Liste der spannenden Neuerscheinungen im Mittelalter- und Folkbereich wollte förmlich kein Ende nehmen. Und hier ist sie nun für euch, meine Musik des Jahres 2019. Wie immer alphabetisch sortiert. Existierende Rezensionen werden verlinkt, die Fehlenden bei Lust und Laune nachgeliefert. Oder eben auch nicht. Oder erst in ein paar Jahren, wer weiß das schon. :P



Die spannendsten Mittelalter- und Folkalben 2019:


Eluveitie - Ategnatos

Emian - Egeria

Faun - Märchen & Mythen

Heilung - Futha

Knasterbart - Perlen vor die Säue

La Horde - X

MacCabe & Kanaka - Around The Capstan

Mr. Hurley & die Pulveraffen - Leviathan



Pyrolysis - Daylight Is Fading

Reliquiae - Babylon

Sowulo - Mann

Stormfrun - Down (EP)

Subway To Sally - Hey!

Versengold - Nordlicht

Vogelfrey - Nachtwache

Vroudenspil - Panoptikum


Was ich dieses Jahr sonst noch gerne gehört habe:

Avantasia - Moonglow

Männi - Mir tut alles weh

Refused - War Music

Ville Valo & Agents - s/t